Sinnersdorf: Erweiterung der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge – Stellplätze gesperrt

Auf dem Parkplatz Stommelner Straße in Sinnersdorf werden ab heute, 24. August 2026, bis voraussichtlich Freitag, 28. August 2026, zwei Stellplätze gesperrt. Grund sind Tiefbauarbeiten für die Installation einer Schnellladesäule mit zwei Ladepunkten für E-Fahrzeuge.

Auch auf dem Parkplatz Steinstraße im Zentralort soll zukünftig eine Schnellladesäule das bisherige Angebot für E-Fahrzeuge ergänzen. Die ursprünglich für Anfang Juli angekündigten Arbeiten sollen nun ab Ende August erfolgen. Deshalb werden hier die beiden Parkplätze an der bereits vorhandenen E-Ladesäule ab Montag, 31. August 2026, bis voraussichtlich Freitag, 4. September 2026, für die erforderlichen Tiefbauarbeiten gesperrt.

Kulturprogramm im Rittergut Orr für Herbst und Winter 2026

Kulturprogramm im Rittergut Orr für Herbst und Winter 2026

Kulturherbst im Rittergut Orr: von Joni Mitchell bis Rainer Maria Rilke

Neue Vortragsreihe, außergewöhnliche Klangwelten und ein doppelter Rilke-Schwerpunkt prägen das Veranstaltungsprogramm von September bis Dezember 2026

Pulheim. Musik zwischen Jazz, Klassik, Folk und Weltmusik, Literatur, erstmals auch multimediale Vorträge und ein besonderes Augenmerk auf Rainer Maria Rilke: Das Rittergut Orr startet mit einem vielseitigen Programm in die zweite Jahreshälfte 2026. Bis Mitte Dezember reicht das Spektrum von Joni Mitchell und Beethoven über die Musikwelt Irans und die Natur- und Kulturschätze Kenias bis hin zum fast schwerelos klingenden Theremin.

Einen besonderen Akzent setzen in diesem Herbst zwei neue Vortragsabende, mit denen das bisherige Kulturprogramm des Ritterguts erweitert wird. Am 19. November nimmt der Musikjournalist Bernd G. Schmitz sein Publikum mit in die „Musikwelt Irans“. Zahlreiche Musik- und Filmbeispiele zeigen eine vielfach unbekannte musikalische Vielfalt und erzählen zugleich von den Wechselwirkungen zwischen Kunst, gesellschaftlichem Wandel, Politik und Zensur. Der Bogen reicht von der lebendigen Kulturszene vor der Islamischen Revolution 1979 über die iranische Exilmusik bis zu heutigen Musikströmungen innerhalb des Landes.

Eine Woche später, am 26. November, führt die zweite Reise nach Ostafrika. Der Kölner Fotojournalist und Afrika-Kenner Hardy Fiebig präsentiert mit „Die Schätze von Kenia – Abenteuer Naturschutz zwischen Wiege der Menschheit und Masai Mara“ eine bildgewaltige Live-Reportage. Sie verbindet eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen und persönliche Begegnungen mit Fragen nach dem Schutz des Natur- und Kulturerbes Kenias. Fiebig berichtet dabei auch von seinem langjährigen Engagement für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung. Die Hälfte der Einnahmen aus dem Ticketverkauf wird an Treasures of Kenya e.V. gespendet.

Außergewöhnliche Konzerterlebnisse im Herrenhaus

Zu den musikalischen Höhepunkten zählt am 27. September das THE JONI PROJECT. Drei Musikerinnen und Singer-Songwriterinnen widmen sich dem Werk von Joni Mitchell und verbinden bekannte Songs mit den Geschichten hinter der Musik. Dabei geht es nicht um bloßes Nachspielen, sondern um eigenständige Interpretationen einer der einflussreichsten Songwriterinnen des 20. Jahrhunderts.

