Italienisch-Kurse im Café F.

Die Italienisch-Kurse im Café F., Venloer Str. 135, Pulheim, beginnen wieder in gewohnt entspannter Atmosphäre, praxisnah und dialogorientiert, mit Wortschatz- und Grammatikübungen.

montags, 09.45 – 11.15 Uhr (wöchentlich) (16. Semester)
Kurs 2754* = 27.08. – 17.12.2018 (15 Termine), Beitrag 105 €

montags, 11.30 – 13.00 Uhr (wöchentlich) (12. Semester)
Kurs 2755* = 27.08. – 17.12.2018 (15 Termine), Beitrag 105 €

montags, 15.15 – 16.45 Uhr (wöchentlich) (Conversation)
Kurs 2756* = 27.08. – 17.12.2018 (11 Termine), Beitrag 77 €

mittwochs, 16.15 – 17.45 Uhr (wöchentlich) (Fortgeschrittene)
Kurs 2757* = 29.08. – 19.12.2018 (14 Termine), Beitrag 98 €

Dozentin: Anna Maggiore, Lehrerin

Verbindliche Anmeldung mit Angabe der Kurs-Nr. unter 02238/472279 (AB) oder bildung@cafef.de

*Alle Kurse werden von der Paritätischen Akademie NRW veranstaltet unter Mitwirkung des F. e.V.

Vernissage – Jahresausstellung 2018 des Fotoclub Stommeln

Der Fotoclub Stommeln 73 lädt zur Eröffnung der diesjährigen Fotoausstellung am Freitag, den 31. August 2018 um 19:30 Uhr ins Kultur- und Medienzentrum (Dr.-Hans-Köster-Saal) in Pulheim ein.
Das Thema der diesjährigen Ausstellung lautet „Form und Farbe“. Dabei zeigen die Clubmitglieder von klassischer über künstlerischer bis hin zur experimentellen Fotografie ein vielfältiges Spektrum ihrer Arbeit.
Die heutige moderne Art der digitalen Fotografie mit ihrer neuen Technik in Verbindung mit altem Wissen verspricht eine sehenswerte und höchst interessante Ausstellung.
Die Teilnehmer der Ausstellung sind selbstverständlich bei der Vernissage anwesend, freuen sich auf Fragen und interessante Gespräche.
Musikalisch wird die Veranstaltung von der Band „Lupus-Jukebox-Music“ begleitet.
Die Ausstellung ist geöffnet vom 3. September bis 4. Oktober 2018 immer Di. und Fr. von 9 bis 12 Uhr, Do. von 14 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 02238-808193. www.fotoclub-stommeln.de

Wasser des Pulheimer Baches erneut illegal umgeleitet

Foto: Hans-Georg Apitzsch

Im Juli dieses Jahres gab es Zerstörungen und Manipulationen am Schieberbauwerk Pletschmühle des Pulheimer Baches. Dieses Bauwerk teilt das Bachwasser einmal in die Teiche des Rittergutes Orr, zum anderen in das Naturschutzgebiet Orr auf. Durch die illegalen Maßnahmen floss das gesamte Wasser Richtung Orr und in der Großen Laache fielen durch Wassermangel weite Bereiche trocken. So auch der rund einen Kilometer lange Bachlauf in der Laache selbst, wodurch viele Tiere verendeten und Pflanzen geschädigt wurden. Glücklicherweise wurde das Trockenfallen der Laache noch so rechtzeitig bemerkt, dass größere Schäden an den Teichen des Naturschutzgebietes selbst verhindert werden konnten.

Die Wiederherstellungsarbeiten zur Wassermengen-Regulierung, die der Pulheimer Bachverband vornehmen musste, waren aber so aufwändig, dass sie bis zum 31. Juli dauerten.

Insgesamt ist dem Naturschutzgebiet Große Laache ein großer Schaden entstanden, weshalb der NABU-Kreisverband Rhein-Erft, die Untere Wasserbehörde des Rhein-Erft-Kreises und der Pulheimer Bachverband sowie mehrere Privatpersonen Anzeige gegen Unbekannt erstattet haben. Es bleibt zu hoffen, dass dieses dreiste Umweltdelikt aufgeklärt und bestraft wird. Das Wasserverteilungs-Wehr sollte so gesichert werden, dass erneute Manipulationen erschwert bis unmöglich sind.

