Marion-Dönhoff-Realschule und OBI Köln-Pesch vereinbaren Lernpartnerschaft

Der 1. Beigeordnete Jens Batist (2. v.re.), Schulleiterin Walburga Hövel-Burckhart (2. v.li.), die stv. OBI-Marktleiterin Kathrin Horst (2. v.re.), von der IHK Köln, Torsten Zimmermann (li.), der stellvertretende Landrat Guido van den Berg (2. v.li.) und die erste stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Chorweiler, Eike Danke (li.), freuen sich über die vereinbarte Lernpartnerschaft; mit dabei Schülersprecher Nils Woyna (re.) und Deborah Palla (re.), Auszubildende OBI-Markt.

Kein Abschluss ohne Anschluss

(PM) – Schülerinnen und Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule in Pulheim werden ab sofort im OBI-Baumarkt in Köln-Pesch Einblick in die Arbeitswelt nehmen. Schulleiterin Walburga Hövel-Burckhart und die stellvertretende OBI-Marktleiterin, Kathrin Horst, haben die Vereinbarung zu einer Lernpartnerschaft in Anwesenheit zahlreicher Gäste unterzeichnet.
Der Übergang von der Schule zum Berufsleben ist für viele Schülerinnen und Schüler nicht einfach. Ziel der Pulheimer Realschule ist es, ihre Schützlinge unter der Überschrift: „Kein Abschluss ohne Anschluss!“ in die Berufswelt zu entlassen. Schulleiterin Walburga Hövel-Burckhart freut sich auf die Kooperation: „Der Übergang von der Schule zum Berufsleben ist für viele Schülerinnen und Schüler schwer vorstellbar, denn das theoretische Wissen der einzelnen Unterrichtsfächer ist häufig ohne direkten beruflichen Praxisbezug. Diesen Praxisbezug hilft uns unser Lernpartner OBI herzustellen, so dass durch die KURS-Lernpartnerschaft die Anforderung der Arbeitswelt greifbarer gemacht werden.“
OBI arbeitet bereits seit einiger Zeit mit Schulen zusammen und hat gute Erfahrungen gemacht: „Die wenigsten jungen Leute haben realistische Vorstellungen von den Aufgaben eines Einzelhandelskaufmanns. Lernpartnerschaften mit Schulen sind wichtig für die Nachwuchsförderung, damit wir auch in Zukunft qualifizierte Kaufleute für den Einzelhandel gewinnen können, die wir so dringend benötigen“, so Kathrin Horst.
Thorsten Zimmermann, Leiter der Geschäftsstelle Rhein-Erft der Industrie- und Handelskammer zu Köln, sieht die Vorteile für beide Kooperationspartner. „Die Kooperation ist auf Dauer angelegt. Die gegenseitigen Erwartungen werden dokumentiert und der gemeinsame Erfolg regelmäßig evaluiert. Von dieser lebendigen Partnerschaft profitieren nicht nur die Schüler, die einen praxisorientierten Unterricht genießen, sondern vor allem auch die Unternehmen, die frühzeitig Kontakt mit gut informierten potenziellen Auszubildenden aufnehmen können.“
Der 1. Beigeordnete Jens Batist bedankte sich im Namen der Stadt Pulheim. „Ich danke allen, die bei dem erfolgreichen Projekt mitarbeiten und mitwirken. Sie haben allen Grund, sich zu freuen und zu feiern. Ich wünsche der Firma OBI viel Erfolg und den Schülerinnen und Schülern aufregende Erlebnisse beim Kennenlernen der Berufswelt.“
Außer den Vertretern der Lernpartner, der Stadt Pulheim, der IHK Köln und der Bezirksregierung waren der stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Guido van den Berg und die erste stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Chorweiler, Eike Danke, vertreten. Durch das Programm führten der KURS-Koordinator Andreas Bastert, Schülersprecher Nils Woyna und die Auszubildende Deborah Palla.
Die Lernpartnerschaft ist Teil des Projektes „Kooperation und Unternehmen der Region und Schule“ (KURS), das eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln und der Industrie- und Handelskammer zu Köln, Aachen und Bonn/Rhein-Sieg ist. Im Rhein-Erftkreis werden die KURS-Lernpartnerschaften von den KURS-Koordinatoren Andreas Bastert, Gabriele Kloidt und Eva-Maria Münchrath betreut und begleitet.
Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften findet man im Internet unter www.kurs-koeln.de.

