Sperrung der Venloer Straße: Pulheim open

Der Jahrmarkt „Pulheim open“ findet von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. Juni, statt.
Die Venloer Straße wird im Bereich des Marktplatzes von der Johannistraße bis zur Bachstraße zur Aufstellung des Riesenrades schon am Mittwoch, 21. Juni, ab 14 Uhr, gesperrt. Die übrige Veranstaltungsfläche von der Orrerstraße bis zur Farehamstraße kann ab Donnerstag, 22. Juni, ab 14 Uhr, vom Kraftfahrzeugverkehr nicht mehr befahren werden. Die Absperrungen werden Montag, 26. Juni, um 22 Uhr, aufgehoben.

Die Öffnungszeiten für die Veranstaltung wurden wie folgt festgelegt:
Freitag, 23. Juni, 16 Uhr bis 23 Uhr
Samstag, 24. Juni, 11 Uhr bis 23 Uhr
Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr bis 22 Uhr

Pulheim Dansweiler: Einbruch in Kirche und Kindergarten

Pulheim Dansweiler (ots) – Diebe entwendeten Messingkreuze, Bargeld und ein Fahrrad. In der Zeit zwischen Mittwochabend (14.Juni) 18.00 Uhr und Donnerstagmittag (15.Juni) 12.00 Uhr, brachen Unbekannte in die Kirche in der Friedensstraße und in den angrenzenden Kindergarten des Mehrfamilienhauses am Lindenplatz ein. Die Täter hebelten ein Fenster der Kirche auf und stiegen durch dieses in das Innere. Sie durchsuchten Räume und Behältnisse. In der Sakristei brachen sie einen Tresor auf. Aus diesem entwendeten sie eine unbekannte Zahl von Messingkreuzen. Am Kindergarten hebelten die Unbekannten ebenfalls ein Fenster auf. Sie durchwühlten Schränke und entwendeten einen geringen Geldbetrag aus einer Geldkassette. Aus dem mit dem Kindergarten verbundenen Flur des Mehrfamilienhauses nahmen die Täter ein Herrenfahrrad, Marke Pegasus Solero, mit. Die Polizei bittet Zeugen sich beim Kriminalkommissariat 21 in Bergheim, Telefon 02233 52-0, zu melden. (cb)

Stadt ruft Spielplatzkommission ins Leben

Die Stadtverwaltung Pulheim ruft eine Spielplatzkommission ins Leben, in der Fachpersonen aus Kindertagesstätten, Schulen und mobile Jugendarbeit sowie engagierte Spielplatzpaten und Eltern bei der Gestaltung von Spielplätzen mitarbeiten können. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern soll damit gefördert werden.
Ziel der gemeinsamen Arbeit soll sein, Prioritäten zu setzen, wann welche Spielfläche neugestaltet wird. Die Ausstattung der Flächen soll zukünftig ebenfalls stärker auf die Wünsche von Kindern ausgerichtet sein. Derzeit wird von vier Terminen im Jahr ausgegangen, an denen die Kommission zusammenkommt. Die erforderliche Organisation der Arbeit (Einladungen, Protokolle, Vorlagen für den Jugendhilfeausschuss) sowie die Aufbereitung von grundlegenden Informationen zum Thema übernimmt das Jugendamt.
Wer Interesse an der Mitarbeit in der Pulheimer Spielplatzkommission hat oder weitergehende Informationen wünscht, meldet sich bei Michael Meyer im Jugendamt, Rathauscenter, Telefon 02238/808490, E-Mail michael.meyer@pulheim.de.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es aktuell 89 Spielplätze. Diese Spielplätze werden regelmäßig gewartet. Defekte Spielgeräte werden ausgetauscht oder repariert. Jedes Jahr werden zwei Spielplätze neu gestaltet. Die Entscheidung darüber, welche Plätze das sind, wird nicht willkürlich getroffen. Grundlage für die Planung ist die Erhebung von statistischen Werten. Zukünftig soll dieses Verfahren durch die Mitarbeit der Spielplatzkommission ergänzt werden.

