Abteiquartier Brauweiler – Stillstand bis mindestens 2024

Abteiquartier Brauweiler – Stillstand bis mindestens 2024

Schon lange wurde spekuliert, wie es mit dem Abteiquartier weitergeht.
In einer Mitteilungsvorlage für den Planungsausschuss am 30.03.2022 heißt es dazu, dass die Vorhabenträgerin im Zuge der Ausschreibungen der Bauleistungen die Erkenntnis gewonnen habe, dass die zweigeschossige Tiefgarage mit resultierenden statischen Aufwänden wirtschaftlich so nicht umsetzbar sei. Hinzu würden Abstimmungen mit REWE treten, die noch nicht abgeschlossen seien. Das Bebauungsplanverfahren könne erst fortgesetzt werden, wenn ein neuer belastbarer Bebauungsplan vorliegt und dieser für die Wiederholung mindestens der Offenlage ausgearbeitet ist. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2024 habe sich der Vorhabenträger einverstanden erklärt, den Abriss erst nach Abschluss der Feierlichkeiten durchzuführen. Eine etwaige Zwischennutzung würde derzeit geprüft. Die Verwaltung weist zudem noch darauf hin, dass für die „vorschnell gefällten“ Platanen eine Ersatzbepflanzung im Abteipark abgestimmt werden konnte. Nicht nur die Platanen wurden vorschnell gefällt. Viele kleine Betriebe hätten noch über Jahre in der Abteipassage ihr Gewerbe aufrecht erhalten können.
„Wir vom BVP hatten von Beginn an erhebliche Bedenken wegen der in unseren Augen zu massiven Bebauung und der generellen Realisierbarkeit des Bauvorhabens. Dies auch im Hinblick auf den Vorhabenträger. Daher hatten wir seinerzeit als einzige Fraktion gegen das Bauvorhaben gestimmt. Dass sich unsere Befürchtungen nun bewahrheiten ist bitter“, meint Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

FDP-Stadtparteitag wählt neuen Vorstand. Michael Teufel übernimmt von Martin Gawrisch.

FDP-Stadtparteitag wählt neuen Vorstand. Michael Teufel übernimmt von Martin Gawrisch.

Im Rahmen des Stadtparteitages der FDP Pulheim am 01.04.2022 standen die turnusmäßigen Vorstandswahlen an. Zum neuen Vorsitzenden wurde Michael Teufel mit großer Mehrheit als Nachfolger von Martin Gawrisch gewählt, der dieses Amt nach gut acht Jahren berufsbedingt abgab.

Den geschäftsführenden Vorstand vervollständigen Christina Caruana-Rinkewitz, Tamara Moll und Hans Ehm als stellvertretende Vorsitzende, Filippo Caruana als Schatzmeister sowie Karin Ostendorf als Schriftführerin. Der Parteitag unter Leitung der stellvertretenden FDP-Kreisverbandsvorsitzenden Susanne Kayser-Dobiey wählte darüber hinaus acht Beisitzende, die den geschäftsführenden Vorstand unterstützen.

Der neue Vorsitzende formulierte in seiner Vorstellungsrede folgende Schwerpunkte: 1. Erhöhung der Attraktivität Pulheims als Wirtschafts- und Wohnstandort, 2. (Weiter-) Entwicklung der Pulheimer Schul- und Bildungslandschaft sowie 3. stärkerer Schulterschluss mit den hiesigen Vereinen. Diese Schwerpunkt-Themen will er gemeinsam mit dem starken Vorstandsteam aus erfahrenen Kräften und motivierten Neuen erfolgreich bearbeiten und umsetzen. „Wir müssen in den Vereinen in den Stadtteilen aktiv und präsent sein. Mit den Bürgern kommen wir so noch besser in den Austausch,“ erklärte Michael Teufel. „Pulheim will mehr als eine Pendlerstadt sein: Sie muss für Unternehmen attraktiv sein, damit Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden,“ so Teufel weiter.

