GiP e.V. weiterhin Träger für Pulheimer Offene Ganztagsgrundschulen

Die Stadt Pulheim hat Ende 2024 die Trägerschaft für die außerschulische Bildung an neun Grundschulen im Rahmen des offenen Ganztags mit Wirkung zum 1. August 2025 ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt nun der Verein GiP – Ganztag in Partnerschaft e.V. (GiP), der damit weiterhin zentraler Partner der Stadt Pulheim im Bereich der Offenen Ganztagsbetreuung bleibt. „Die Ausschreibung legte besonderen Wert auf pädagogische Konzepte und Qualitätsstandards. Die konzeptionelle Arbeit von GiP e.V. hat überzeugt“, sagte Bürgermeister Frank Keppeler. Der Verein wird nun weitere sechs Jahre als Kooperationspartner der Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS) in Pulheim tätig sein.

Insgesamt drei Lose konnten die Dienstleisterinnen und Dienstleister in dem Verhandlungsverfahren abgeben. Um den Wettbewerb zu stärken, wurde die Aufteilung der Lose gleichmäßig auf jeweils drei Schulen unterteilt. Beteiligt an dem Auswahlprozess waren somit die KGS Barbaraschule, die EGS Dietrich-Bonhoeffer Schule, die KGS Kopfbuche Pulheim, die GGS Richezaschule, die GGS Wolfhelmschule, die GGS Sinthern Geyen sowie die GGS Christinaschule, die KGS Schule am Buschweg und die GGS Horionschule. „Die Entscheidung der Stadt Pulheim bestätigt das erfolgreiche Engagement des Vereins und ermöglicht die Fortführung sowie Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit“, sagte Susanne Prinz, gemeinsam mit Iris Flacke Geschäftsführender Vorstand des Vereins. „Wir sind der Kommune dankbar, dass die inhaltliche Ausrichtung einen so hohen Stellenwert hatte. Nur so können wir sicherstellen, dass die OGS auch zukünftig ein Ort bleibt, an dem Bildung, Erziehung und Betreuung Hand in Hand gehen.“

BVP übernimmt Antrag zur „assistenzhundfreundlichen Kommune“

Die Fraktion BVP hat zur kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses einen Ergänzungsantrag eingereicht, mit dem sie den Bürgerantrag der Initiative „Pulheim für Hunde“ vollumfänglich übernimmt. Ziel ist es, den Vorschlag zur Ausweisung Pulheims als „assistenzhundfreundliche Kommune“ erneut auf die Tagesordnung zu setzen und damit wie von der Antragstellerin gewünscht sachlich zu behandeln.

„Wir haben uns entschieden, das Anliegen nun offiziell als Fraktion einzubringen, damit es die gebotene Aufmerksamkeit und Würdigung erfährt“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch. „Das Thema Inklusion und Teilhabe ist viel zu wichtig, um an formalen Argumenten oder verwaltungsinternen Bewertungen zu scheitern.“

Besorgt zeigt sich die Fraktion über den bisherigen Umgang der Verwaltung mit dem Bürgerengagement: „Es irritiert uns, mit welcher Selbstverständlichkeit ein solch engagierter Bürgerantrag pauschal als nicht weiter prüfungswürdig abgetan wird. Wer sich über Monate mit Herzblut für ein inklusives Anliegen einsetzt, sollte gehört und ernst genommen werden – gerade in einer Zeit, in der Politikverdrossenheit spürbar zunimmt.“

Die Initiative „Pulheim für Hunde“ hatte bereits 2023 das Anliegen eingebracht, Pulheim als assistenzhundfreundlich auszuweisen. Der Antrag wurde 2024 jedoch mehrheitlich abgelehnt. Seitdem hat die Initiative zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer im Stadtgebiet gewonnen und über 100 „Assistenzhund willkommen“-Aufkleber verteilt. Die Fraktion BVP sieht daher nicht nur einen inhaltlich sinnvollen, sondern auch symbolisch wichtigen Schritt darin, dem Thema eine neue Chance im politischen Raum zu geben.

