Brief aus Brauweiler

Guten Morgen,
bitte um Weiterleitung an den zuständigen Fachbereich der Verwaltung.

Seit Monaten funktioniert die Papierentsorgung in Brauweiler nicht. Jetzt hat das Desaster seinen Höhepunkt erreicht.

Bei allem Verständnis für Verschiebungen aufgrund von Feiertagen kann es nicht sein, dass Mülltonnen nach 5 Tagen immer noch nicht entleert sind, diese über die Pfingsttage das Straßenbild verschandelt haben dies ohne entsprechende Vor-Information der Bürger.

Neben dem nicht durchgeführten Termin vom 02.05. nun am 29.05. erneut keine Leerung.

WO SOLLEN WIR MIT DEM DRECK HIN?

Als Anwohner haben wir uns dann gesagt, dass wir Verständnis für Feiertage haben und so auf das Entsorgungsfahrzeug am Samstag gewartet, aber es passierte wieder nichts.

Vielen Dank für das vermüllte Feiertagswochenende

Es muss möglich sein, auf Feiertage, die ja im Müllkalender notiert sind, entsprechend zu reagieren. Da der Entsorger das Problem ohnehin seit Monaten nicht in den Griff bekommt, und auch alle Papiercontainer im Ort vor Dreck strotzen, bis zum Bersten überfüllt sind und zu selten geleert werden kann die dringende Empfehlung nur lauten, diesen Vertrag SOFORT FRISTLOS zu kündigen und das Altpapier durch das Bauamt oder Gartenamt entsorgen zu lassen.

Entschuldigungen zu Krankenstand usw. lassen wir auf keinen Fall gelten, weil es seit Monaten ein Dauerproblem ist.

Dann besteht wenigstens die Chance eines sauberen Brauweiler und vielleicht finden so auch noch 2-3 Arbeitslose ein erträgliches Einkommen.

Hochachtungsvoll

A.B. (Der Name ist der Redaktion bekannt.)

Pulheim: Die Schule geht wieder los – für alle!!!

Pulheim: Die Schule geht wieder los – für alle!!!

Deutschbuch? Mathebuch? Englischbuch? Alles eingepackt. Doch ein ganz wichtiges Utensil fehlt noch: Der Mund-Nasenschutz oder kurz: Maske.
Am Donnerstag, 28.5.2020, begann an der Marion-Dönhoff-Realschule das rollierende System für alle Jahrgangsstufen. Neben den 9. und 10. Klassen, die schon mehrere Wochen die Schule besuchen, durften nun auch die restlichen Schülerinnen und Schüler die Schule stundenweise einen Tag in der Woche besuchen. Rabia Aydinli aus der 5b, freute sich sehr, ihre Klassenkameraden wiederzusehen. Die meisten 5.-8. Klässler haben sich doch zuletzt am 13.03.2020 gesehen. Jedoch durften nicht alle Schülerinnen und Schüler einer Klassen zusammen in einem Raum sitzen. Die Klassen wurden geteilt. Gruppe1 fängt früher an und geht früher. Gruppe 2 kommt dementsprechend später und geht später. Vor allem die Hauptfächer stehen auf dem Plan.

Die Marion-Dönhoff-Realschule ist vorbereitet. Es gibt verschiedene Eingänge, verschiedene Räume und verschieden Pausenhöfe für die einzelnen Klassen. Zur Toilette geht es nach einem Einbahnstraßen-System. Bevor die Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude betreten, müssen sie sich die Hände desinfizieren. Bei den Jahrgangsstufen 9 und 10 klappt das gut. Auch der Abstand von mindestens 1,5m in den Klassenräumen und auf den Schulhöfen wird weitestgehend eingehalten.
Das Lernen in den kleineren Gruppen ist vollkommen anders. Die Lehrerinnen und Lehrer nehmen am Pult hinter Plexiglas Platz und bleiben meist während der ganzen Stunde dort sitzen. Schülerinnen und Schüler der 9c befürworten die kleinen Gruppen. „Es ist viel ruhiger. Man kann besser lernen und sich besser konzentrieren“, berichtet Derya Gücük aus der 9c. So konnten sich die 9. und 10. Klässler gut auf die Klassenarbeiten vorbereiten, die schon bald nach Beginn des Unterrichts geschrieben wurden. Außerdem finden die Schülerinnen und Schüler die Toiletten in Corona-Zeiten viel sauberer vor. Sebastian Hoffman, ebenfalls 9c, ist begeistert: „Vor Corona gab es fast nie Seife. Jetzt haben wir jeden Tag welche auf den Toiletten.“ Der Hygieneplan hat demnach positive als auch negative Aspekte für alle Beteiligten. Es war nicht einfach innerhalb kürzester Zeit diesen aufzustellen. Die Schulleitung, das Krisenteam der Schule und weitere Kolleginnen und Kollegen stellten diesen vor Beginn des Unterrichts der 10. Klassen auf. Viel Zeit blieb Ihnen nicht, kam die schrittweise Öffnung der Schule dann doch schneller als gedacht. Schulleiterin Walburga Hövel:“Ich habe bald mein 40jähriges Dienstjubiläum, aber so etwas habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt.“
Der Schulalltag ist nun ein völlig anderer. Neben den bekannten Schulmaterialien darf der Mund-Nasenschutz nicht fehlen. Es herrscht Maskenpflicht auf dem Verkehrsgelände der Schule für alle, die sich dort aufhalten. Doch eine Warnung an alle: Ein Augenrollen wegen Nichtgefallens sieht man auch trotz Maske. Jetzt heißt es: Mit den Augen lächeln, wenn auch manchmal äußerst schwierig in diesen Zeiten.