Der 51-jährige gebürtige Bayreuther ist seit 2016 Mitglied der FDP und war seit 2018 bereits stellvertretender Vorsitzender der Pulheimer Liberalen. Der studierte Mathematiker ist seit 1998 bei einer großen Bank in Düsseldorf tätig und fungiert dort derzeit als Abteilungsleiter im Controlling. Michael Teufel wohnt seit 2005 in Pulheim und ist verheiratet. Für die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Pulheim ist er seit der letzten Kommunalwahl sachkundiger Bürger im Umweltausschuss. Der Liebhaber römischer und griechischer Geschichte entspannt u.a. bei der Gartenarbeit und beim Golfsport.

Lobende Worte gab es auch von seinem Vorgänger Martin Gawrisch: „Auf der Zielgerade des Landtagswahlkampfes freue ich mich, dass mit Michael Teufel ein analytischer und zielorientierter Kopf die motivierte und lebendige Pulheimer FDP übernimmt. Mit Michael Teufel stellen die Pulheimer Liberalen einen ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann an ihre Spitze, der den deutlich verjüngten Stadtverbandsvorstand mit neuen Medien und nah am Puls der Bürgerinnen und Bürger in die Zukunft führen wird. Nach der erfolgreichen Mitübernahme der politischen Verantwortung durch die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Pulheim Ende 2020 ist jetzt ein guter Zeitpunkt für den Wechsel,“ so sein Vorgänger Gawrisch weiter.

Geflüchtete aus der Ukraine: Solidarität aus dem Lebensmittel- und Gastgewerbe

Geflüchtete aus der Ukraine: Solidarität aus dem Lebensmittel- und Gastgewerbe

Solidarität mit Schutzsuchenden: Wer im Zuge des Kriegs in der Ukraine geflohen und im Rhein-Erft-Kreis angekommen ist, soll sich auf den Beistand von Beschäftigten und Betrieben verlassen können. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Von der Hilfe bei der Wohnungssuche über private Spenden bis hin zu Job-Angeboten – für die Unterstützung der Geflüchteten kommt es nicht nur auf den Staat an, sondern auch auf die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft. In Restaurants, Lebensmittelfabriken und Bäckereien arbeiten im Rhein-Erft-Kreis seit jeher Menschen verschiedenster Kulturen zusammen. Das ist eine Stärke bei der Integration derer, die in wachsender Zahl zu uns kommen“, sagt Manja Wiesner, Geschäftsführerin der NGG-Region Köln.

Die Gewerkschaft verurteilt Putins Angriffskrieg aufs Schärfste. „Allerdings darf das Vorgehen des Machthabers nicht zu Anfeindungen gegen russischstämmige Menschen führen. Am Arbeitsplatz kommt es darauf an, jetzt zusammenzustehen“, so Wiesner. An die Betriebe im Lebensmittel- und Gastgewerbe appelliert sie, Geflüchteten, die bereits nach einer Beschäftigung suchen, eine nachhaltige Perspektive zu geben. Statt prekärer Stellen wie Minijobs sollten sie tariflich bezahlte Arbeitsplätze mit Aufstiegsmöglichkeiten bieten. „Viele Ukrainer haben einen hohen Bildungsabschluss und arbeiteten in ihrer Heimat als Fachkräfte. Sie sind auf gute Jobs angewiesen, gerade auch, um ihre Familien in dieser Notlage zu ernähren“, betont Wiesner.

Zudem seien Land und Kommunen gefordert. Bei der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums, zusätzlichen Schul- und Kita-Plätzen und der Anerkennung ukrainischer Berufsqualifikationen komme es entscheidend auf den Staat an. „Wichtig sind auch schnelle und erleichterte Zugänge zu Sprachkursen, damit den Menschen der Neustart in der Fremde gelingt. Niemand weiß, wie lange der Krieg noch dauert. Aber wenn die Geflüchteten in ihr Land zurückkehren können, sollten sie sich an die Hilfe hier erinnern. An freundliche und hilfsbereite Kollegen, Chefs und Ämter“, so die Gewerkschafterin.