„Wir wünschen uns eine sachliche Diskussion in den Gremien und hoffen auf breite Zustimmung. Inklusion beginnt im Alltag – mit Offenheit, Respekt und kleinen Maßnahmen, die große Wirkung entfalten können.“

Mitgliederversammlung der SPD Pulheim wählt David Hochhausen zum Bürgermeisterkandidaten

Mitgliederversammlung der SPD Pulheim wählt David Hochhausen zum Bürgermeisterkandidaten

Die Mitglieder der SPD Pulheim haben auf einer Mitgliederversammlung am Dienstag Abend im Sinnersdorfer Restaurant Auerhahn David Hochhausen mit breiter Mehrheit zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Er erhielt 87% der Stimmen. Hochhausen, der zuvor bereits vom Vorstand des Ortsvereins und durch die Stadtratsfraktion nominiert worden war, bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen:

„Dieses Votum motiviert mich. Ich freue mich auf den gemeinsamen Wahlkampf bis zur Wahl am 14. September.“

In seiner gut 20-minütigen Bewerbungsrede stellte Hochhausen seine Motivation für die Kandidatur dar. „Seit vielen Jahren macht Pulheim aus seinen wirklich guten Möglichkeiten einfach viel zu wenig. Pulheim ist eine Stadt der Interimsbauten, in der Fortschritt bestenfalls in Stolperschritten passiert. Ich möchte die Zukunft der Stadt aktiv gestalten, damit Pulheim eine gute „PulHeimat“ für alle Bürgerinnen und Bürger ist. Pulheim soll zu einer Stadt des Möglichmachens werden, eine Stadt mit Dynamik und Entwicklung.“

Ein Blick auf Städte wie Bedburg, Rommerskirchen, Dormagen oder Grevenbroich zeige, was motivierte SPD-Bürgermeister unter deutlich schwereren Bedingungen als Pulheim mit ihren Städten schaffen.

Hochhausen ergänzt: „Als Vater eines Sohnes, der von der Dauerbaustelle Horionschule auf das dringend neuzubauende Geschwister-Scholl-Gymnasium wechselt, kenne ich die Realität der vielgepriesenen Bildungslandschaft Pulheim aus erster Hand. Und ich weiß, dass sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern längst aufgefallen ist, dass zu viel liegen bleibt, verschleppt wird oder komplett schiefläuft. Pulheim kann mehr. Davon bin ich überzeugt.“

Mit konsequenter Berücksichtigung der Perspektive der Bürgerinnen und Bürger wolle er das Amt ausführen, das sei in der Vergangenheit viel zu kurz gekommen. Und dabei wolle er die Bürgerschaft mehr und direkter in die Gestaltung ihrer Stadt einbinden. Hochhausen: „Wenn es bei der Kinderbetreuung knirscht, kracht es bei den Familien. Wie stellen wir uns der Pflegekrise? Wie machen wir unsere Stadtteile lebenswerter, vor allem mit Blick auf Hitzesommer? Das alles sind wichtige Fragen, die ich unbedingt anpacken möchte.“

Sylvia Fröhling, Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der SPD Pulheim: „Mit David Hochhausen haben wir einen Kandidaten aus der Mitte der Gesellschaft. Pulheim braucht eine neue Ausrichtung an der Spitze der Verwaltung. Damit all die wichtigen Themen für die Zukunft unserer Stadt, wie z.B. Digitalisierung, Stadt- und Standortentwicklung oder die Frage, wie bezahlbar das Leben in unserer Stadt ist, nicht länger ausgesessen werden.“

David Hochhausen, 44 Jahre alt, lebt mit seiner Frau und drei gemeinsamen Söhnen in Sinnersdorf. Neben seiner Arbeit in der SPD-Kreistagsfraktion war er auch im Landtag unter anderem für Guido van den Berg MdL tätig und Mitarbeiter im Büro der Bundestagsabgeordneten Dagmar Andres. Er ist Vorsitzender der SPD Pulheim und Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion und deren Sprecher im Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit.

