Feuer an einem Bungalow

In Pulheim kam es in den Morgenstunden des 19.11. zu einem Feuer unmittelbar an einem Bungalow. Nachdem der Brandherd ausgemacht werden konnte, wurde das Feuer schnell gelöscht und weiterer Schaden konnte verhindert werden.

Um kurz vor 7 Uhr am Dienstagmorgen erreichten die Leitstelle des Rhein-Erft-Kreises mehrere Notrufe, dass es in oder an einem Gebäude am Ostring in Pulheim brennen sollte. Die Leitstelle alarmierte aufgrund der unterschiedlichen Meldungen unmittelbar die freiwilligen Löschzüge Pulheim, Stommeln und Geyen als auch die hauptamtliche Wache. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte ein Feuer durch sporadisch aufsteigenden Funkenflug hinter einem Bungalow ausgemacht werden. Bedingt durch die geschlossene Bebauung und dass zunächst kein direkter Weg zum Feuer über das betroffene Grundstück genutzt werden konnte, ging der Löschtrupp unter Einsatzleitung von Brandinspektor Wendelin Polich über ein Nachbargrundstück auf die Rückseite des Bungalows vor. Parallel wurde die Situation auch über die Drehleiter erkundet. Es wurde festgestellt, dass unmittelbar an der rückwärtigen Gebäudewand des Bungalows ein Unterstand mit mehreren Mülltonnen brannte. Mit den vorgenommenen Löschmaßnahmen konnten die Kräfte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindern, als auch den eigentlichen Brand schnell unter Kontrolle bringen. Im Anschluss an die Nachlöscharbeiten, konnten die letzten der knapp 30 Kräfte, die mit sechs Löschfahrzeugen vor Ort waren, nach einer Dreiviertelstunde wieder ihre Standorte anfahren.
Kurze Zeit später kam es erneut zu einer Alarmierung der freiwilligen und hauptamtlichen Kräfte. In Geyen hatte in einem Lebensmittelmarkt eine Brandmeldeanlage ausgelöst; es handelte sich aber – wie die Kräfte schnell feststellen konnten – um eine Fehlauslösung.

CDU-geführte Verwaltung will Antrag ablehnen – BVP fordert würdevolle letzte Ruhestätte für Totenaschen auf allen Pulheimer Friedhöfen mit Kolumbarien

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine der schwersten Erfahrungen im Leben. Auch noch nach Jahren ist es für viele Menschen von unschätzbarem Wert, einen Ort zu haben, an dem man in Frieden und Würde trauern kann. Vielen Angehörigen, ist nicht bewusst, dass die Totenasche ihrer Liebsten nach Ablauf der Ruhefrist von 20 Jahren aus den Kolumbarien entnommen und an einem neuen Ort der „ewigen Ruhe“ gemeinsam mit anderen Totenaschen ihre letzte Ruhe finden wird.

Im Jahr 2018 erkannte die Verwaltung die Notwendigkeit einer Lösung für die langfristige Aufbewahrung von Totenaschen in Urnenwänden und Kolumbarien. Sie schlug vor, einen „Ort der ewigen Ruhe“ in Form eines brunnenähnlichen Bauwerks zu schaffen und beschloss, diesen zentral auf einem der großen Friedhöfe in Pulheim, Stommeln oder Brauweiler zu errichten. Der BVP ist der Ansicht, dass es nicht ausreicht, nur einen zentralen Ort der ewigen Ruhe zu schaffen. Stattdessen sollte auf jedem Friedhof, auf dem ein Kolumbarium steht, ein solcher Ort eingerichtet werden. Dies würde den Angehörigen die Möglichkeit geben, die Aschen ihrer Liebsten in der Nähe der ursprünglichen Beisetzungsstätte zu belassen und so die Trauerarbeit zu erleichtern.