Ein besonders selten zu erlebendes Instrument steht am 22. November im Mittelpunkt: Bei „Amaryllis – Where Heaven meets Jazz“ treffen Theremin, Tenorsaxophon und Klavier aufeinander. Gilda Razani und Hanzō Wanning verbinden Kompositionen und musikalische Ideen von Morricone, Monk und Mozart mit Improvisation. Das berührungslos gespielte Theremin verleiht dem Konzert dabei seinen charakteristischen, beinahe schwebenden Klang.

JazzLounge: hochkarätiger Jazz im Herrenhaus

Einen festen Platz im Kulturprogramm hat die vom Jazztrompeter Peter Protschka kuratierte JazzLounge. Die Reihe bringt regelmäßig profilierte Musikerinnen und Musiker der deutschen und internationalen Jazzszene in das besondere Ambiente des historischen Herrenhauses.

Den Auftakt macht am 14. September die vielfach ausgezeichnete Altsaxophonistin Karolina Strassmayer mit dem Trio „Speak Your Truth“. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Drori Mondlak und dem Pianisten Mike Roelofs präsentiert sie melodischen, spontanen Jazz, der viel Raum für Improvisation und musikalische Interaktion lässt. Strassmayer wurde von den Lesern des amerikanischen Jazzmagazins DownBeat mehrfach unter die weltweit führenden Altsaxophonistinnen und -saxophonisten gewählt und gehört seit 2004 zur WDR Big Band.

Im Oktober folgen Peter Protschka und Paul Heller mit energiegeladenem Post- und Hardbop, bevor im November Matthias Schriefl und Tamara Lukasheva mit „Matria“ süddeutsche und ukrainische Musiktraditionen auf Jazz und Improvisation treffen lassen. Den Abschluss des JazzLounge-Jahres gestaltet am 14. Dezember das Sam Hogarth Trio mit elegantem, modernem Piano-Jazz und einer starken Verwurzelung in der Swing-Tradition.

Rainer Maria Rilke: Literatur und Musik in zwei Perspektiven

Im Jahr des 100. Todestages von Rainer Maria Rilke widmet das Rittergut Orr dem Dichter gleich zwei Veranstaltungen, die Literatur und Musik auf ganz unterschiedliche Weise miteinander verbinden.

Am 12. November gestaltet die Rezitatorin Madeleine Milojcic gemeinsam mit der Pianistin Kewen Wang den Abend „Rainer Maria Rilke – Die Weise des Erinnerns“. Rilkes Texte treten dabei in einen Dialog mit Musik und eröffnen einen Raum für Erinnerungen, innere Bilder und existenzielle Fragen.

Am 6. Dezember folgt mit AZOLIA – Rilke in Resonanz eine völlig andere Annäherung. Das internationale Quartett um Sängerin und Komponistin Sophie Tassignon vertont ausgewählte Gedichte Rilkes. Stimme, Saxophone, Klarinetten und Kontrabass schaffen eine transparente, kammermusikalisch geprägte Klangwelt zwischen zeitgenössischem Jazz, Poesie und freier musikalischer Gestaltung.

Von Beethoven bis Jazz, Krimi und Kölscher Weihnacht

Auch darüber hinaus bleibt das Programm bewusst breit gefächert. Den Auftakt bildet am 13. September die Matinee „Vocal-Colorit“ zum Tag des offenen Denkmals. Es folgen unter anderem das Beyond Swing Trio mit „Django Latino“, Beethoven mit dem Ensemble Altera Pars, Postbop mit Peter Protschka und Paul Heller, die Krimilesung „Mord ist ihr Metier“, Irish Folk mit The Velvet Green, die Nachwuchsmatinee „Talente von morgen“ sowie Matthias Schriefl und Tamara Lukasheva mit ihrem genreübergreifenden Programm „Matria“.

