Wohnungseinbrüche in Pulheim

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet derzeit nach Unbekannten, die am Wochenende in Häuser in Pulheim eingebrochen sind. Die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 13 nehmen Hinweise unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Am Freitag (31. Juli) zwischen 8.20 Uhr und 10.45 Uhr sollen Unbekannte die Wohnungstür eines Gebäudes an der Straße „Am Kleekamp“ aufgehebelt haben. Die Einbrecher sollen Bargeld entwendet haben.

Am Samstag (1. August) sollen sich Täter zwischen 9.50 Uhr und 18.40 Uhr unbefugt Zutritt in ein Haus im Bereich der Widdersdorfer Straße und des Mohnblumenwegs verschafft haben. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen sie ein Fenster aufgehebelt und sämtliche Räume durchwühlt haben. Ob sie etwas entwendeten, ist Bestandteil der Ermittlungen.

Alarmierte Polizeikräfte sicherten Spuren an den Tatorten, dokumentierten Spuren und fertigten Strafanzeigen.

Die Polizei rät: Notieren Sie sich bei Kauf neuer Gegenstände, falls vorhanden, die Individualnummern, sodass Sie sie im Falle eines Diebstahls griffbereit haben. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Dann können die Polizistinnen und Polizisten den entwendeten Gegenstand zur Fahndung ausschreiben. (sc)

Geschichte als persönliche Auseinandersetzung – Die Künstlerin Paloma Varga Weisz setzt das Synagogen-Projekt fort

Geschichte als persönliche Auseinandersetzung – Die Künstlerin Paloma Varga Weisz setzt das Synagogen-Projekt fort

Die Künstlerin Paloma Varga Weisz wird mit ihrer Arbeit das renommierte Synagogenprojekt der Stadt Pulheim fortführen. Dabei greift sie unter dem Titel „Paloma Varga WEISZ“ auf eine eigene und für sie wesentliche Lebenserfahrung zurück: Im engen Raum der Synagoge in Stommeln baut sie das Atelier ihres Vaters nach, ein winziger Raum im Gründerzeithaus in Neustadt an der Weinstraße, oben im 2. Stock, dem Alltag entrückt. Hier schuf Feri Varga seine Bildwerke. Die Zuschauerin und der Zuschauer können den nun geschaffenen Raum jedoch nicht betreten, in dem Feri Varga anwesend zu sein scheint. Man bleibt draußen: Geschichte kann man wohl erfahren, aber nie mehr erleben oder sich den Nachwirkungen entziehen.

In der Synagoge als Symbol für jüdisches Leben, für Verdrängung und Überleben wird die Auseinandersetzung der Künstlerin in einem Raum mit vielen Geheimnissen greifbar: Das Atelier befand sich Tür an Tür mit dem Kinderzimmer seiner Tochter Paloma, der er ausführlich über sein Leben erzählte: Feri Varga lebte in Ungarn, später in Paris, von wo aus er 1940 nach Cagnes-sur-Mer flüchtete. Bereits damals hatte er seine jüdische Herkunft ausgeklammert und nannte sich nur noch Varga. 1961 folgt er seiner Frau Leonore nach Neustadt an der Weinstraße. Der Schritt in diese deutsche Provinzstadt bedeutet für ihn einen tiefen Bruch – und als gebürtiger Jude die Rückkehr in ein Land, mit dem er auf traumatische Weise verbunden war. Das Verschweigen seiner Herkunft hat große Auswirkungen auf das Leben und Wirken von Paloma Varga Weisz.

Die 1966 in Mannheim geborene Künstlerin studierte von 1987 bis 1990 Holzbildhauerei in Garmisch-Partenkirchen. Von 1990 bis 1998 schloss sich ein Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Gerhard Merz an. Ihre Arbeiten wurden in bedeutenden Einzelausstellungen präsentiert, beispielsweise in der Kestner Gesellschaft in Hannover, im Salzburger Kunstverein oder im Henry Moore Institute in Leeds. Auch an wichtigen Gruppenausstellungen, unter anderem in der Kunstsammlung Düsseldorf, im Museum of Modern Art London oder auf der Biennale in Venedig, war sie beteiligt.