Bürgerentscheid Pulheim – die heiße Phase beginnt

Wir sind sehr positiv gestimmt“, sagt Jürgen Berger, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Erhalt der Friedhofsflächen in Pulheim. „Die Plakate hängen und viele Bürger bekunden ihre Unterstützung. Oft werden wir von Leuten angesprochen, die wir gar nicht kennen. Die Resonanz reicht von Zuspruch bis hin zu interessierten Fragen, was denn nun tatsächlich mit den Flächen passieren soll, wenn diese entwidmet sind. Und das ist genau der Punkt, der vielen Bürgern sauer aufstößt“, so Berger weiter „Keiner kann sagen, was in einigen Jahrzehnten mit den entwidmeten Flächen passieret! Viele Angehörige haben Angst, dass die letzte Ruhestäte ihrer Angehörigen verloren geht oder gar Bauland wird. – Teile der Verwaltung haben sich bereits mit einer möglichen Bebauung befasst – . Würde der Ratsbeschluss umgesetzt, würde die Entwidmung nach Angaben der Verwaltung weit mehr als 2000 Grabstellen betreffen. Und viele haben auch Angst, dass das erst der Anfang ist, denn ursprünglich sollten ganze Friedhöfe geschlossen werden. Die Menschen sind zum Teil verzweifelt. Da ist zum Beispiel die Mutter, die ihr Kind durch eine Krebserkrankung verloren hat, oder der junge Mann, der seine Lebenspartnerin beisetzen musste. Aber auch für viele andere Menschen ist der Gedanke, dass man so respektlos mit unseren Verstorbenen umgehen will, unbegreiflich.“ Zudem sprechen nach Aussagen der Initiatoren auch viele Sachargumente gegen die Entwidmung der Friedhofsflächen. Das Gutachten basiert zum Teil auf überalterten Daten. So geht es z.B. von sinkenden Bevölkerungszahlen aus. Fakt ist aber, dass laut amtlichen Prognosen die Bevölkerungszahl in Pulheim künftig deutlich steigen wird. Schlussendlich kämen in dem Zeitraum des Auslaufens der Flächen sogar höhere Kosten auf die Stadt zu, da die freien Grabflächen mitgepflegt werden müssen. Und ob die erhofften Einsparungen in 50-70 Jahren wirklich eintreffen, kann selbst der Gutachter nicht mit Sicherheit sagen. Eine sinnvolle betriebswirtschaftliche Betrachtung hat erst gar nicht stattgefunden. „Wir bitten alle Pulheimerinnen und Pulheimer: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und gehen Sie zur Wahl! Aus Respekt, Anstand und Pietät unseren Verstobenen und deren Angehörigen gegenüber! Das sind wir unseren Verstorbenen schuldig“. „Wenn Sie nicht wollen, dass Teilschließungen der Friedhöfe Wirklichkeit werden, sollten Sie mit „Ja“ stimmen“, so Berger weiter.

Hospiz Pulheim feiert 20-jähriges Bestehen

Hospiz Pulheim feiert 20-jähriges Bestehen

Sein 20-jähriges Bestehen feiert der Pulheimer Hospizverein in diesem Jahr. Hervorgegangen aus der privaten Initiative einiger Pulheimer Bürgerinnen und Bürger, zählt der Verein heute über 200 Mitglieder, 40 ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter und zwei hauptamtliche Koordinatorinnen. Unverändert ist allerdings das Kernziel des Vereins: Zuwendung zu Menschen in schwierigsten Lebenssituationen. Engagierte und gut ausgebildete Ehrenamtliche begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase ebenso wie Trauernde, die nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen ihr Leben neu ausrichten müssen.

Nahezu 600 Sterbenskranke und ihre Angehörigen haben die Aktiven des Hospizvereins in den letzten 20 Jahren unterstützt. Sie haben dabei die besonderen Chancen der ambulanten Hospizarbeit genutzt: Ergänzend zur Versorgung durch Ärzte und Pflegefachkräfte widmen sich die Ehrenamtlichen – frei von zeitlichen Zwängen und vorgegebenen Abläufen – eingehend den Gesprächswünschen der Sterbenskranken oder betreiben andere gemeinsame Aktivitäten im Sinne einer „Sorge für die Seele“. Zugleich unterstützen sie die Angehörigen.

In den letzten Jahren ist die Unterstützung durch den Pulheimer Hospizverein immer stärker in Anspruch genommen worden: Begleiteten 2013 noch 26 Aktive insgesamt 44 Menschen in ihrer letzten Lebensphase, so hatte der Verein 2016 bereits 40 Ehrenamtliche, die 55 sterbenskranke Menschen betreuten. Auch die Trauerbegleitung nimmt einen immer höheren Stellenwert ein: So besuchten im Jahre 2016 44 Pulheimer Bürgerinnen und Bürger Hospizangebote wie Trauercafé, Trauerfrühstück oder Trauergesprächsreihe.