Die Verteilung des Bachwassers erfolgt an einem Schieberbauwerk an der Pletschmühle, das die Zuflüsse zu den beiden Gebieten genau regelt. Nachdem bereits vor 21 Jahren, im Juli 1997, illegal Wasser in die Kleine Laache abgeleitet worden war, das den wertvollen Biotopen in der Großen Laache dann fehlte, wurde in Zusammenarbeit von der Unteren Wasserbehörde des Rhein-Erft-Kreises, dem Erftverband und dem Pulheimer Bachverband das Wehr durch festgestellte Schieber so geeicht, dass ca. 80% des Bachwassers in die Große Laache gelangt. 20% fließen in die Kleine Laache. Zusätzliches Wasser fließt auch dann in die Kleine Laache, wenn der Pegel bei Kilometer 0,0 mindestens 80 cm Wasserstand anzeigt.

Das im Juli 2018 in die Kleine Laache Richtung Orr umgeleitete Wasser hat nicht zu einer Füllung der Gutsteiche im Landschaftspark Orr geführt, sondern ist lediglich wieder versickert. Die illegale Manipulation war also genauso unnütz wie brutal gegenüber der Umwelt.

Der Pulheimer Bach zweigt sich an der Pletschmühle bei einem künstlichen Wehr auf und versickert in der Großen und Kleinen Laache, den Naturschutzgebieten im Pulheimer Osten.

In der Großen Laache verläuft der Bach rund ein Kilometer wegbegleitend bis er in den Auensee mündet und speist zusätzlich neun durch Wasserläufe verbundene, ökologisch sehr wertvolle Teiche. Dazu gehört auch eine Nährstoff-Eliminierungsanlage, die eine hervorragende Wasserqualität bewirkt. Vor der Kölner Stadtgrenze versickert das Wasser in einem mehrere hundert Meter langem Versickerungsgraben, reichert das Grundwasser an und wird im Wasserwerk Weiler wieder zutage gefördert. Vier weitere temporäre Kleingewässer sowie der Auensee werden bei Hochwasser geflutet. Sie sind wechselfeucht und fallen i.d.R. im Sommerhalbjahr trocken.

Die Große Laache ist aus mehreren Gründen ökologisch besonders wertvoll. Als Versickerungsgebiet eines oberirdischen Gewässerlaufs ist sie mit rund 10 Hektar Größe auch in Nordrhein-Westfalen einzigartig. Ihre Gewässer, die abgelegeneren und wechselfeuchten Bereiche bieten vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum, u. a. so seltenen Arten wie Gebänderter Prachtlibelle, Europäischem Flusskrebs, Teichmuschel, Grünfüßigem Teichhuhn und Eisvogel. Sogar der Uhu brütet im Randbereich der Laache, und der Rotmilan jagt hier. Die Gelbe Teichrose blüht in den Teichen, Bärlauch und Lerchensporn sind im Frühjahr wahre Hingucker, um nur wenige zu nennen. Für Amphibien bildet die Große Laache eines der wenigen bedeutenden Zentren in der Kölner Bucht.

Das in die Kleine Laache fließende Wasser ist mengenmäßig viel weniger, es fließt in Richtung des Rittergutes Orr und hat dort bis vor etwa 50 Jahren auch drei Teiche gefüllt. Heute jedoch versickert das Wasser vorher und die Teiche sind trocken. Nur bei starken Regenfällen im Winterhalbjahr füllen sie sich langsam.
Text: Sabine Braun/Hans-Georg Apitzsch

Sperrung Kaiser-Otto-Straße

Für die Aufstellung eines Drehturmkrans wird die Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler für die Errichtung eines Bauvorhabens in Höhe der Hausnummer 36 von Mittwoch, 1. August, bis Freitag, 28. September, für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der gesperrte Bereich wird außerdem als Lagerfläche für Baumaterialien genutzt. Der Verkehr wird über die Langgasse, Glessener Straße und Wiesenhang umgeleitet. Die Kaiser-Otto-Straße kann bis zum gesperrten Bereich von beiden Seiten von Anliegern befahren werden.