Zum Jahresausklang stehen außerdem „Weihnachten mit den Schmonzetten“, Monika Kampmanns „Friede auf Erden“, die „Kölsche Weihnacht – Advent op Kölsch“ und zum Abschluss der JazzLounge am 14. Dezember das Sam Hogarth Trio auf dem Programm.

Damit setzt das Kulturprogramm im Rittergut Orr erneut auf eine Mischung aus bekannten musikalischen Traditionen und Entdeckungen abseits des Gewohnten. Das historische Herrenhaus wird dabei zum Ort für Konzerte, Literatur und neue Perspektiven auf Kultur, Gesellschaft und die Welt.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm, Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern sowie Tickets gibt es im Kulturkalender des Ritterguts Orr.

(Foto:Raimund Hegewald , KI-optimiert )

Fahrradstraße – Weitere Vollsperrungen für Asphaltarbeiten

Zur Errichtung der Fahrradstraße im Bereich der „Hackenbroicher Straße“ stehen in der kommenden Woche die nächsten Arbeiten an der Fahrbahndecke an. Für den Einbau der Asphaltdeckschicht sind in mehreren Abschnitten jeweils ganztägige Vollsperrungen erforderlich. Eine für Donnerstag, 20. August 2026, angekündigte Sperrung entfällt, da sich die bisherigen Arbeiten wetterbedingt leicht verzögert haben.

Stattdessen wird nun am Montag, 24. August 2026, zunächst der Abschnitt zwischen der Straße „Im Waffental“ und dem Garagenhof auf der „Hackenbroicher Straße“ vollgesperrt. Am Dienstag, 25. August 2026, folgt der Bereich zwischen der Kreuzung „Everhardstraße“ / „Unterster Weg“ / „Blumenstraße“ und dem „Schürgespfad“. Für Mittwoch, 26. August 2026, ist die Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen dem Garagenhof „Hackenbroicher Straße“ und der Straße „Am Sportzentrum“ geplant. Am Donnerstag, 27. August 2026, werden schließlich die „Escher Straße“ von der „Hackenbroicher Straße“ bis zur Straße „Am Jürgenshof“ sowie die Straße „Am Jürgenshof“ selbst bearbeitet.

Neben dem Einbau der Asphaltdeckschicht finden weitere Arbeiten in den genannten Bereichen statt. Dafür sind keine zusätzlichen Sperrungen notwendig. Die von den Maßnahmen betroffenen Anwohner werden jeweils durch Handzettel über den Bauablauf in Kenntnis gesetzt.

CLASSIC NIGHTS 2026 – Das Sommerfestival in der Abtei Brauweiler steht in den Startlöchern

CLASSIC NIGHTS 2026 – Das Sommerfestival in der Abtei Brauweiler steht in den Startlöchern

Endspurt im Vorverkauf

Erleben Sie vom 27. August bis 19. September ein musikalisches Sommerfestival der Extraklasse in der Abtei Brauweiler! Die CLASSIC NIGHTS verbinden Open-Air-Konzerte im stimmungsvollen Wirtschaftshof mit besonderen Konzertabenden in der historischen Abteikirche.

Highlights im Überblick:

  • 27.8. Orgelnacht: Drei Konzerte mit Orgel solo, Panflöte & Orgel sowie dem Ensemble Vox Nostra – ein klangvoller Auftakt voller Atmosphäre.
  • 29.8. Uwaga! & Thomas Leleu: Crossover pur – von Mozart bis Metallica, mit dem „Paganini der Tuba“.
  • 2.9. Kölner Klassikensemble: „Sommernachtsmusik“ mit Werken von Vivaldi, Boccherini, Tschaikowsky, Piazzolla und mehr.
  • 4.9. Lautten Compagney BERLIN: „Dancing Queen“ – Barock trifft ABBA, Saxofonistin Asya Fateyeva als Stargast.
  • 5.9. 10forBrass: „Zu den Sternen“ – eine musikalische Reise von Händel bis Star Wars.
  • 10.9. Jan Liebermann: Junges Orgel-Talent mit einem Programm von Bach bis Liszt.
  • 19.9. amarcord: Vokalensemble mit „Immortal Beauty“ – zeitlose Musik von Renaissance bis Moderne.