Besondere Erinnerungskultur seit 1991

Die Arbeit der bedeutenden Künstlerin Paloma Varga Weisz reiht sich ein in die künstlerische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und eine besondere Erinnerungskultur, die das Synagogenprojekt seit 1991 auszeichnet. Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Jannis Kounellis, Richard Serra, Mischa Kuball, Carl Andre, Rebecca Horn, Lawrence Weiner, Tony Cragg, Rosemarie Trockel, Max Neuhaus, Daniel Buren, Gregor Schneider und Franz Erhard Walther.

In diesem Jahr hat der Rat der Stadt Pulheim beschlossen, die Organisation des Synagogenprojekts auf eine breitere Basis zu stellen: Ein Kunstbeirat setzt seine Kontakte in die kulturelle Szene für das Projekt ein und berät. Dem Beirat gehören unter anderem der Konzeptkünstler und Professor für public art Mischa Kuball ebenso an wie Ursula Frohne, Professorin für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt „Moderne“ an der Universität Münster, Christina Wimmer, Vorstandsmitglied der Stiftung „Der bewohnte Garten“, Karin Lingl, Geschäftsführerin der Stiftung Kunstfonds, sowie Luzia Kilias, Vorsitzende der „Initiative für zeitgenössische Kunst und Musik in Pulheim“ (IZKUMP).

Die Intendanz und die künstlerische Leitung des Projektes liegen weiterhin bei der Kulturabteilung der Stadt Pulheim. Für das Leuchtturmprojekt sind im Haushalt 2026/2027 jährlich 50.000 Euro vorgesehen. Neben der Hauptarbeit wurde das Projekt um zwei weitere Formate ergänzt – einen Vortrag und eine Performance. Am 7. Mai 2026 ordnete Professorin Dr. Ursula Frohne das Projekt Synagoge Stommeln in den Kontext einer künstlerischen Praxis ein, die historische Orte nicht als statische Erinnerungsorte begreift, sondern als offene Räume, die immer wieder neu aktiviert werden müssen. Am Pfingstsonntag fand die Performance „Traces“ unter der Leitung der Düsseldorfer Choreografin und Performance-Künstlerin Daniela Georgieva statt. Sie betrachtet den Körper als offenen Raum, in dem individuelle und kollektive Erinnerungen aufeinandertreffen – als Träger von Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten.

Die Ausstellung von Paloma Varga Weisz wird am Dienstag, 8. September 2026, um 19 Uhr im Martinus-Haus in Stommeln, Venloer Straße 546, eröffnet. Um Anmeldung wird unter der E-Mail-Adresse kulturabteilung@pulheim.de gebeten.

Anschließend kann die Ausstellung bis Sonntag, 6. Dezember 2026, immer freitags von 15 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Vom 7. Dezember 2026 bis zum 12. März 2027 kann die Ausstellung auf Anfrage besucht werden. Eine Anmeldung ist möglich unter der E-Mail-Adresse kulturabteilung@pulheim.de.

Kehrmaschine brannte – Gefahr für Wohn- und Geschäftshaus

Kehrmaschine brannte – Gefahr für Wohn- und Geschäftshaus

Am Montagmorgen (03.08.) stand im Pulheimer Stadtzentrum eine Kehrmaschine unmittelbar vor einem Wohn- und Geschäftshaus im Vollbrand. Ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

Gegen 7 Uhr wurde die Feuerwehr Pulheim zu einem Brand in der Fußgängerzone in der Innenstadt alarmiert. Hier sollte ein PKW brennen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellten diese fest, dass direkt vor einem Wohn- und Geschäftshaus eine Straßenkehrmaschine lichterloh brannte. Das Feuer drohte bereits auf das Gebäude überzuschlagen und es wurde sofort ein Löschangriff durchgeführt.
Zur Unterstützung der hauptamtlichen Wache wurden unmittelbar die Löschzüge Pulheim, Geyen und Stommeln hinzugerufen und bei deren Eintreffen konnte das Feuer dann schnell abschließend gelöscht werden. Unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Wendelin Polich ergaben weitere Erkundungen, dass die Treppenräume von zwei Wohn- und Geschäftshäusern im Bereich der vollständig abgebrannten Straßenkehrmaschine verraucht waren. Diese wurden, bevor diese wieder den Bewohnern übergeben werden konnten, ausreichend gelüftet. Dem Gebäude waren jetzt auch die Brandspuren deutlich anzusehen: Neben der verrußten Fassade waren auch Fenster durch die Hitzeeinwirkung zu Schaden gekommen, teilweise waren erste Scheiben schon geplatzt.
Die Feuerwehr, die mit insgesamt sechs Löschfahrzeugen und 30 Kräften im Einsatz war, konnte ihre Tätigkeit nach knapp einer Stunde beenden.