Sperrung Küppersgasse

Für die Aufstellung eines Drehturmkrans wird die Küppersgasse in Stommeln von Montag, 20. August, bis Freitag, 28. Dezember, für die Errichtung eines Bauvorhabens in Höhe der Hausnummer 16 gesperrt. Bis zum Baustellenbereich kann die Küppersgasse von beiden Seiten befahren werden. Der Verkehr wird über die Fronhofstraße und Bahnhofstraße umgeleitet.

Fahrbahnsanierung

Die Venloer Straße in Pulheim (Kreisstraße 24) wird auf dem Teilstück von der Bergheimer Straße bis zur Blumenstraße von Montag, 30. Juli, bis Samstag, 4. August, für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Rhein-Erft-Kreis lässt in diesem Abschnitt die Fahrbahndecke erneuern. Die Durchfahrten nach Stommeln und umgekehrt nach Pulheim sind an diesen fünf Tagen nicht möglich. Für den Fahrzeugverkehr werden Umleitungsstrecken in beiden Fahrtrichtungen über die B 59 beschildert.
Im sanierungsabschnitt wird der Asphalt zehn Zentimeter stark abgefräst und mit einer Asphaltbinderdeckschicht erneuert.

OPEN-AIR-KINO, Donnerstag, 16. August 2018, ab 19 Uhr im Wirtschaftshof Abtei Brauweiler

„Ich bin dann mal weg“

Rahmenprogramm ab 19 Uhr mit Foodtrucks und kurzen Führungen durch die Abtei

Beginn des Hauptfilms bei Einbruch der Dunkelheit – Eintritt frei

Kostenloser Bus-Shuttle zur Haltestelle „Weiden-West“ nach Veranstaltungsende

Eine Veranstaltung im Rahmen der FilmSchauPlätze NRW 2018

2006 veröffentlicht Hape Kerkeling die Erlebnisse seiner Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Nach einem Hörsturz, einer Gallenblasen-Operation und einem eingebildeten Herzinfarkt wird ihm klar, dass es so nicht weitergehen kann. Er nimmt sich ein halbes Jahr Auszeit und wandert 769 km auf dem Jakobsweg.
Die Verfilmung des Buches mit Devid Striesow in der Hauptrolle wurde ein großer Publikumserfolg. Mit leichtem Ton und emotionaler Intensität zeigt der Film (Regie: Julia von Heinz) eine spirituelle Abenteuerreise, die lange nachklingt und ebenso Stoff zum Lachen wie zum Nachdenken bietet.
Auch die ehemalige Abtei Brauweiler ist ein Pilgerziel und liegt auf dem Jakobsweg von Wuppertal über Köln nach Aachen. Somit bietet die Abtei den idealen Schauplatz für die Präsentation dieses Films über eine einzigartige Wanderung auf dem Jakobsweg.

Als „Appetizer“ geht dem Hauptfilm die Vorführung des 15-minütigen Kurzfilms „Blau“ von Regisseur David Jansen vorweg. Die FilmSchauPlätze geben damit auch einen Einblick in die Kreativität des filmischen Nachwuchses in NRW.

Vor dem Beginn des Films besteht die Möglichkeit, an kurzen Führungen durch die Abtei und die Abteikirche St. Nikolaus teilzunehmen.

Teilnahmegebühr: Erwachsene 3 Euro; Schülerinnen/Schüler, Auszubildende, Studierende 1 Euro; Kinder unter 12 Jahren frei

Im Prälaturhof bieten Foodtrucks Burger und Pulled Pork, vegetarische Snacks und Churros zum Verkauf an. Zur Erfrischung sind sommerliche Cocktails und sonstige Getränke erhältlich.