Offenes Café – Von der Kita zur Grundschule

Im nächsten Offenen Café im Familienzentrum Kleine Strolche in Sinthern, Am Fronhof 12, wird am Donnerstag, 4. Mai, 14.30 Uhr, das Thema „Von der Kita zur Grundschule“ behandelt. Informiert wird über die allgemeine Schulfähigkeit und den Ablauf und die Inhalte von Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS). Für eine kostenlose Kinderbetreuung ist gesorgt. Anmeldungen werden von Insa Krechel, Telefon 02238/963865 oder E-Mail fz-kleinestrolche@gmx.de, entgegengenommen. Außerdem kann man sich in ausliegende Anmeldelisten eintragen.

Skate-Event in Stommeln

Von Montag bis Donnerstag, 8. bis 11. Mai, täglich von 16 bis 19 Uhr, können Kinder und Jugendliche auf dem Schulhof der Christinaschule in Stommeln mit ihren BMX-Rädern, Inlineskates und Skateboards auf den zur Verfügung gestellten Rampen fahren. Es gibt eine Musikanlage, für die die jungen Leute ihre eigene Musik mitbringen können. Sicherheitskleidung mit Helm und Schoner sind Pflicht. Weitere Informationen erteilt die Caritas Mobile Jugendarbeit Pulheim, Telefon 0178/ 4775735.

Maibaumaktion 2017

Ausgabe auf dem städtischen Bauhof am Sonntag, 30. April, 15 Uhr

In der Stadt Pulheim erfolgt die Ausgabe von Maibäumen wieder auf dem städtischen Bauhof. Die Übergabe der Bäume wird am Sonntag, 30. April, zeitlich vorgezogen: Schon um 15 Uhr (und nicht wie üblich um 18 Uhr) wird jedem Interessenten ein Maibaum zum letzten Mal kostenlos ausgehändigt (zurzeit wird darüber nachgedacht, ob für die Maibaumausgabe wegen der gestiegenen Kosten im kommenden Jahr eine Gebühr erhoben wird). Es wird darauf hingewiesen, dass in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai die städtischen Grünanlagen bewacht werden. Wer beim illegalen Abschlagen eines Baumes erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen.

Brauweiler tanzt in den Mai

Auf der provisorischen Parkfläche in der Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler kann am Sonntag, 30. April, in den Mai getanzt werden. Dafür ist der Parkplatz an diesem Tag ab 6 Uhr bis Montag, 1. Mai, 11 Uhr, gesperrt. Veranstalter ist das Brauweiler Getränke-Center.

BVP beantragt Prüfung zur Einführung einer Ehrenamtskarte

Die Fraktion des Bürgervereins Pulheim hat für die nächste Sitzung des HFA am 09.05.2017 beantragt, dass die Verwaltung beauftragt wird die Einführung einer Ehrenamtskarte zu prüfen. Diese soll für diejenigen Ehrenamtler gelten, die für ihr Engagement im Ehrenamt keine finanziellen Zuwendungen in Form von pauschalen Aufwandsentschädigungen erhalten.

„Dadurch kann ein Zeichen an jene Bürgerinnen und Bürger gesetzt werden, die für die Ausübung ihres Ehrenamtes keinerlei Zuwendungen erhalten. Mit der möglichen Einführung einer Ehrenamtskarte wird das ehrenamtliche Engagement gewürdigt und attraktiver gemacht“, so Ratsmitglied Brigitte Wollenschein.

„Die Ehrenamtler leisten eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft. Sie engagieren sich in besonderem Maße für das Gemeinwohl. Die Einführung einer Ehrenamtskarte wäre ein Signal der Wertschätzung an diese Menschen“, sagt die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

Seniorenbetreuung „Home Instead“ in Stommeln gegründet – In vertrauter Umgebung bleiben

Im März hat Franz Walch sein im Februar 2017 in Stommeln ins Leben gerufene Unternehmen „Home Instead Seniorenbetreuung GmbH & Co. KG“ der Öffentlichkeit an einem Tag der offenen Tür vorgestellt. Bürgermeister Frank Keppeler nutzte die Gelegenheit, Home Instead im Rahmen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche an diesem Tag ebenfalls aufzusuchen und sich über die umfangreichen Serviceleistungen zu informieren.
Als Franchise-Unternehmer ist Herr Walch am 1. Februar 2017 am Josef-Gladbach-Platz 8 an den Start gegangen. Franz Walch ist Geschäftsführer und Inhaber und zuständig für die Städte und Stadtteile Pulheim, Grevenbroich, Dormagen und Köln-Chorweiler. Neben den bereits vier festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen bis Ende des Jahres 60 bis 70 Betreuungskräfte angestellt werden. Das Mitarbeiterteam soll in den kommenden Jahren auf 150 bis 200 Betreuungskräfte anwachsen. Anders als klassische ambulante Pflegedienste erbringt Home Instead ausschließlich nicht-medizinische Betreuungs- und Pflegeleistungen. Zu den Aufgaben gehören die persönliche Betreuung zuhause, die Alltagsbegleitung und Demenzbetreuung. Home Instead arbeitet mit Vermittlern wie Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten, Senioreneinrichtungen und anderen zusammen.
Bürgermeister Frank Keppeler zeigte sich beeindruckt: „Die professionelle Betreuung und Pflege zu Hause durch private Anbieter wie Home Instead verzeichnet eine starke Nachfrage. Die meisten Menschen wünschen sich, im hohen Alter in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können. Home Instead ergänzt die bereits vorhandenen Angebote in unserer Stadt sehr sinnvoll.“