BVP startet Aktion ”Pulheim blüht auf!”

”Pulheim blüht auf!” – Unter diesem Motto stellt der Bürgerverein Pulheim (BVP) 500 Samentüten mit Wildblumenrasen kostenlos für Pulheimer Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.
”Bienenfreundliche Wildblumenwiesen tragen ihren Anteil zu nachhaltiger Stadtbegrünung bei. Ich würde mich freuen, wenn viele Pulheimerinnen und Pulheimer sich an dieser Aktion beteiligen”, so Birgit Liste-Partsch.
Die Samentüten liegen ab Freitag, 29.05.2020, in der Gärtnerei Wooning und im Hofladen Sinnersdorf bereit.

Pulheim: Ferienbörse mit tollen Tagesangeboten

Spiel, Spaß und Kreativität in Kleingruppen

Ob Stadtrallye mit Schatzsuche, Spielen und Forschen am Pulheimer Bach oder (Graffiti-)Kunstwerke aus der Dose – auch in diesem Sommer stehen jede Menge Spiel, Spaß und Kreativität auf dem Programm der Ferienbörse. Das Team des Jugendamtes der Stadt Pulheim hat abwechslungsreiche Tagesangebote für Pulheimer Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren entwickelt.
Einen Überblick gibt es auf der städtischen Homepage unter der Rubrik „Kinder/Jugend/Familie“. Bei allen Tagesangeboten der Ferienbörse ist die Teilnehmerzahl begrenzt, die Teilnahme erfolgt wegen der Coronavirus-Pandemie in Kleingruppen und unter Beachtung der gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen.
Interessierte können sich ab sofort bei Bianca Kremp anmelden. Sie ist telefonisch unter 02238/808-311 oder per E-Mail unter bianca.kremp@pulheim.de zu erreichen.

Betreuungsgebühren für Juni und Juli sollen halbiert werden

Die Stadt Pulheim will die Familien während der Coronavirus-Pandemie weiter entlasten: Die Verwaltung wird den Ratsmitgliedern vorschlagen, jeweils die Hälfte der Gebühren für die Betreuung in der Kindertagespflege, den Kindertagesstätten sowie im Offenen Ganztag für die Monate Juni und Juli 2020 zu erlassen. „Auch in den nächsten Wochen wird es nicht den gewohnten Betreuungsumfang geben“, erläutert Bürgermeister Frank Keppeler die Initiative.
Die Landesregierung hatte am Dienstag (26.05.2020) mitgeteilt, dass das Land die Hälfte des Ausfalls der Beiträge übernimmt – allerdings nur für die Betreuung in der Kindertagespflege und in den Kindertagesstätten. „Es ist aus unserer Sicht aber nur gerecht, hier auch die Betreuung in der OGS zu berücksichtigen“, fügt Frank Keppeler hinzu. „Denn die Grundschulkinder werden in den kommenden Wochen nur noch an wenigen Tagen in der Schule sein.“
Der Vorschlag ist mit den Spitzen der Ratsfraktionen schon besprochen. Eine entsprechende Dringlichkeitsentscheidung wird derzeit vorbereitet und soll bereits am kommenden Mittwoch, 3. Juni 2020, den Mitgliedern des Ältestenrates zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden.