Karten gibt es noch im Vorverkauf über die Ticketplattform Reservix, die angeschlossenen Vorverkaufsstellen und den Abtei-Shop sowie an der Abendkasse jeweils 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung (falls nicht ausverkauft).

 

Wohnungseinbrüche in Pulheim

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet derzeit nach Unbekannten, die am Wochenende in Häuser in Pulheim eingebrochen sind. Die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 13 nehmen Hinweise unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Am Freitag (31. Juli) zwischen 8.20 Uhr und 10.45 Uhr sollen Unbekannte die Wohnungstür eines Gebäudes an der Straße „Am Kleekamp“ aufgehebelt haben. Die Einbrecher sollen Bargeld entwendet haben.

Am Samstag (1. August) sollen sich Täter zwischen 9.50 Uhr und 18.40 Uhr unbefugt Zutritt in ein Haus im Bereich der Widdersdorfer Straße und des Mohnblumenwegs verschafft haben. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen sie ein Fenster aufgehebelt und sämtliche Räume durchwühlt haben. Ob sie etwas entwendeten, ist Bestandteil der Ermittlungen.

Alarmierte Polizeikräfte sicherten Spuren an den Tatorten, dokumentierten Spuren und fertigten Strafanzeigen.

Die Polizei rät: Notieren Sie sich bei Kauf neuer Gegenstände, falls vorhanden, die Individualnummern, sodass Sie sie im Falle eines Diebstahls griffbereit haben. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Dann können die Polizistinnen und Polizisten den entwendeten Gegenstand zur Fahndung ausschreiben. (sc)

Geschichte als persönliche Auseinandersetzung – Die Künstlerin Paloma Varga Weisz setzt das Synagogen-Projekt fort

Geschichte als persönliche Auseinandersetzung – Die Künstlerin Paloma Varga Weisz setzt das Synagogen-Projekt fort

Die Künstlerin Paloma Varga Weisz wird mit ihrer Arbeit das renommierte Synagogenprojekt der Stadt Pulheim fortführen. Dabei greift sie unter dem Titel „Paloma Varga WEISZ“ auf eine eigene und für sie wesentliche Lebenserfahrung zurück: Im engen Raum der Synagoge in Stommeln baut sie das Atelier ihres Vaters nach, ein winziger Raum im Gründerzeithaus in Neustadt an der Weinstraße, oben im 2. Stock, dem Alltag entrückt. Hier schuf Feri Varga seine Bildwerke. Die Zuschauerin und der Zuschauer können den nun geschaffenen Raum jedoch nicht betreten, in dem Feri Varga anwesend zu sein scheint. Man bleibt draußen: Geschichte kann man wohl erfahren, aber nie mehr erleben oder sich den Nachwirkungen entziehen.

In der Synagoge als Symbol für jüdisches Leben, für Verdrängung und Überleben wird die Auseinandersetzung der Künstlerin in einem Raum mit vielen Geheimnissen greifbar: Das Atelier befand sich Tür an Tür mit dem Kinderzimmer seiner Tochter Paloma, der er ausführlich über sein Leben erzählte: Feri Varga lebte in Ungarn, später in Paris, von wo aus er 1940 nach Cagnes-sur-Mer flüchtete. Bereits damals hatte er seine jüdische Herkunft ausgeklammert und nannte sich nur noch Varga. 1961 folgt er seiner Frau Leonore nach Neustadt an der Weinstraße. Der Schritt in diese deutsche Provinzstadt bedeutet für ihn einen tiefen Bruch – und als gebürtiger Jude die Rückkehr in ein Land, mit dem er auf traumatische Weise verbunden war. Das Verschweigen seiner Herkunft hat große Auswirkungen auf das Leben und Wirken von Paloma Varga Weisz.

