Rotary Club Pulheim überlässt der Stadt acht Defibrillatoren

Rotary Club Pulheim überlässt der Stadt acht Defibrillatoren

Zwei neue Defibrillatoren für das Stadtgebiet: Mit den Neuinstallationen in der Mehrzweckhalle in Dansweiler und in der alten Dreifachturnhalle Schulzentrum Brauweiler steigt die Anzahl der vom Rotary Club Pulheim zur Verfügung gestellten Defibrillatoren auf acht.

Bürgermeister Frank Keppeler, Rotary Club Pulheim-Präsident Dr. Josef Schröder, die ehemalige Rotary Club-Präsidentin Dr. Petra Rohlmann und Christoph Kaiser, Schulleiter der Wolfhelmschule, besichtigten den in einer Wandaufbewahrungsbox neu in der Dansweiler Mehrzweckhalle installierten Defibrillator. „Die Turnhalle dient nicht nur dem Schul- und Vereinssport, sondern wird auch als Veranstaltungsort genutzt. Mit dem Gerät erhöhen wir die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Bürgermeister Frank Keppeler, der dem Rotary Club Pulheim für die Defibrillatoren dankte.

Dr. Josef Schröder, Präsident des Rotary Clubs Pulheim, ergänzte: „Es handelt sich um einen ‚Laien-Defi‘, der dem Ersthelfenden im Notfall die Bedienung durch Piktogramme und Sprachanweisungen erleichtert. Man kann also nichts falsch machen – nur dadurch, dass man nichts macht!“

Das Projekt „Defibrillatoren für Pulheim“ rief 2010 die Zahnärztin und Rotary Club-Pastpräsidentin Dr. Petra Rohlmann mit ihrem Club ins Leben. Mittlerweile sind rund 25 Geräte unter anderem in allen Pulheimer Apotheken sowie in allen Volksbankfilialen im Stadtgebiet verfügbar. Das Geld für die Defibrillatoren-Aktion sowie weitere soziale Projekte bezieht der Rotary Club Pulheim aus einer Zahngold-Sammelaktion, an der viele der Pulheimer Zahnärztinnen und Zahnärzte beteiligt sind.

Seit 2017 stellt der Rotary Club Pulheim der Stadt Defibrillatoren für verschiedene Liegenschaften zur Verfügung. Neben den zwei neuen Standorten verfügen fünf weitere städtische Liegenschaften über insgesamt sechs elektrische Impulsgeber für den Notfalleinsatz gegen den plötzlichen Herztod: die Marion-Dönhoff-Realschule, das Geschwister-Scholl-Gymnasium, der Schwimmmeisterraum sowie der Saunabereich der Aquarena Pulheim, der Dr.-Hans-Köster-Saal und die Sporthalle Am Sportzentrum.

Der Rat hat in seiner Sitzung am 12. Dezember 2023 der Schenkung der acht Defibrillatoren zugestimmt.

Das Problem ist, dass im Notfall keiner an die Defibrillatoren heran kommt. Diese Geräte gehören auf die Straße, so wie es zum Beispiel in Italien üblich ist.

CDA Pulheim Vorstandswahlen

CDA Pulheim Vorstandswahlen

Am Dienstagabend, dem 12.03.2024 trafen sich die Mitglieder der CDA Pulheim, Bürgermeister Frank Keppeler und der neue CDA Rhein-Erft Kreisvorsitzende Kevin Hitz, im Rathaus der Stadt Pulheim, um ihre turnusmäßige Wahl des Vorstandes durchzuführen. Die CDA (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft) bildet innerhalb der CDU die Vereinigung der Arbeitnehmer und Sozialausschüsse und sorgt für die Interessenvertretung dieser Gruppen im Parteigefüge.

 

In diesem Jahr stand die Mitgliederversammlung ganz unter dem Zeichen der Malteser international.

Konrad Adenauer, als erster Kanzler Deutschlands, hat in den 50-iger Jahren, unter anderem, den Malteserorden gebeten, die Erste-Hilfe-Ausbildung in Deutschland, mit Blick auf den kalten Krieg, zu organisieren.

Dieses war der Beginn der gesundheitlichen Versorgung der Malteser in Deutschland. National und international arbeiten viele tausend Malteser daran, den Glauben zu wahren und Hilfe für Bedürftige zu leisten. Generalsekretär Graf Clemens von Marbach-Harff gab einen Einblick in die Organisation und internationale Arbeit der Malteser sowie deren meist in Diplomatie verwobenes Vorgehen in Krisenregionen.