Stolpersteine  gegen das Vergessen – Ein Dankeschön an den Projektkurs des Geschwister-Scholl-Gymnasiums

Stolpersteine  gegen das Vergessen – Ein Dankeschön an den Projektkurs des Geschwister-Scholl-Gymnasiums

Es hat lange gedauert und viele Anläufe gebraucht, bis nun auch in Stommeln Stolpersteine der gemeinnützigen „Stiftung-Spuren Gunter Demnig“ gegen das Vergessen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Dass dies gelungen ist, ist dem Einsatz und Engagement der Schülerinnen und Schülern des Projektkurses Q1 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zu verdanken. Diese haben umfangreich zum Schicksal der Familie Stock, welche in der Nettegasse 7 (heute Nr.11) lebte, recherchiert. Max Stock, Berta Stock und Helene Stock sind damals deportiert und in Vernichtungslagern getötet worden. Hildegard Stock konnte 1939 nach England fliehen, Emma Stock verstarb 1940. Jakob Stock wurde nach Theresienstadt deportiert und nach Befreiung des Lagers nach Köln gebracht, wo er 1951 verstarb. Zur Erinnerung an die Familie wurden nun sechs Stolpersteine in der Nettegasse Nr. 11 verlegt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Zustimmung der Familienangehörigen eingeholt und auch die direkten Anwohner über das Vorhaben informiert.

Da die Projektgruppe die Kosten für die Verlegung der Stolpersteine im Rahmen einer Spendensammlung selbst tragen wollte, haben wir vom BVP das Projekt sehr gerne unterstützt und einen Stolperstein gespendet. Stolpersteine sind nicht nur Erinnerungen an die Menschen, deren Schicksal sie erzählen, sondern eine Mahnung an uns alle, dass sich die Geschichte niemals wiederholen darf. Gemeinsam können wir dafür einstehen, dass es in unserer Gesellschaft keinen Platz für Extremismus gibt und dass nicht Ausgrenzung, sondern Offenheit und Toleranz unsere Gesellschaft ausmachen. Wir hoffen, dass noch weitere Stolpersteine gegen das Vergessen in Pulheim ihre Heimat finden“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

„Ende unbekannt?“ – Dieter Leitzgen stellt unbekannte Werke von Michael Ende vor

„Ende unbekannt?“: Viele kennen zwar die Kinder- und Jugendbücher wie „Jim Knopf“, „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“, aber weitere Werke des deutschen Schriftstellers Michael Ende sind vielen unbekannt. Eine Auswahl dieser weniger bekannten Texte stellt Dieter Leitzgen im Rahmen seiner Lesungsreihe „Darf ich vorstellen…“ am Donnerstag, 7. April 2022, um 18.30 Uhr in der Stadtbücherei Pulheim vor. Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

 

Aktiv und klimafreundlich durch die Region – GVG Rhein-Erft verleiht Pedelecs

Aktiv und klimafreundlich durch die Region – GVG Rhein-Erft verleiht Pedelecs

Nach der Winterpause geht es endlich wieder los:
Die GVG Rhein-Erft verleiht wieder ihre beliebten Pedelecs.

Mit ihnen können Radler das elektrische Fahren ausgiebig testen. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder bei einer längeren Fahrradtour durch die Region.

Im Kundenzentrum in Hürth stehen ab dem 11. April insgesamt vier Räder zur Ausleihe zur Verfügung, gebucht werden können sie bereits ab dem 31. März. Die maximale Leihdauer beträgt eine Woche (Montag bis Montag).

Schnell sein lohnt sich – das Interesse an den Pedelecs ist groß. Für das Ausleihen der Pedelecs gelten folgende Bedingungen: GVG-Kunden zahlen pro Rad und Woche eine Schutzgebühr von 20 Euro, alle anderen Interessenten 30 Euro. Die Leihgebühr wird bei Abschluss des Leihvertrages fällig und vor der Abholung per Einzugsermächtigung abgebucht. So sollen kurzfristige Absagen vermieden werden und möglichst viele Interessenten die Möglichkeit zur Testfahrt haben. Vor Fahrtbeginn muss ein Personalausweis vorgelegt und ein Ausleihvertrag unterzeichnet werden. Pro Haushalt können maximal zwei Pedelecs je Kalenderjahr ausgeliehen werden.