Die 1966 in Mannheim geborene Künstlerin studierte von 1987 bis 1990 Holzbildhauerei in Garmisch-Partenkirchen. Von 1990 bis 1998 schloss sich ein Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Gerhard Merz an. Ihre Arbeiten wurden in bedeutenden Einzelausstellungen präsentiert, beispielsweise in der Kestner Gesellschaft in Hannover, im Salzburger Kunstverein oder im Henry Moore Institute in Leeds. Auch an wichtigen Gruppenausstellungen, unter anderem in der Kunstsammlung Düsseldorf, im Museum of Modern Art London oder auf der Biennale in Venedig, war sie beteiligt.

Besondere Erinnerungskultur seit 1991

Die Arbeit der bedeutenden Künstlerin Paloma Varga Weisz reiht sich ein in die künstlerische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und eine besondere Erinnerungskultur, die das Synagogenprojekt seit 1991 auszeichnet. Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Jannis Kounellis, Richard Serra, Mischa Kuball, Carl Andre, Rebecca Horn, Lawrence Weiner, Tony Cragg, Rosemarie Trockel, Max Neuhaus, Daniel Buren, Gregor Schneider und Franz Erhard Walther.

In diesem Jahr hat der Rat der Stadt Pulheim beschlossen, die Organisation des Synagogenprojekts auf eine breitere Basis zu stellen: Ein Kunstbeirat setzt seine Kontakte in die kulturelle Szene für das Projekt ein und berät. Dem Beirat gehören unter anderem der Konzeptkünstler und Professor für public art Mischa Kuball ebenso an wie Ursula Frohne, Professorin für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt „Moderne“ an der Universität Münster, Christina Wimmer, Vorstandsmitglied der Stiftung „Der bewohnte Garten“, Karin Lingl, Geschäftsführerin der Stiftung Kunstfonds, sowie Luzia Kilias, Vorsitzende der „Initiative für zeitgenössische Kunst und Musik in Pulheim“ (IZKUMP).

Die Intendanz und die künstlerische Leitung des Projektes liegen weiterhin bei der Kulturabteilung der Stadt Pulheim. Für das Leuchtturmprojekt sind im Haushalt 2026/2027 jährlich 50.000 Euro vorgesehen. Neben der Hauptarbeit wurde das Projekt um zwei weitere Formate ergänzt – einen Vortrag und eine Performance. Am 7. Mai 2026 ordnete Professorin Dr. Ursula Frohne das Projekt Synagoge Stommeln in den Kontext einer künstlerischen Praxis ein, die historische Orte nicht als statische Erinnerungsorte begreift, sondern als offene Räume, die immer wieder neu aktiviert werden müssen. Am Pfingstsonntag fand die Performance „Traces“ unter der Leitung der Düsseldorfer Choreografin und Performance-Künstlerin Daniela Georgieva statt. Sie betrachtet den Körper als offenen Raum, in dem individuelle und kollektive Erinnerungen aufeinandertreffen – als Träger von Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten.

Die Ausstellung von Paloma Varga Weisz wird am Dienstag, 8. September 2026, um 19 Uhr im Martinus-Haus in Stommeln, Venloer Straße 546, eröffnet. Um Anmeldung wird unter der E-Mail-Adresse kulturabteilung@pulheim.de gebeten.

Anschließend kann die Ausstellung bis Sonntag, 6. Dezember 2026, immer freitags von 15 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Vom 7. Dezember 2026 bis zum 12. März 2027 kann die Ausstellung auf Anfrage besucht werden. Eine Anmeldung ist möglich unter der E-Mail-Adresse kulturabteilung@pulheim.de.