Umbau zum Kreisverkehr beginnt

Der Umbau der Kreuzung Venloer Straße / Steinstraße / Johannisstraße im Zentralort beginnt am Montag, 10. August 2026. Ziel ist es, dort die Verkehrsführung zu optimieren. Deshalb wird die bestehende Ampelanlage durch einen Kreisverkehr ersetzt. Für die Zeit der Bauarbeiten wird die Venloer Straße im Abschnitt zwischen der Kreuzung Pletschmühlenweg / Anemonenweg und der Einmündung Orrer Straße gesperrt. Die Steinstraße wird ab der Straße „Zur Alten Wassermühle“ in Höhe der Turnhalle voll gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger werden an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Umleitung von Köln kommend ins Stadtzentrum und umgekehrt erfolgt über Geyen. Um größeren Rückstaus entgegenzuwirken, wird an der Einmündung Frechener Straße / Sintherner Straße eine Bedarfsampel aufgestellt. Der Verkehr zwischen dem Gewerbegebiet Pulheim und den Stadtteilen Stommeln und Sinnersdorf wird über die Bundesstraße 59 geführt.

Der Busverkehr wird ebenfalls ausweichen und kann daher für die Zeit der Baumaßnahme die Haltestelle Lindenstraße nicht bedienen. Für Busse in Fahrtrichtung Köln wird eine Ersatzhaltestelle auf der Orrer Straße in Höhe Witschgasse und für Busse in Fahrtrichtung Bahnhof eine Ersatzhaltestelle auf dem Ostring in Nähe Orrer Straße eingerichtet.

Die Geschäfte in der Ortsmitte bleiben durchgängig anfahrbar. So kann der Marktplatz weiterhin von der Orrer Straße und der Rathausstraße aus erreicht werden. Auch die Steinstraße mit den dort gelegenen Stellplätzen und Märkten bleibt durchgängig von der Rathausstraße aus erreichbar. Dies schließt auch die Zufahrt zum Parkhaus am Bahnhof, zum Kultur- und Medienzentrum, zum Rathaus sowie zum Seniorenheim ein.

Für Geschäfte und Einrichtungen im unmittelbaren Baustellenbereich werden provisorische Stellplätze im gesperrten Teil der Venloer Straße zwischen der Kreuzung Pletschmühlenweg / Anemonenweg und der Baustelle eingerichtet. So können Kundinnen und Kunden von Köln kommend in den abgesperrten Bereich einfahren und dort parken.

Schon vor der Sperrung werden ab Montag, 3. August 2026, die ersten Arbeiten zur Baustelleneinrichtung erfolgen. Dazu gehört beispielsweise das Aufstellen von Schildern. Zu Beginn der eigentlichen Arbeiten ab dem 10. August 2026 werden zunächst die vorhandenen Garagen an der Kreuzung zwischen Steinstraße und Johannisstraße abgerissen. Auf dieser Fläche werden unter anderem die benötigten Gerätschaften und Materialien platziert. In einem weiteren Schritt erfolgen dann zunächst Erneuerungen des Kanals. Die Bauarbeiten sollen – nach derzeitiger Planung – im Laufe des ersten Quartals 2027 beendet sein.

Für Fragen rund um die Baustelle hat die Verwaltung eine Hotline unter der Rufnummer 02238 / 808-572 eingerichtet. Auch per E-Mail können Fragen über die Adresse bv.koelner-tor@pulheim.de gestellt werden.