Die zahlreichen Gespräche in den letzten Wochen haben uns gezeigt, dass vielen Menschen in unserer Stadt die geplante Vorgehensweise nicht bekannt war und auf Unverständnis stößt. Es stellte sich zudem häufig heraus, dass es der letzte Wille vieler Menschen ist, dauerhaft an ihrem vertrauten Ort beigesetzt zu werden“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

Trauerbewältigung ist nicht zu unterschätzen. Es wird für Angehörige nicht einfach werden, nach Ende des Nutzungsrechts eine nochmalige Beisetzung oder Umbettung, und dann eventuell auch noch auf einem anderen Friedhof, hinzunehmen. Es ist wichtig, den Angehörigen frühzeitig Klarheit und Sicherheit zu geben, wie mit den Totenaschen nach Ablauf der Ruhefrist verfahren wird. Eine frühzeitige Planung und Umsetzung dieser Maßnahmen ist entscheidend, um den Menschen in Pulheim eine würdevolle und einfühlsame Lösung zu bieten“, so die Vereinsvorsitzende des BVP Sieglinde Dickhaus.

Mit diesem Antrag setzen wir uns für eine würdevolle Lösung ein, die den Bedürfnissen der Angehörigen gerecht wird und ihnen in ihrer Trauerarbeit hilft. Wir möchten den Menschen in Pulheim Orte bieten, an denen sie in Frieden und Würde Abschied nehmen können, auch über die 20 Jahre hinaus“, ergänzt Liste-Partsch.

Zeugensuche nach Raubdelikt

Täter soll Geschädigte bedroht haben

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet derzeit nach einem Unbekannten, der am Montagabend (11. November) zwei junge Männer (20, 21) in Pulheim-Stommeln mit einer Waffe bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert haben soll. Der Unbekannte sei etwa 180 Zentimeter groß, zwischen 35 und 45 Jahren alt und kräftig. Er habe einen schwarzen Bart und sei in Schwarz gekleidet gewesen. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 21 nehmen Hinweise unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft.kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Laut ersten Erkenntnissen hielten sich der 20-Jährige und der 21-Jährige gegen 22 Uhr in Stommeln auf dem Bahnsteig in Richtung Köln an einem Wartehäuschen auf. Der Unbekannte habe sich mit einem E-Bike, an dem ein roter Anhänger befestigt gewesen sei, vor den Ausgang des Wartebereichs gestellt und den Weg versperrt. Plötzlich habe er laut Zeugenangaben eine schwarze Pistole gezogen und die Geschädigten aufgefordert, Bargeld herauszugeben. Als er das Geld erhalten habe, sei er kurze Zeit später mit dem Fahrrad in Richtung Eschgasse gefahren. Dabei habe er eine Zigarette geraucht.

Die Geschädigten erstatteten später Strafanzeige bei einer Polizeiwache. (sc)

Fit fürs Babysitting: Ausbildungskurs für Jugendliche

Babysitting ist eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe. Um Jugendliche für ihren Einsatz in Familien gut vorzubereiten, haben die sieben Pulheimer Familienzentren in Kooperation mit den Frühen Hilfen der Stadt Pulheim einen Ausbildungskurs für junge Menschen im Alter von 14 bis 18 Jahren initiiert.

In dem Babysitter-Kurs werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat erhalten, grundlegende Kenntnisse rund ums Kind vermittelt. Er findet unter Anleitung von Jennifer Stollenwerk, staatlich anerkannte Erzieherin, am Samstag, 18. Januar 2025, und Sonntag, 19. Januar 2025, jeweils von 9 Uhr bis 16 Uhr im Inklusiven Familienzentrum Hand in Hand, Von-Bodelschwingh-Straße 25, statt. Auf dem Themenplan stehen folgende Inhalte: Grundlagen der Kinderbetreuung, Kommunikation, rechtliche Fragen, Erste Hilfe am Kind, Sicherheit im Haushalt, Ernährung und Pflege sowie Umgang mit schwierigen Situationen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, 10 Euro werden nach Abschluss des Kurses zurückerstattet. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 3. Januar 2025 per Mail an familienzentrum@hih-pulheim.de möglich.