Es zeigte sich deutlich, dass die Malteser eine hoch flexible und effizient arbeitende Organisation sind, die maßgeblich dazu beitragen, das Leid auf unserer Welt zu lindern. Spätestens nach 72 Stunden sind Mitarbeiter in Krisengebieten, um eine erste medizinische Versorgung zu leisten. Spenden für die Malteser und Malteser international gehen direkt in deren Arbeit ein. Alle anwesenden Mitglieder der CDA waren sich einig, die Malteser weiter zu unterstützen.

Bürgermeister Frank Keppeler führt durch die anschließenden Vorstandswahlen. Hier wurden Rafael Kriege zum Vorsitzenden, Brigitte Josephs zur stellvertretenden Vorsitzenden, Dirk Meier zum Mitgliederbeauftragten, Gereon Gödderz, Manfred Michatz, Georg von Mylius und Mike Novy zu Beisitzern gewählt. Die Wahlen ergeben damit, dass sich der neue Vorstand vergrößert und der Altersdurchschnitt sinkt. Dieses ist ein wichtiges Zeichen in der CDU, dass die Arbeitnehmerrechte zukünftig einen hohen Stellenwert behalten.

Azubi-Schnuppertag bei der GVG-Rhein-Erft: Jetzt anmelden

Die GVG Rhein-Erft veranstaltet am 10. April von 14 bis 17 Uhr in Hürth ihren dritten Azubi-Schnuppertag. An diesem Tag haben junge Menschen die Möglichkeit, einen Blick in den Unternehmensalltag des regionalen Energieversorgers zu werfen. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig näher kennenzulernen.

Ein Blick hinter die Kulissen
GVG-Personalleiter Marco Wendel erklärt, warum es sich lohnt, dabei zu sein: „Der Azubi-Schnuppertag bietet einen authentischen Blick hinter die Kulissen der GVG. Wir informieren über unsere Unternehmensziele und geben einen vertieften Einblick zum Berufseinstieg und den Entwicklungsmöglichkeiten in unseren fünf Ausbildungsberufen. Im Zentrum steht der Austausch der Schüler mit unseren Ausbildern und Auszubildenden. Hier wird spürbar, was die GVG als Arbeitgeber besonders macht. Und ein Rundgang durchs Unternehmen von den einzelnen Büros über Konferenz- und Technikräume bis hin zu den Werkstätten steht auch auf der Agenda.“

Am Schnuppertag gibt es Infos zu folgenden Ausbildungsberufen:

  • Anlagenmechaniker (m/w/d), Ausbildungsstart: 1. August 2025
  • Elektroniker (m/w/d), Ausbildungsstart: 1. August 2024
  • Mechatroniker (m/w/d), Ausbildungsstart: 1. August 2025
  • Industriekauffrau (m/w/d), Ausbildungsstart: 1. August 2025
  • Kaufmann für Büromanagement (m/w/d), Ausbildungsstart: 1. August 2025

Wer dabei sein möchte, meldet sich bis zum 27. März unter www.gvg.de/schnuppertag an. Die GVG freut sich auf viele interessierte Besucher. Fragen zum Schnuppertag beantwortet Mergime Hyseni unter 02233 7909-3205.

Übrigens, viele weitere Informationen gibt es auf unserer GVG-Karriereseite www.gvg.de/ausbildung. Schnuppern Sie gerne rein und bewerben Sie sich direkt über unser benutzerfreundliches Online-Bewerbungsformular.

Zukunft gestalten mit KI: Eine Revolution im Stillen

Vortrag und Diskussion im Pulheimer Kultur- und Medienzentrum
Am 11. März um 19:00 Uhr werden die Türen des Kultur- und Medienzentrums Pulheim vom Bürgervein Pulheim für eine Veranstaltung geöffnet, die in die Tiefen der künstlichen Intelligenz (KI) führt. Gordon Lueckel und Michael Lindner, beide führende Köpfe in den Bereichen KI und Technologie, präsentieren den Vortrag „Künstliche Intelligenz – Die stille Revolution“. Sie laden das Publikum ein, zu erkunden, wie KI unser Leben, unsere Arbeit und unsere Weltanschauung grundlegend verändert.

Der Abend beginnt mit einem Überblick über die Grundlagen der KI, gefolgt von einer Diskussion über die Rolle der KI bei der Bewältigung globaler Herausforderungen. Dr. Lueckel und Dr. Lindner werden ebenso die ethischen und rechtlichen Fragen beleuchten, die in einer zunehmend von KI beeinflussten Welt aufkommen.