Die Pedelecs können unter www.gvg.de in der Rubrik „Service/Pedelecs“ gebucht werden. Einfach Wunschtermin im Online-Buchungskalender aussuchen, persönliche Daten eingeben und absenden.

Pulheim-Sinnersdorf: Roggendorfer Straße vollgesperrt

Am zweiten Aprilwochenende wird in der Roggendorfer Straße in Pulheim-Sinnersdorf der Baukran einer privaten Baustelle abgebaut. Deshalb wird die Roggendorfer Straße von Samstag, 9. April 2022, 6 Uhr bis Sonntag, 10. April 2022, 18 Uhr zwischen der Einmündung „Kesselsgasse“ bis zur Hausnummer 15 vollgesperrt.

Umleitungen für den Rad- und Kraftfahrzeugverkehr werden eingerichtet: Der überregionale Verkehr wird über die L183 geführt, der innerörtliche Verkehr wird von der Kreuzung in der Ortsmitte über die Kölner Straße sowie über die Straßen „Am Theuspfad“ und „Am Zehnthof“ umgeleitet. Eine Ersatzhaltestelle für die KVB-Buslinie wird auf der Kölner Straße in Höhe der Hausnummern 72-74 eingerichtet. Der Fußverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen, muss aber, wie auch bei der derzeitigen halbseitigen Straßensperrung, weiterhin die Straßenseite wechseln.

 

Erfolgreicher Trödelmarkt für den guten Zweck

Erfolgreicher Trödelmarkt für den guten Zweck

Die erste Aktion des neuen Vorstands des Fördervereins der Christinaschule in Stommeln ist erfolgreich verlaufen: Beim Trödelmarkt konnten mehr als 2.500 Euro als Spenden für ukrainische Flüchtlinge eingenommen werden, wie Matthias Gotschika, Vorsitzender des Fördervereins, berichtete. Bürgermeister Frank Keppeler machte sich beim Besuch der Veranstaltung mit fast 50 Verkaufsständen ein Bild vom großen Engagement aller Beteiligter: „Die Bilder, die uns aus dem Kriegsgebiet erreichen, und das Leid der Geflüchteten erschüttern uns alle. Deshalb danke ich dem Förderverein und allen, die durch ihren Einsatz diese beachtliche Spendensumme möglich gemacht haben“, sagte Bürgermeister Keppeler.

Dazu gehörten auch die Schülerinnen und Schüler zweier Klassen der Christinaschule, die eigens für diesen Tag gebastelt hatten. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Arbeiten floss in den Spendentopf. Zudem steuerte der Förderverein den Erlös aus den Standgebühren sowie aus dem Verkauf von Speisen und Getränken bei, sodass nun die beachtliche Summe an die „Aktion Deutschland Hilft e.V.“ überwiesen werden kann.

Foto: Bürgermeister Frank Keppeler sprach mit den Mitgliedern des Vorstands des Fördervereins der Christinaschule: Johanna Genscher, Nicole Kleinophorst, Henrike Postberg sowie Matthias Gotschika.

Vollsperrung der L93 zwischen Venloer Straße und Hahnenstraße

Wie der Landesbetrieb Straßen NRW mitteilt, wird die L93 im Bereich zwischen der Venloer Straße und der Hahnenstraße von Dienstag, 5. April 2022, bis voraussichtlich Donnerstag, 28. April 2022, vollgesperrt. Grund der Sperrung sind Sanierungsarbeiten der Fahrbahn.

Umleitungen für Radfahrerinnen und Radfahrer (Venloer Straße, Gartenstraße, Am Trappenkreuz, Nettegasse) sowie für den Kraftfahrzeugverkehr (Venloer Straße, Farehamstraße/Auf dem Driesch/Worringer Straße, L183, Stommelner Straße) werden eingerichtet.