Kehrmaschine brannte – Gefahr für Wohn- und Geschäftshaus

Kehrmaschine brannte – Gefahr für Wohn- und Geschäftshaus

Am Montagmorgen (03.08.) stand im Pulheimer Stadtzentrum eine Kehrmaschine unmittelbar vor einem Wohn- und Geschäftshaus im Vollbrand. Ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

Gegen 7 Uhr wurde die Feuerwehr Pulheim zu einem Brand in der Fußgängerzone in der Innenstadt alarmiert. Hier sollte ein PKW brennen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellten diese fest, dass direkt vor einem Wohn- und Geschäftshaus eine Straßenkehrmaschine lichterloh brannte. Das Feuer drohte bereits auf das Gebäude überzuschlagen und es wurde sofort ein Löschangriff durchgeführt.
Zur Unterstützung der hauptamtlichen Wache wurden unmittelbar die Löschzüge Pulheim, Geyen und Stommeln hinzugerufen und bei deren Eintreffen konnte das Feuer dann schnell abschließend gelöscht werden. Unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Wendelin Polich ergaben weitere Erkundungen, dass die Treppenräume von zwei Wohn- und Geschäftshäusern im Bereich der vollständig abgebrannten Straßenkehrmaschine verraucht waren. Diese wurden, bevor diese wieder den Bewohnern übergeben werden konnten, ausreichend gelüftet. Dem Gebäude waren jetzt auch die Brandspuren deutlich anzusehen: Neben der verrußten Fassade waren auch Fenster durch die Hitzeeinwirkung zu Schaden gekommen, teilweise waren erste Scheiben schon geplatzt.
Die Feuerwehr, die mit insgesamt sechs Löschfahrzeugen und 30 Kräften im Einsatz war, konnte ihre Tätigkeit nach knapp einer Stunde beenden.

Umbau zum Kreisverkehr beginnt

Der Umbau der Kreuzung Venloer Straße / Steinstraße / Johannisstraße im Zentralort beginnt am Montag, 10. August 2026. Ziel ist es, dort die Verkehrsführung zu optimieren. Deshalb wird die bestehende Ampelanlage durch einen Kreisverkehr ersetzt. Für die Zeit der Bauarbeiten wird die Venloer Straße im Abschnitt zwischen der Kreuzung Pletschmühlenweg / Anemonenweg und der Einmündung Orrer Straße gesperrt. Die Steinstraße wird ab der Straße „Zur Alten Wassermühle“ in Höhe der Turnhalle voll gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger werden an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Umleitung von Köln kommend ins Stadtzentrum und umgekehrt erfolgt über Geyen. Um größeren Rückstaus entgegenzuwirken, wird an der Einmündung Frechener Straße / Sintherner Straße eine Bedarfsampel aufgestellt. Der Verkehr zwischen dem Gewerbegebiet Pulheim und den Stadtteilen Stommeln und Sinnersdorf wird über die Bundesstraße 59 geführt.

Der Busverkehr wird ebenfalls ausweichen und kann daher für die Zeit der Baumaßnahme die Haltestelle Lindenstraße nicht bedienen. Für Busse in Fahrtrichtung Köln wird eine Ersatzhaltestelle auf der Orrer Straße in Höhe Witschgasse und für Busse in Fahrtrichtung Bahnhof eine Ersatzhaltestelle auf dem Ostring in Nähe Orrer Straße eingerichtet.

Die Geschäfte in der Ortsmitte bleiben durchgängig anfahrbar. So kann der Marktplatz weiterhin von der Orrer Straße und der Rathausstraße aus erreicht werden. Auch die Steinstraße mit den dort gelegenen Stellplätzen und Märkten bleibt durchgängig von der Rathausstraße aus erreichbar. Dies schließt auch die Zufahrt zum Parkhaus am Bahnhof, zum Kultur- und Medienzentrum, zum Rathaus sowie zum Seniorenheim ein.

Für Geschäfte und Einrichtungen im unmittelbaren Baustellenbereich werden provisorische Stellplätze im gesperrten Teil der Venloer Straße zwischen der Kreuzung Pletschmühlenweg / Anemonenweg und der Baustelle eingerichtet. So können Kundinnen und Kunden von Köln kommend in den abgesperrten Bereich einfahren und dort parken.