Umbau der Haltestelle Rathausstraße und Erneuerung der Fahrbahndecken

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt in den Osterferien

Die Rathausstraße und die Farehamstraße in Pulheim werden im Zuge des Ausbaus der Bushaltestellen zwischen den Kreuzungsbereichen mit der Venloer Straße (Kaufland-Kaufhaus in Höhe des Haupteingangs) und der Alten Kölner Straße in den Osterferien erneuert. Los geht es am Montag, 10. April. Bis Mittwoch, 12. April, werden die Einmündungsbereiche der Venloer Straße zur Rathausstraße und Farehamstraße vorbereitet. Die Venloer Straße endet in zwei Sackgassen jeweils vor dem Kreuzungsbereich. Die Zufahrt zu den Häusern und Geschäften in der Venloer Straße erfolgt von Westen kommend über die Alte Kölner Straße und von Osten kommend vom Marktplatz aus. Die Rathausstraße und die Farehamstraße können in dieser Zeit weiterhin befahren werden. Die Busse halten an der Haltestelle Rathausstraße. Das Abbiegen in die Venloer Straße ist nicht möglich.
Von Donnerstag, 13. April, bis Freitag, 21. April, werden die Rathausstraße und die Farehamstraße zwischen der Alten Kölner Straße und der Farehamstraße bis in Höhe des Haupteingangs zum Kaufland-Kaufhaus gesperrt (am Donnerstag, 13. April, wird entschieden, ob die Sperrung an den Feiertagen Karfreitag bis Ostermontag aufgehoben werden kann). Das Kaufland-Parkhaus kann angefahren werden. Die Anfahrt erfolgt von Norden über die Worringer Straße und die Straße Auf dem Driesch und aus östlicher Richtung über die Christianstraße. Die Zufahrt zu den Häusern und Geschäften in der Venloer Straße und in der Alte Kölner Straße ist über die Rathausstraße (Westseite bis Stommelner Tor) und die Steinstraße, Jakobstraße und Johannisstraße (Ostseite ab Marktplatz) möglich. Die Sackgassensituation in der Venloer Straße bleibt bestehen.
Der überörtliche Verkehr wird weiträumig über die Steinstraße, die Venloer Straße in Fahrtrichtung Stommeln, an der großen Kreuzung vor dem Mühlenort rechts über die
L 93 Richtung Sinnersdorf umgeleitet. Der Busverkehr wird innerörtlich umgeleitet.
Im Baustellenbereich wird die alte Fahrbahndecke abgefräst und eine neue Fahrbahndecke wird aufgebracht. Mit den verkehrslenkenden Behörden Polizei, Ordnungsamt und Tiefbauamt sowie dem Straßenbaulastträger Straßen NRW, der Feuerwehr, dem Planungsbüro, der Bauleitung, der beauftragten Tiefbaufirma und dem Busunternehmen REVG mbH sind die Verkehrsreglungen abgestimmt worden.
Die Stadtverwaltung bittet für die Beeinträchtigungen um Verständnis.
Wegen der zu erwartenden Verkehrszunahme und dem in Zukunft beabsichtigten Ausbau der Kreuzung Steinstraße/ Rathausstraße/ K 25 ist die Planung für die Bushaltestellen in Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW überarbeitet worden. Notwendig geworden ist zudem die Einrichtung einer neuen Lichtsignalanlage an der Kreuzung Venloer Straße/ Rathausstraße/ Farehamstraße, die moderne Erkennungs- und Steuerungstechnik, insbesondere für Busse, Radfahrer und mobilitätsbeeinträchtigte Personen enthält. Weiterhin enthalten sind zusätzliche Kosten für Planung und Bauüberwachung.