Neuer Bürgerservice: Elektronische Meldebescheinigung

Ab sofort können Pulheimer Bürgerinnen und Bürger eine Meldebescheinigung des Wohnsitzes auch online beantragen – ohne Behördengang und Wartezeit. Der gesamte Antragsprozess kann digital abgewickelt werden. Sicherheit und Transparenz haben dabei höchste Priorität.
Für die Nutzung der Elektronischen Meldebescheinigung ist die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises oder der eID-Karte sowie ein behördliches Nutzerkonto erforderlich. Besonders einfach funktioniert die Anmeldung über das Smartphone.
Nach erfolgreicher Authentifizierung mit der AusweisApp können Nutzerinnen und Nutzer zwischen verschiedenen Varianten wählen. Im ersten Schritt entscheidet man sich entweder für eine einfache Meldebescheinigung, die lediglich den aktuellen Wohnsitz bestätigt, oder für eine erweiterte Meldebescheinigung mit zusätzlichen Daten. Im zweiten Schritt besteht die Auswahl zwischen einer kostenlosen oder einer kostenpflichtigen Meldebescheinigung. Die kostenfreie Meldebescheinigung steht unmittelbar nach der Beantragung zum Download bereit, kann jedoch nicht für offizielle Zwecke genutzt werden. Für offizielle Anliegen kann eine kostenpflichtige Meldebescheinigung beantragt werden, die nach Online-Bezahlung der Gebühr innerhalb weniger Tage per Post zugestellt wird. Diese ist mit dem offiziellen Siegel der Stadt Pulheim versehen und uneingeschränkt nutzbar.
Gezahlt werden kann online per PayPal.

Cannabisplantage in Wohnhaus entdeckt

Cannabisplantage in Wohnhaus entdeckt

ots – Über 500 Cannabispflanzen und mehrere Kilogramm Marihuana sichergestellt

Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Rhein-Erft-Kreis geben bekannt: Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens vollstreckten Polizeikräfte am Mittwochmorgen (15. Juli) in Pulheim-Stommeln einen von der Staatsanwaltschaft Köln erwirkten Durchsuchungsbeschluss auf der Bruchstraße. Dabei stießen sie in einem Haus auf eine größere Cannabisplantage.
Den Maßnahmen waren umfangreiche Ermittlungen des Kriminalkommissariats 13 der Polizei Rhein-Erft-Kreis vorausgegangen. Vor Ort wurden keine Personen angetroffen. Ein 37-Jähriger Mann steht im Verdacht, am Betrieb der Cannabisplantage beteiligt gewesen zu sein.
Die Einsatzkräfte sicherten Spuren und beschlagnahmten die über 500 Cannabispflanzen, mehrere Kilogramm Marihuana sowie das dazugehörige Equipment.
Die Ermittlungen dauern an.(nf)

Gasausbruch durch Bauarbeiten

Gasausbruch durch Bauarbeiten

Am Mittwochnachmittag (15.07.) wurde in Pulheim bei Erdarbeiten die Hauszuführung einer Gasleitung beschädigt. Die Feuerwehr evakuierte einige Häuser im Gefahrenbereich und sicherte diesen ab. Der nach kurzer Zeit eintreffende Notdienst des Gasversorgers konnte die Leckage schließen und reparieren.

Kurz nach 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr über einen Gasausbruch im Türkisweg in Pulheim informiert. Bei Ausschachtarbeiten einer Baufirma war die Hauszuführung einer Gasleitung getroffen worden und das Gas trat nunmehr an dieser Stelle ungehindert ins Freie.
Standardmäßig wurden bei diesem Einsatzstichwort neben der hauptamtlichen Wache auch die freiwilligen Löschzüge Pulheim, Stommeln und Brauweiler zur Schadenstelle entsandt. Unter Einsatzleitung von Brandinspektor Guido Bruckmann wurde sofort ein Löschangriff – unter anderem mit einem Pulveranhänger – vorbereitet und parallel wurde der Bereich durch Absperrmaßnahmen gesichert. Bewohner umliegender Häuser wurden evakuiert.
Nachdem der durch die Leitstelle gleichfalls sofort informierte Notdienst des Gasversorgers die Angelegenheit gesichtet hatte, konnte dieser die beschädigte Leitung mit Spezialwerkzeug so abdichten, dass die Gefahr nach einer Dreiviertelstunde gebannt war. Die Feuerwehr, die den Einsatz mit 27 Kräften und fünf Löschfahrzeugen durchführte, konnte die eingeleiteten Schutzmaßnahmen im Anschluss zurücknehmen und die evakuierten Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen.