Brauweiler: Feuer in Obdachlosenunterkunft

Brauweiler: Feuer in Obdachlosenunterkunft

Bei einem Feuer in einer Obdachlosenunterkunft wurden in der Nacht auf Freitag 13 Personen von der Feuerwehr aus ihren Wohnungen in Brauweiler gerettet oder evakuiert. Die Feuerwehr, die mit zahlreichen Kräften an der Einsatzstelle war, hatte das Feuer schnell im Griff.

Am 2. Mai wurde die Feuerwehr um kurz nach Mitternacht zu einem Wohnungsbrand in einer Obdachlosenunterkunft in Pulheim-Brauweiler gerufen. Durch die Leitstelle wurden unmittelbar die freiwilligen Löschzüge Brauweiler und Geyen, sowie die hauptamtlichen Kräfte aus Pulheim mit dem Rettungsdienst und einem Notarzt zur Einsatzstelle entsandt.
Als die ersten Kräfte in der Berliner Straße unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Thomas Bedburdick eintrafen, drang Brandrauch aus dem Fenster einer Wohneinheit im ersten Obergeschoss. Da die Hausbewohner teils noch in ihren Wohnungen waren, teils diese aber auch schon verlassen hatten, wurde das gesamte Haus evakuiert, wobei diese Maßnahme von der Feuerwehr unter umluftunabhängigem Atemschutz vorgenommen wurde. Hierbei wurde auch eine Person, die auf einen Rollstuhl angewiesen war, gerettet. Eine weitere Person, die unmittelbar neben der brennenden Wohneinheit lebte, konnte nur mit einer Fluchthaube ins Freie gebracht werden. In der Wohneinheit, in der das Feuer ausgebrochen war, befand sich zu diesem Zeitpunkt keine Person.
Insgesamt wurden durch den Notarzt und die Besatzungen der Rettungswagen 13 Personen untersucht. Aufgrund der Anzahl der betroffenen Personen wurde zwischenzeitlich bereits ein dritter Rettungswagen aus Frechen hinzugezogen. Nach Abschluss der Untersuchungen wurde aber keiner der Bewohner ins Krankenhaus gefahren.
Ein ebenfalls aus dem Haus geretteter Hund wurde zunächst kurz durch die Feuerwehr betreut, konnte aber später den Bewohnern wieder übergeben werden.
Parallel zur Rettung der betroffenen Personen wurden auch die Löschmaßnahmen durch das Treppenhaus vorgenommen und führten zu einem schnellen Erfolg.
Aufgrund der Menge der eingesetzten Trupps und der Verrauchung des Gebäudes wurde im Einsatzverlauf noch die Hygieneeinheit des Löschzugs Pulheim angefordert, übernahm die kontaminierte Kleidung der eingesetzten Kräfte und stellte entsprechende Austauschkleidung zur Verfügung.
Die Feuerwehr, die insgesamt mit knapp 50 Kräften und neun Fahrzeugen gut zwei Stunden im Einsatz war, unterstützte den Rettungsdienst bei der Betreuung der Bewohner, belüftete das Objekt mit Hochleistungslüftern und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die Kräfte stellten aber auch fest, dass einige Bereiche des Gebäudes nicht mehr bewohnbar waren. Ein hinzugezogener Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes kümmerte sich noch während der Arbeiten der Feuerwehr um eine Unterbringungsmöglichkeit für die obdachlos gewordenen Bewohner.

Toilettenhäuschen in Stommeln: Ein Schandfleck für den Marktplatz?