„Come alive, Mensch!“ – SELaVie-Chor Pulheim gibt zwei Konzerte

„Come alive, Mensch!“ – SELaVie-Chor Pulheim gibt zwei Konzerte

Der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor „SELaVie“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) Pulheim lädt zu Konzerten am Freitag, 22. November, um 19:30 Uhr, in der Aula des Gymnasiums (Hackenbroicher Str. 66 b), sowie am Samstag, 30. November, um 19:00 Uhr im „Ventana“ in Köln-Sülz (Elisabeth-von-Mumm-Platz 1) ein. Der Eintritt ist frei.

Unter der Überschrift „Come alive, Mensch!“ möchte der Chor die Zuhörenden mit Stücken unterschiedlichster Genres sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen.

Dabei ist die Themenpalette breit gefächert und reicht von ernsten gesellschaftspolitischen Fragestellungen über Hoffnung und Mut machende Themen wie starke Frauen und Mitmenschlichkeit bis hin zu purer Lebensfreude, mit der das Menschsein und die Lebendigkeit gefeiert werden.

Die anspruchsvollen Chorarrangements bekannter Songs, unter anderem von Revolverheld, Herbert Grönemeyer, Tori Amos und Coldplay, werden von kurzen Impulsen aus Literatur und Film eingerahmt. Der Eintritt ist frei; um Spenden für die Kulturarbeit der Schule wird gebeten.

Im SELaVie-Chor singen Schüler, Eltern, Mitglieder des Lehrerkollegiums sowie Freunde des GSG gemeinsam. Vor 14 Jahren gegründet, setzt er sich heute aus mehr als 80 Mitgliedern aller Altersklassen zusammen.
Weitere Infos zum Chor gibt es unter https://selavie-chor.de.

Sichtbarkeit sorgt für mehr Sicherheit

Sichtbarkeit sorgt für mehr Sicherheit

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und umso wichtiger ist gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Deshalb liegen ab sofort im Rathaus 1.000 Warnwesten in unterschiedlichen Größen für ältere Kinder und Jugendliche bereit. Den symbolischen Startschuss für die Aktion hat Bürgermeister Frank Keppeler gemeinsam mit Ekkehard Herwig (links) gegeben.

Dem Vater des vor einem Jahr in Pulheim tödlich verunglückten Jungen ist es ein wichtiges Anliegen, auf die Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen und andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren. Besonders im Fokus sehen die Eheleute Herwig die regelmäßige Überprüfung des Lichtes an Fahrrädern. „Kinder und Jugendliche sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Gegenseitige Rücksichtnahme ist genauso wichtig wie eine geeignete Ausrüstung, um die Sicherheit zu steigern“, sagte Bürgermeister Keppeler, der dem Ehepaar Herwig für ihre Unterstützung dankte.

Die Warnwesten können ab sofort bei Thomas Bette (rechts), Mobilitätsmanager der Stadt Pulheim, immer donnerstags von 15.30 Uhr bis 17 Uhr in Raum 3.20 im Rathaus oder nach telefonischer Vereinbarung abgeholt werden. Thomas Bette ist unter 02238/808-422 erreichbar. Pro Person werden bis zu zwei Stück ausgegeben. Das Angebot ergänzt das Projekt der Stadtwerke Pulheim, die seit einigen Jahren Warnwesten für alle Erstklässler in Pulheim zur Verfügung stellen.

Ausstellung des Fotoclubs Stommeln eröffnet

Ausstellung des Fotoclubs Stommeln eröffnet

Eindrucksvolle Motive, ungewöhnliche Blickwinkel, besondere Techniken: Das bietet auch in diesem Jahr die Gemeinschaftsausstellung des Fotoclubs Stommeln 73. Im Foyer des Kultur- und Medienzentrums zeigen 21 der 34 Mitglieder eine Auswahl ihrer Werke. Zur gestrigen Eröffnung waren zahlreiche Gäste erschienen.

Ein vorgegebenes Thema gibt es nicht: Schwarz-Weiß-Aufnahmen von besonderen Momenten, Naturfotografie von exotischen Reisezielen, Bilder mit besonderer Belichtung zum Thema „Vier Jahreszeiten“ – die Fotografinnen und Fotografen präsentieren das von ihnen ausgewählte Thema in unterschiedlichen Formaten und Techniken. „Dadurch ergibt sich eine spannende Vielfalt an Perspektiven und Ideen“, sagte Bürgermeister Frank Keppeler, der die Ausstellung gemeinsam mit Klaus-Dieter Bartels, dem Vorsitzenden des Fotoclubs, eröffnete und die Zeit für Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern nutzte.