Feldbrand bedrohte Gehölzflächen

Feldbrand bedrohte Gehölzflächen

Am Mittwochnachmittag (15.07.) wurde der Feuerwehr Pulheim ein Feldbrand in Pulheim-Sinnersdorf gemeldet. Schon auf der Anfahrt war das Feuer auszumachen und es wurden weitere Kräfte, auch aus anderen Städten, alarmiert.

Kurz vor 17:00 Uhr wurde der Löschzug Pulheim und Stommeln mit der hauptamtlichen Wache aus Pulheim zu einem Feldbrand südlich von Sinnersdorf alarmiert. Schon auf der Anfahrt konnte der Einsatzleiter die starke Rauchentwicklung ausmachen und forderte sofort weitere Kräfte aus dem gesamten Stadtgebiet an.
Ein Stoppelfeld, etwa 15.000 m², brannte und bedrohte auf zwei Seiten Flächen mit Buschwerk und Bäumen, die zunächst schwerpunktmäßig durch die ersten Fahrzeuge gesichert wurden. Aufgrund des hohen zu erwartenden Wasserbedarfs, um das Feuer in den Griff zu bekommen und zu löschen, wurden weitere Tanklöschfahrzeuge und Tankfahrzeuge der Feuerwehren Kerpen und Frechen zur Wasserversorgung der eingesetzten Löschfahrzeuge alarmiert. Im Verlauf des Einsatzes konnte die Feuerwehr Kerpen aber noch vor deren Eintreffen aus dem Einsatz entlassen werden, da zwischenzeitlich auch schon eine erste Wasserversorgung vom Ortsrand bis zur Einsatzstelle aufgebaut werden konnte.
Die eingesetzten 80 Kräfte, unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Guido Bruckmann, brachten neun Löschfahrzeuge aus dem Stadtgebiet in den Einsatz, wovon einige speziell für solche Vegetationsbrände, z.B. mit Frontsprühbalken, ausgerüstet sind. Andere Kräfte kämpften mit handgeführten Rohren oder Feuerpatschen gegen die Flammen an und nach gut 40 Minuten hatte man das Feuer in Gewalt. Unterstützt wurden die Kräfte durch einen Landwirt, der das abgebrannte Stoppelfeld mit seinem Grubber bearbeitete und auch dadurch eine weitere Brandausbreitung unterbinden konnte. Gegen 18:15 Uhr konnte gemeldet werden, dass das Feuer vollständig gelöscht war.

Aufgrund der warmen und trockenen Wetterlage weist die Feuerwehr Pulheim darauf hin, dass Wälder, Felder, Wiesen und Parks relativ leicht zu entflammen sind.
Zu beachten ist, dass es nicht nur unvernünftig ist im Wald, im Bereich von Getreidefeldern oder abgetrockneten Wiesen oder Parks offenes Feuer oder Grills zu verwenden, sondern dass es in Nordrhein-Westfalen vom 1. März bis 31. Okober verboten ist, im Wald offenes Feuer zu verwenden oder zu rauchen. Zudem ist zu beachten, dass auch weggeworfenes Glas (z.B. Flaschen oder Scherben) oder eine aus dem Auto geworfene, glimmende Zigarettenkippe getrocknete Pflanzenreste, trockenes Getreide oder Stroh sowie ausgedörrte Grasflächen, entzünden können. Kraftfahrzeuge sind nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen, da heiße Fahrzeugteile leicht trockenes Gras in Brand setzen können.
Falls Sie einen solchen Brand bemerken, alarmieren Sie schon beim Verdachtsfall die Feuerwehr unter der Rufnummer 112. Geben Sie eine möglichst genaue Ortsangabe und wenn möglich, weisen Sie die anrückenden Kräfte der Feuerwehr ein.