Die Fraktion BVP hat in den letzten Wochen zahlreiche Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Stommeln erhalten, die sich besorgt über den Zustand des öffentlichen Toilettenhäuschens auf dem Marktplatz äußern. Viele empfinden das Bauwerk als wenig einladend und als gestalterisch unpassend für das Ortsbild. Das äußere Erscheinungsbild wird von vielen als nicht mehr zeitgemäß angesehen.

Zusätzlich zu den Bedenken hinsichtlich der Gestaltung wurde berichtet, dass das Toilettenhäuschen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr regelmäßig geöffnet ist. Vor diesem Hintergrund hat die Fraktion BVP einige Fragen an die Verwaltung gerichtet.

Die Fraktion möchte Informationen zu den aktuellen Öffnungszeiten des Toilettenhäuschens, einschließlich besonderer Öffnungszeiten an Markttagen, bei Veranstaltungen oder während des Karnevals. Zudem wurden die bestehenden Regelungen zur Reinigung, Pflege und Nutzungssicherheit des Häuschens angefragt. Des Weiteren interessiert die Fraktion, ob die Verwaltung plant, das Toilettenhäuschen perspektivisch zurückzubauen, zu sanieren oder zu ersetzen.

PV-Anlage planen – so geht´s

Infoabend: Jetzt anmelden – Vorabcheck im Wert von 99,- Euro gewinnen
Unser Partner die GVG Rhein-Erft veranstaltet am 15. Mai in Hürth einen Infoabend zum Thema solare Stromerzeugung. Unsere Experten geben dabei um 17.30 Uhr im GVG Kundenzentrum Hürth (Max-Planck-Straße 11) Informationen zu der Planung, dem Bau und der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage und gehen auf Fragen der Besucher ein. Unter allen Teilnehmern verlost die GVG Rhein-Erft drei Vorabchecks im Wert von je 99,- Euro. Die Anmeldung zum PV-Infoabend ist noch bis zum 11. Mai unter www.gvg.de/pv möglich.

Mitgliederversammlung des Partnerschaftsvereins Pulheim-Fareham

Der Partnerschaftsverein Pulheim-Fareham startet mit viel Schwung ins 40. Jubiläumsjahr. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung zog der Verein eine überaus positive Bilanz: Das Jahr 2023 war eines der aktivsten und erfolgreichsten der letzten Zeit. Mit Veranstaltungen wie dem Stadtfest, einem Dartturnier und einer festlichen Jahresabschlussfeier war der Verein im Pulheimer Stadtleben deutlich präsent.
Der Vorsitzende Stefan Heidrich wurde im Amt bestätigt, neu in den Vorstand gewählt wurden Elisabeth Buchholz und Gundel Schröder. Verabschiedet wurde Gisela Mauel, die sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement eingebracht hatte.
Besonders erfreulich: Die Mitgliederzahlen zeigen nach Jahren des Rückgangs erstmals wieder eine leicht positive Entwicklung. Das sei ein Zeichen dafür, dass die Idee der gelebten Städtepartnerschaft wieder mehr Menschen erreiche, so der Vorsitzende.
Für das Jubiläumsjahr 2025 sind zahlreiche Aktivitäten geplant – darunter eine Fahrt in die englische Partnerstadt Fareham, neue Begegnungsformate sowie die Wiederaufnahme bewährter Traditionen wie Lesungen und Wanderungen. Unter dem Motto „Europa im Kleinen mitgestalten“ möchte der Verein künftig noch offener für neue Impulse sein und auch Menschen ansprechen, die bisher keinen Kontakt zur Partnerschaft hatten.
Weitere Informationen gibt es online unter: www.pulheim-fareham.de
Unfall zwischen Motorrad und PKW

Unfall zwischen Motorrad und PKW

Am Sonntagabend (27.04.) kam es in einem Kreuzungsbereich in Pulheim-Brauweiler zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Kölner Krankenhaus gefahren.