In Zukunft dürfte der Bedarf an Begleitungen durch den Pulheimer Hospizverein weiter steigen. „Nach einer Studie wird die Stadt Pulheim Mitte der 2020er Jahre kreisweit die höchste Zahl an über 80-jährigen haben. Diese Entwicklung bedeutet für unseren Verein eine große Herausforderung, denn wir wollen auch in Zukunft alle Menschen unterstützen, die eine hospizliche Begleitung wünschen“, betont Vorsitzender Dr. Wolfgang Lerch.

Und es gibt zwei weitere Schwerpunkte, die die Arbeit des Vereins nach Überzeugung des Vorstandes künftig prägen werden. Zum einen stoßen die Aktiven des Hospizvereins bei vielen Menschen auf eine ausgeprägte Abwehrhaltung, die Themen wie Sterben, Tod und Trauer am liebsten in eine Tabuzone verbannen möchte. „Wir dagegen wollen diese Diskussion öffnen und zeigen, dass das Sterben ein Teil des Lebens ist. Dazu wollen wir mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen wie etwa „Hospiz macht Schule“, die gerade erfolgreich an der Barbaraschule angelaufen ist, beitragen“, erklärt Karl Heinz Bossier, stellvertretender Vorsitzender des Hospizvereins. Zum anderen sieht der Verein eine wichtige Aufgabe in einer besseren Vernetzung der Einrichtungen, die sich um Menschen in ihrer letzten Lebensphase kümmern. „Medizinische Versorgung, pflegerische Betreuung und hospizliche Begleitung ergänzen sich und sollten sich im Dienst an den Menschen um eine noch engere Zusammenarbeit bemühen“, sagt Werner Weiland, Geschäftsführer des Vereins.

Zur Feier seines 20-jährigen Jubiläums hat Hospiz Pulheim e.V. eine Reihe von Veranstaltungen vorbereitet, zu denen der Verein herzlich einlädt. Geplant sind ein Ökumenischer Gottesdienst am 11. Juni 2017, 15:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Kosmas und Damian, ein Benefizkonzert mit vertonten Shakespeare-Texten am 28. Juni 2017 um 19:30 Uhr, ebenfalls in St. Kosmas und Damian und ein Hoffest am 23. September ab 11:00 Uhr auf dem Zanderhof. Den Abschluss bildet eine Festveranstaltung am 7. Oktober 2017 im Dr.-Hans-Köster-Saal. Als Festredner konnte der Verein den ehemaligen Pulheimer Kaplan und jetzigen Kölner Pfarrer Franz Meurer gewinnen.

Schulfest: Katholischen Grundschule am Buschweg

Das diesjährige Schulfest der Katholischen Grundschule am Buschweg ist zugleich eine Jubiläumsfeier: Seit zehn Jahren besteht die Schule an ihrem heutigen Standort. Gefeiert wird der Geburtstag am Samstag, 10. Juni, 10.30 bis 15 Uhr.
Aus Anlass des Jubiläums werden die Schulleiter der vergangenen Jahrzehnte, Matthias Bonnesen und Ulrich Konnertz, mittags zu Gast in der Schule sein. Sie werden Schulgeschichten vergangener Tage erzählen. Vielleicht treffen sie auf Schüler, deren Eltern die ehemaligen Schulleiter bereits unterrichtet haben. Mit Ihren Vorgängern im Gespräch ist die aktuelle Schulleiterin, Christa Spohr, die 2016 die Schule seit dem 1. Februar 2016 kommissarisch leitet.
Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen werden auf dem Schulfest begrüßt. Sie genießen ab 11 Uhr bereits einige Wochen vor ihrem ersten Schultag eine Unterrichtsstunde in ihrem zukünftigen Klassenverband. Danach werden sie von Schülern der 2. Klassen (Patenklassen) durch die Schule geführt.
Zu zahlreichen Aktivitäten und kleinen Wettkämpfen sind Schüler, Eltern und Gäste bis 15 Uhr eingeladen. Auch künstlerische Angebote können wahrgenommen werden. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Weitere Informationen erteilt Christa Spohr, Telefon 02238/ 4616329.