Schon vor der Sperrung werden ab Montag, 3. August 2026, die ersten Arbeiten zur Baustelleneinrichtung erfolgen. Dazu gehört beispielsweise das Aufstellen von Schildern. Zu Beginn der eigentlichen Arbeiten ab dem 10. August 2026 werden zunächst die vorhandenen Garagen an der Kreuzung zwischen Steinstraße und Johannisstraße abgerissen. Auf dieser Fläche werden unter anderem die benötigten Gerätschaften und Materialien platziert. In einem weiteren Schritt erfolgen dann zunächst Erneuerungen des Kanals. Die Bauarbeiten sollen – nach derzeitiger Planung – im Laufe des ersten Quartals 2027 beendet sein.

Für Fragen rund um die Baustelle hat die Verwaltung eine Hotline unter der Rufnummer 02238 / 808-572 eingerichtet. Auch per E-Mail können Fragen über die Adresse bv.koelner-tor@pulheim.de gestellt werden.

Neuer Bürgerservice: Elektronische Meldebescheinigung

Ab sofort können Pulheimer Bürgerinnen und Bürger eine Meldebescheinigung des Wohnsitzes auch online beantragen – ohne Behördengang und Wartezeit. Der gesamte Antragsprozess kann digital abgewickelt werden. Sicherheit und Transparenz haben dabei höchste Priorität.
Für die Nutzung der Elektronischen Meldebescheinigung ist die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises oder der eID-Karte sowie ein behördliches Nutzerkonto erforderlich. Besonders einfach funktioniert die Anmeldung über das Smartphone.
Nach erfolgreicher Authentifizierung mit der AusweisApp können Nutzerinnen und Nutzer zwischen verschiedenen Varianten wählen. Im ersten Schritt entscheidet man sich entweder für eine einfache Meldebescheinigung, die lediglich den aktuellen Wohnsitz bestätigt, oder für eine erweiterte Meldebescheinigung mit zusätzlichen Daten. Im zweiten Schritt besteht die Auswahl zwischen einer kostenlosen oder einer kostenpflichtigen Meldebescheinigung. Die kostenfreie Meldebescheinigung steht unmittelbar nach der Beantragung zum Download bereit, kann jedoch nicht für offizielle Zwecke genutzt werden. Für offizielle Anliegen kann eine kostenpflichtige Meldebescheinigung beantragt werden, die nach Online-Bezahlung der Gebühr innerhalb weniger Tage per Post zugestellt wird. Diese ist mit dem offiziellen Siegel der Stadt Pulheim versehen und uneingeschränkt nutzbar.
Gezahlt werden kann online per PayPal.

Cannabisplantage in Wohnhaus entdeckt

Cannabisplantage in Wohnhaus entdeckt

ots – Über 500 Cannabispflanzen und mehrere Kilogramm Marihuana sichergestellt

Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Rhein-Erft-Kreis geben bekannt: Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens vollstreckten Polizeikräfte am Mittwochmorgen (15. Juli) in Pulheim-Stommeln einen von der Staatsanwaltschaft Köln erwirkten Durchsuchungsbeschluss auf der Bruchstraße. Dabei stießen sie in einem Haus auf eine größere Cannabisplantage.
Den Maßnahmen waren umfangreiche Ermittlungen des Kriminalkommissariats 13 der Polizei Rhein-Erft-Kreis vorausgegangen. Vor Ort wurden keine Personen angetroffen. Ein 37-Jähriger Mann steht im Verdacht, am Betrieb der Cannabisplantage beteiligt gewesen zu sein.
Die Einsatzkräfte sicherten Spuren und beschlagnahmten die über 500 Cannabispflanzen, mehrere Kilogramm Marihuana sowie das dazugehörige Equipment.
Die Ermittlungen dauern an.(nf)