Am Sonntag, um kurz nach halb neun am Abend, wurde der Kreisleitstelle ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem PKW in Brauweiler, auf der Bonnstraße (L183) in Höhe der Donatusstraße, gemeldet. Aufgrund der Schilderung wurde sofort der Löschzug Brauweiler und die hauptamtliche Wache in Pulheim, nebst zwei Rettungswagen und einem Notarzt, zum Unfallort entsandt.
An der Einsatzstelle fanden diese einen schwerstverletzten Kradfahrer vor, um den sich bereits Ersthelfer kümmerten. Der Kradfahrer war im Kreuzungsbereich mit einem PKW zusammengestoßen. Aufgrund der schwere der Verletzungen wurde zur Unterstützung des Rettungsdienstes noch ein Rettungshubschrauber (Christoph Rheinland) angefordert. Nach ersten rettungsdienstlichen Maßnahmen wurde der Kradfahrer dann mit dem Rettungswagen und von zwei Notärzten betreut, in ein Kölner Krankenhaus der Maximalversorgung gefahren.
Die Feuerwehr, die, unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Thomas Bedburdick, zu Beginn des Einsatzes mit insgesamt 29 Kräften und sieben Fahrzeugen vor Ort war, unterstützte zunächst den Rettungsdienst, sicherte die Unfallstelle, nahm ausgelaufene Betriebsstoffe des Motorrades auf und reinigte später noch die Fahrbahn. Während des gesamten Einsatzes und der Unfallaufnahme durch die Polizei blieb der Kreuzungsbereich für gut zwei Stunden gesperrt.

Stadtverwaltung informiert über Projekte in Stommeln

Am Mittwoch, 7. Mai 2025, findet um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung der Stadt Pulheim im Martinushaus Stommeln, Venloer Straße 546, statt. Bürgermeister Frank Keppeler sowie weitere Mitglieder der Verwaltungsleitung werden an diesem Abend über aktuelle Projekte in Stommeln berichten und Fragen von Bürgerinnen und Bürgern beantworten. Auf der Agenda stehen unter anderem die Flüchtlingssituation im Mühlenort, die Entwicklung der Christinaschule, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Weiterentwicklung des Sportparks Stommeln, der Breitbandausbau und die allgemeine Situation am Stommelner Bahnhof.

Es ist nicht erforderlich, sich für die Informationsveranstaltung anzumelden. Allerdings ist zu beachten, dass im Martinushaus nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung steht.

Fußweg zwischen Patriziusstraße und Christophstraße in Sinnersdorf: Bürgerverein Pulheim fordert wetterfeste und umweltfreundliche Lösung

Die Fraktion des  Bürgervereins Pulheim beantragt die Prüfung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung des Fußwegs zwischen der Patriziusstraße und der Christophstraße in Sinnersdorf. Der Weg führt am örtlichen Spielplatz vorbei und ist bei Regenwetter häufig schwer oder gar nicht nutzbar.

Der Boden ist bei Nässe sehr weich, was insbesondere für Kinder, Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen oder mobilitätseingeschränkte Personen zum Problem wird“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch. Bei einem Ortstermin mit Anwohnerinnen und Anwohnern sei deutlich geworden, dass hier Handlungsbedarf besteht.

Ziel des Antrags ist es, eine wetterunabhängige Begehbarkeit des Weges zu ermöglichen, ohne dabei zusätzliche Flächen zu versiegeln. „Es geht nicht darum, möglichst viel zu betonieren – im Gegenteil. Uns ist wichtig, dass der Boden wasserdurchlässig bleibt, um eine umweltverträgliche Lösung zu schaffen“, betont der BVP.

Die vorgeschlagene Maßnahme reiht sich ein in das Engagement des Bürgervereins für eine bürgernahe und nachhaltige Kommunalpolitik. „Wir greifen auf, was die Menschen vor Ort bewegt, und setzen uns unabhängig von Parteipolitik für pragmatische Lösungen ein“, so der Vorstand.