2018 finden die FilmSchauPlätze der Film und Medien Stiftung NRW zum 21. Mal statt. 19 Filme werden an 19 verschiedenen Spielorten in Nordrhein-Westfalen gezeigt. Dabei hat sich das Konzept in all den Jahren nicht verändert: Ein besonderer Ort findet seine Entsprechung in einem besonderen Film und einem passenden Rahmenprogramm, dazu ein Angebot von Speisen und Getränken.

Montage von 380 kV-Höchstspannungsleitungen

Sperrungen B 59 und Bergheimer Straße

Für die Montage von 380 kV-Höchstspannungsleitungen werden die B 59 und die Bergheimer Straße im August an einigen Tagen vollständig gesperrt. Bei den angeordneten Vollsperrungen wird die Ferienzeit berücksichtigt.
Die nächsten Sperrungen erfolgen vom 11. bis 12 August, 18. bis 19. August und 25. bis 26. August (Wochenenden in den Sommerferien). Der Verkehr wird weiträumig über die L 183, die K 9 und die L 93 umgeleitet.

1.400 Freizeitradler besuchen die Stadt

NRW-Radtour 2018 macht Halt in Pulheim

Am Donnerstagmittag, 19. Juli, 13.45 Uhr, macht die NRW-Radtour 2018 Halt in Pulheim. Die etwa 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen die Stadt und werden sich ca. zwei Stunden auf dem Marktplatz, in der Fußgängerzone und auf der Venloer Straße aufhalten. Bürgermeister Frank Keppeler wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Pulheimer Band „Who needs keith?!“ Nach dem Aufenthalt in Pulheim geht es weiter nach Köln. Dort erwartet die Teilnehmer am Schokoladenmuseum ein Sommer-Open-Air-Konzert.
Die Venloer Straße wird von der Rathausstraße/ Farehamstraße bis zur Orrer Straße gesperrt. Anlieferverkehr wird bis gegen 13 Uhr möglich sein. Parkmöglichkeiten für Autos gibt es an diesem Tag auf der Venloer Straße nicht. Gastronomische Betriebe, Imbissgeschäfte und Bäckereien beteiligen sich und bieten Getränke, Kaffee, Kuchen und kleine Speisen an. Auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone werden Sitzgarnituren aufgebaut sein. Die Fahrräder werden entlang der Venloer Straße abgestellt. Für die Begleitfahrzeuge werden ebenfalls Parkplätze reserviert. Die verkehrstechnische Begleitung erfolgt durch die Polizei NRW. Für die medizinische Versorgung zeichnet das DRK verantwortlich. Die radsporttechnische Begleitung liegt in den Händen von ADFC-Tourenscouts. Veranstalter der NRW-Radtour sind Westlotto, die NRW-Stiftung und der WDR. Unterstützung leisten der ADFC NRW und der Landessportbund.
Die insgesamt viertägige NRW-Radtour führt nach einer Übernachtung in Köln weiter nach Bonn, wo die Teilnehmer zweimal übernachten werden. Nach einigen Touren in das Köln-Bonner Umland endet die NRW-Radtour nach insgesamt 240 Kilometern entlang von Rhein, Sieg und Erft am 22. Juli wieder in Kerpen. Entlang der Strecke machen die Veranstalter auf Naturschutz- und Kulturprojekte aufmerksam, die von der NRW-Stiftung und von Westlotto unterstützt werden. Dazu gehören u.a. das Adolf-Kolping-Museum in Kerpen und das restaurierte alte Rathaus in Pulheim.

Parken mit Parkscheibe in Sinnersdorf

Der Rat der Stadt Pulheim hat einstimmig beschlossen, dass die Parkscheinautomaten
in Sinnersdorf abgebaut werden und stattdessen die Parkscheibenpflicht eingeführt wird.
Die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) Nordrhein-Westfalen hatte darauf hingewiesen, dass die Einnahmen die Kosten nicht decken.
Beschlossen worden ist außerdem, dass den Fahrzeughaltern das bargeldlose Parken ermöglicht werden soll. An Parkscheinautomaten soll bald mit dem Handy bezahlt werden können.
Die Erhöhung der Parkgebühren war kein Thema. Weil es Beratungsbedarf gibt, wird sie in einer der nächsten Sitzungen des Fachausschusses erörtert.