Bürgermeister Keppeler kündigt Notfallfonds für Kultur und Brauchtum an

Pulheim: Kulturschaffende Vereine und Institutionen sowie brauchtumspflegende Vereine, die durch die Coronavirus-Krise wirtschaftliche Einbußen hinnehmen mussten, sollen kurzfristig Unterstützung erhalten. Bürgermeister Frank Keppeler hat den Ratsmitgliedern in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses deshalb vorgeschlagen, einen Notfallfonds in Höhe von 20.000 Euro aufzulegen. „Es sind zahlreiche kulturelle Veranstaltungen ebenso ausgefallen wie Schützen- oder Maifeste. Somit fehlen vielen Vereinen und Institutionen wichtige Einnahmen“, erläutert Frank Keppeler die Initiative, auf die sich bereits die Spitzen der Ratsfraktionen im Ältestenrat verständigt hatten.

Es ist vorgesehen, dass die Vereine und Institutionen bis maximal 2.000 Euro aus diesem Notfallfonds erhalten können, wenn sie einen entsprechenden Nachweis der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise erbringen. Das genaue Vorgehen wird die Verwaltung nun ausarbeiten und dem Haupt- und Finanzausschuss für dessen Sitzung am 9. Juni 2020 zur Beschlussfassung vorlegen. „Es wird ein unkompliziertes Verfahren sein, damit die Antragsteller schnell Mittel erhalten“, kündigt Bürgermeister Keppeler an. In welcher Weise der Fonds fortgeführt werden könnte, soll bei den Ende des Jahres anstehenden Haushaltsberatungen thematisiert werden, wenn die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf den städtischen Etat besser absehbar sind.

Pulheim: Keine Beigeordneten-Wahl

Die Ratsmitglieder haben in der gestrigen Sitzung das weitere Vorgehen bei der Besetzung der vakanten Beigeordneten-Stelle entschieden. Es herrschte Einigkeit darüber, dass das Ausschreibungsverfahren aufgehoben wird. Der Haupt- und Finanzausschuss hat mehrheitlich entschieden, die Stelle mit verändertem Anforderungsprofil bereits am kommenden Wochenende neu auszuschreiben. Sollte in diesem Verfahren eine geeignete Kandidatin oder ein geeigneter Kandidat gefunden werden, ist die Wahl für die Sitzung am 23. Juni 2020 vorgesehen.

Pulheim: Entlastungen für Vereine und Gastronomie beschlossen

Die Ratsmitglieder haben gestern einstimmig Entlastungen für Vereine und Gastronomie beschlossen. Bürgermeister Keppeler hatte vorgeschlagen, die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie für diese Saison (März bis Oktober 2020) und ein Viertel des in diesem Jahr fälligen Sportstättennutzungsentgelts zu erlassen. „Damit setzen wir gemeinsam ein Zeichen für die betroffenen Betriebe und den Engagierten in den Vereinen“, sagt Frank Keppeler.

Pulheimer Vereine brauchen während der Corona-Krise finanzielle Unterstützung

SPD fordert Unterstützung
Um die wirtschaftlichen Einbußen durch den Ausfall von Kultur- und Sportveranstaltungen durch die Corona-Krise für die Veranstalter abzumildern, hat die SPD-Fraktion zur Haupt- und Finanzausschusssitzung am 9. Juni 2020 beantragt, einen Prüfauftrag zu beschließen, wie den Veranstaltern ein einmaliger, finanzieller Ausgleich bis zu einem Betrag von 500 €
für nachgewiesene Auslagen bzw. Verpflichtungen gewährt werden kann.
Durch die Absage von Veranstaltungen können Sportvereinen und Kulturtreibenden durch vertragliche Bindungen erhebliche finanzielle Nachteile entstehen, die die Leistungsfähigkeit der Vereine überfordern. „Eine schnelle, solidarische und unbürokratische finanzielle Hilfe dieser unvorhersehbaren und nachgewiesenen Belastungen ist deshalb erforderlich“, so
Frank Sommer, Vorsitzender der SPD-Fraktion Pulheim.

Pulheim-Sinnersdorf: Willi-Schumacher-Weg gesperrt

Der Willi-Schumacher-Weg am Randkanal ist bis Mitte Juli auf der Strecke zwischen der Siegstraße bis zur Verlängerung der Brüngesrather Straße gesperrt. Eine Umleitung für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger ist ausgeschildert. Im Auftrag des Zweckverbands Kölner Randkanal werden dort am Kanal derzeit Betonsanierungs- und Pflasterarbeiten vorgenommen.