Einfriedung Friedhof Brauweiler wiederherstellen

Einfriedung Friedhof Brauweiler wiederherstellen

Brief von Anja Mahlberg. Sie ist die Ortsausschussvorsitzende der FDP in Brauweiler.
Die vor neugierigen Blicken schützende Hecke wurde am Friedhof in Brauweiler, Bernhardstraße entfernt. Jetzt ist vom Parkplatz oder von der Bernhardstraße aus der Blick auf das Gräberfeld und Trauernde ungehindert möglich. Anja Mahlberg, Vorsitzende FDP-Ortsausschuss Brauweiler/Dansweiler: „Die Pietät verlangt es, dass der Friedhof eingefriedet ist und Trauernde weder vom Parkplatz oder der Bernhardstraße aus neugierigen Blicken ausgesetzt sind. Entweder wird der Maschendrahtzaun ergänzt oder es wird wieder eine immergrüne Hecke angepflanzt. Die Stadtverwaltung muss handeln und im zuständigen Fachausschuss berichten, so mein Antrag an Bürgermeister Frank Keppeler.“

Volksradfahren – Pfingstmontag in Stommeln

Die Teilnahme am traditionellen Volksradfahren am Pfingstmontag, 5. Juni, in Stommeln lohnt sich. Dem ortsansässigen Leichtathletikverein ist es als Organisator dieser Veranstaltung erneut gelungen, eine Super-Tombola mit attraktiven Preisen auf die Beine zu stellen. Hauptpreis ist ein Fahrrad, das vom Zweirad-Shop Stommeln gesponsert wird. Vor der Auslosung steht natürlich das Fahrradfahren durch die schöne Natur rund um den Mühlenort auf dem Programm.
Die 20 Kilometer lange Stecke ist leicht zu bewältigen. Gestartet wird zwischen 9 und 11 Uhr vom Schulhof der Grundschule An der Kopfbuche. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat in diesem Jahr der Leiter des REWE-Markts, Achim Blumentritt, übernommen. 80 Helferinnen und Helfer kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf. Nach der Tour können sich die Teilnehmer bei einem gemütlichen Beisammensein mit kühlen Getränken erfrischen und leckerem Essen stärken. Vorsitzender Heinz Abs ist zuversichtlich und freut sich auf eine großes Teilnehmerfeld: „Unser Ziel ist es, viele hundert Menschen mit ihren Fahrrädern am Start begrüßen zu können.“

Fällung von zwei Robinien

Aus Verkehrssicherungsgründen werden in den kommenden Tagen im Parkplatzbereich des Pulheimer Stadtgartens zwei Robinien gefällt. Bei den regelmäßig durchgeführten Baumkontrollen ist festgestellt worden, dass die Bäume im unteren Stammbereich zum Teil hohl sind. Das lässt bei dieser Baumart auf eine fortgeschrittene Stockfäule schließen. Dabei handelt es sich um einen bei Robinien häufig auftretenden Pilzbefall, der dazu führt, dass die Bäume nicht mehr standsicher sind. Im Winter werden die drei übrigen Robinien ebenfalls gefällt. Alle Bäume werden durch Ahornbäume ersetzt.

Friedhofskonzept – Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juni

Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juni, muss mit „Ja“ oder „Nein“ über die Frage: „Soll der Ratsbeschluss vom 15. November 2016 der Stadt Pulheim, die gelben Flächen der Friedhöfe mit den Gräbern der Verstorbenen auslaufen zu lassen, nach Ablauf der Grabnutzungsrechte zu entwidmen und einer anderen Nutzung zuzuführen, aufgehoben werden?“ entschieden werden. Die neun Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Voraussetzung für die Teilnahme am Bürgerentscheid ist die Vollendung des 16. Lebensjahres. Außerdem ist die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedsstaates der EU notwendig. Die Abstimmungsbenachrichtigungen werden ab Mittwoch, 31. Mai, bei den Wählerinnen und Wählern eingehen. Das Wahlbüro im Rathaus im Raum 46 im Erdgeschoss ist ab Donnerstag, 1. Juni, geöffnet (Öffnungszeiten Rathaus). Es besteht die Möglichkeit, die Briefabstimmungsunterlagen abzuholen oder den Abstimmungszettel direkt vor Ort auszufüllen und in eine Wahlurne zu stecken. Am Freitag, 23. Juni, ist das Wahlbüro bis 18 Uhr auf.
Einstimmig hat der Rat der Stadt Pulheim in seiner Sitzung am 4. April beschlossen, dass das Bürgerbegehren zum Friedhofskonzept zulässig ist. Mehrheitlich hat er entschieden, dem Bürgerbegehren nicht zu entsprechen und einen Bürgerentscheid durchzuführen.