Kindergartenjahr 2027/2028 – Jetzt im Kita-Navigator vormerken

Schnell über Betreuungsangebote informieren und online einen Kita-Platz vormerken: Noch bis Sonntag, 1. November 2026, können Eltern ihre Kinder im Kita-Navigator unter https://pulheim.kita-navigator.org für die jeweilige Wunscheinrichtung eintragen. Am Freitag, 27. November 2026, versenden die Kindertagesstätten dann die Platzzusagen für das Kindergartenjahr 2027/2028 – eine Absage wird nicht verschickt. Im Anschluss sind die Eltern aufgefordert, den entsprechenden Platz bis spätestens Freitag, 11. Dezember 2026, zuzusagen. Ab Freitag, 8. Januar 2027, beginnt das Nachrückverfahren für die Vergabe noch offener Plätze.

Die Anschriften und Kontaktdaten aller Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet stehen sowohl im Kita-Navigator als auch auf der städtischen Internetseite unter www.pulheim.de zur Verfügung. Aktuelle Informationen über die Termine für die „Tage der Offenen Tür“ in den Kindertagesstätten sind auf der Startseite des Kita-Navigators unter dem Button „Wichtige Eltern-Informationen“ hinterlegt.

Eine Vormerkung im Kita-Navigator kann grundsätzlich sofort nach der Geburt eines Kindes erfolgen. Eine ausführliche Erläuterung zum Anmeldeverfahren für die Aufnahme von Kindern in Pulheimer Kindertagesstätten zum Kita-Jahr 2027/2028 mit dem Kita-Navigator gibt es auf der Internetseite der Stadt Pulheim.

70 Jahre GVG Rhein-Erft – das Jubiläumsfest

70 Jahre GVG Rhein-Erft – das Jubiläumsfest

Die GVG Rhein-Erft GmbH (GVG) feierte am 11. Juli mit einem großen Jubiläumsfest für Mitarbeiter, Kunden und Bürger aus der Region ihr 70-jähriges Bestehen.
Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm moderiert von Martin Mölder aus Erftstadt begeisterte das Publikum aller Altersklassen. Planschemalöör, Druckluft, Paveier und Klüngelköpp heizten den rund 3.000 Besuchern mit ihren Hits bei hochsommerlichen Temperaturen vor der Bühne bis in die frühen Abendstunden richtig ein.
Auf dem gesamten Unternehmensgelände gab es zahlreiche Mitmachaktionen für alle Generationen: Ob Schnappschüsse im Vintage-Fotobus, Höhenflüge im Ballon am Kran oder ein virtueller City-Trip zum Kölner Dom. Auf die jüngsten Gäste warteten viele Abenteuer mit einer Experimente-Show Hüpfburgen, Kinderschminken, Kletterturm und Hindernisparcours – Highlight für alle Besucher war die Sprühwasseranlage, die für eine willkommene Abkühlung sorgte. Hierzu trug auch das vielfältige gastronomische Angebot bei – dem Wetter angemessen mit kühlen Getränken, Eis und weiteren Erfrischungen. Für einen angenehmen Aufenthalt sorgte ein großer Skyliner-Schirm als Überdachung und Sonnenschutz mit zahlreichen Sitzplätzen.
Auch das Thema Energie durfte natürlich nicht fehlen: Mit einem Live-Podcast zum Thema Wasserstoff im Rhein-Erft-Kreis tauschten sich die GVG-Geschäftsführer Werner Abromeit und Phillip Erdle mit Landrat Frank Rock und Till Cremer (Vorstand der rhenag) über Wasserstoff-Potenziale im Rhein-Erft-Kreis aus. Moderiert wurde der Podcast von Energie- und Podcast-Experte Franz Schlick. Der Podcast wird in Kürze auf www.gvg.de zum Nachhören bereitgestellt.
Gastgeber GVG-Geschäftsführer Werner Abromeit und Phillip Erdle waren sich einig: „Das war ein gelungenes Fest. Wir sind begeistert von dem hohen Zuspruch unserer Kunden und sagen danke für die regionale Verbundenheit.“