Noch bis zum 7. Januar 2025 sind die Werke im Foyer des Kultur- und Medienzentrums zu sehen. Termine zur Besichtigung der Ausstellung können telefonisch unter 02238 / 808-192 oder 02238 / 808-193 vereinbart werden. Weitere Informationen zum Fotoclub Stommeln 73 sind erhältlich unter www.fotoclub-stommeln.de.

Betriebsunfall im Gewerbegebiet Brauweiler

Betriebsunfall im Gewerbegebiet Brauweiler

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Betriebsunfall in Brauweiler gerufen. Hier war ein Mitarbeiter bei Arbeiten an einer Maschine eingeklemmt worden. Der Mann wurde bis zu seiner Befreiung vom Rettungsdienst und Notärzten betreut und im Anschluss in eine Spezialklinik gefahren.

Um 14:40 Uhr wurde die Feuerwehr Pulheim mit den Löschzügen Brauweiler und Pulheim, sowie der hauptamtlichen Wache mit dem Rettungsdienst in das Brauweiler Gewerbegebiet gerufen. Hier war ein Mitarbeiter eines Produktionsbetriebes mit seiner Hand bei der Reinigung einer Fertigungsmaschine zwischen Walzen geraten und eingeklemmt worden. Wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Maik Billstein an der Einsatzstelle ein. Seitens des Rettungsdienstes wurde der Mann betreut und soweit möglich behandelt, wobei die Feuerwehr zunächst die Walzen sicherte, die, nachdem auch Teile der Maschine in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Unternehmens demontiert waren, im Anschluss so platziert wurden, dass der eingeklemmte Mitarbeiter befreit werden konnte. Noch während dieser Arbeiten wurde ein Rettungshubschrauber nachgeordert, um den Patienten möglicherweise sofort in eine Spezialklinik zu bringen. Da der Rettungshubschrauber nicht direkt an der Einsatzstelle landen konnte, sicherte die Feuerwehr zusätzlich den Landeplatz und fuhr den Notarzt und Notfallsanitäter zur eigentlichen Einsatzstelle.
Der Mitarbeiter wurde nach seiner Befreiung im Rettungswagen weiter behandelt und dann in eine Kölner Spezialklink gefahren. Die Feuerwehr, die mit insgesamt sieben Feuerwehrfahrzeugen, zwei Rettungs- und einem Notarztwagen, mit insgesamt knapp 30 Kräften vor Ort war, konnte den Einsatz nach etwa eineinhalb Stunden abschließen.
Noch bevor ein Teil der Kräfte wieder ihren Standort erreichten, wurden diese noch zu einem Verkehrsunfall in Brauweiler alarmiert, bei dem zwei PKW kollidiert waren. An der Einsatzstelle wurden zwei Personen durch den Rettungsdienst und den Notarzt untersucht, mussten aber beide nicht ins Krankenhaus transportiert werden.

Sondersitzung: Rat beschließt Finanzierung der geplanten Flüchtlingsunterkünfte

Der Rat der Stadt Pulheim hat in einer Sondersitzung am 31.10.2024 mit großer Mehrheit beschlossen, dass zusätzliche Mittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro für den Bau der geplanten Flüchtlingsunterkünfte in Brauweiler, Stommeln und Sinnersdorf bereitgestellt werden. Damit belaufen sich die benötigten Mittel auf rund 16 Millionen Euro.

Diese Sitzung war notwendig geworden, da nach der Auswertung der eingegangenen Angebote für die Bauten deutlich geworden war, dass mehr Geld benötigt wird als zuvor kalkuliert. Ziel der Verwaltung bleibt es, so schnell wie möglich die drei Turnhallen, in denen Notunterkünfte untergebracht sind, wieder für Schul- und Vereinssport freizugeben.