Mit der Überzeugung, dass KI mehr ist als nur eine technologische Errungenschaft, unterstreicht Dr. Lueckel die Tragweite der KI: „KI wird wirklich alles verändern. Es ist wie die Erfindung des Rads. Und es wird dennoch systematisch unterschätzt.“ Diese Perspektive dient als Leitfaden für einen Abend, der zum kritischen Denken und zur offenen Diskussion anregt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Es wird ein Dialograum geboten, in dem Fragen gestellt und diskutiert werden können. Die Besucher sind eingeladen, Teil einer Diskussion zu sein, die möglicherweise die Art und Weise, wie wir über Technologie und Fortschritt denken, verändern wird.

Verpassen Sie nicht die Chance, an dieser aufschlussreichen Veranstaltung teilzunehmen und tiefer in das Thema KI einzutauchen, das bereits heute die Grundlagen für das Morgen legt.

Zwei Männer bei Alleinunfällen schwer verletzt

Bei zwei Verkehrsunfällen in Frechen und Pulheim am Wochenende sind zwei Männer (35, 60) schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen handelte es sich um zwei Alleinunfälle.

Am Samstagmittag (2. März) sei ein Radfahrer (35) gegen 13.30 Uhr auf dem Radweg der Aachener Straße in Richtung Frechen-Königsdorf gefahren. Aus bislang ungeklärter Ursache habe der 35-Jährige die Kontrolle über sein Fahrrad verloren und sei gestürzt. Er sei auf die linke Körperhälfte gefallen und habe sich dabei die Verletzungen zugezogen. Rettungskräfte kümmerten sich um den Schwerverletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus.

In Pulheim-Sinnersdorf sei ein Motorradfahrer (60) am Sonntagnachmittag (3. März) gegen 16.10 Uhr auf der Landesstraße (L) 183 in Richtung Stommelner Straße unterwegs gewesen. In einer langgezogenen Linkskurve vor dem Kreisverkehr von L 183 und Stommelner Straße sei der 60-Jährige nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. In der Grünfläche sei er aus bislang ungeklärter Ursache gestürzt und mit einem Pfosten im Feld kollidiert. Rettungskräfte kümmerten sich um den Motorradfahrer und brachten ihn mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Hinzugerufene Polizisten sicherten in beiden Fällen die Spuren am Unfallort und fertigten jeweils eine Verkehrsunfallanzeige. Die Beamten des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen zu beiden Unfällen aufgenommen. (jus)

Schulreife

evka-DAS ÖKUMENISCHE FAMILIENZENTRUM bietet im März zwei interessante Informationsveranstaltungen an. Am Donnerstag, dem 14.03.24 lädt die Kath. Kita St. Nikolaus, Friedhofsweg 24 in Brauweiler um 19.30 Uhr zu einem kostenlosen Elternabend „Schulreife – Loslassen, vertrauen, ermutigen“ ein. Der Wechsel von Kindergarten in die 1. Klasse ist nicht nur für Kinder ein großer Schritt. Es ist verständlich, dass auch Eltern verunsichert sind. Was können sie dem Kind schon zutrauen und wobei benötigt es noch Unterstützung. In Kooperation mit dem Kath. Bildungsforum Rhein-Erft vermittelt Regina Hanenberg (systemische Beraterin DGSF) Wissenswertes zum Thema Schulreife, Schulwege, Hausaufgaben etc., damit das Loslassen leichter fällt. Anmeldungen und Informationen unter 02234/8 19 52 oder nikolauskinder@abteigemeinden.de.

Zeugensuche nach Einbruch in Praxis

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet derzeit einem oder mehreren Unbekannten, die in der Nacht zu Mittwoch (28. Februar) in Praxisräume in Pulheim eingebrochen sind. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 21 nehmen Hinweise unter der Rufnummer 02271 81 0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Laut ersten Ermittlungen sollen die Täter zwischen Dienstagabend (27. Februar) 18.30 Uhr und Mittwochmorgen 8.30 Uhr in die Praxis an der „Alte Kölner Straße“ eingebrochen sein. Alarmierte Polizisten stellten vor Ort fest, dass der oder die Unbekannte mehrere Türen beschädigten, Schränke durchwühlten und unter anderem Bargeld entwendet haben sollen. Die Beamten sicherten die Spuren am Tatort und fertigten eine Strafanzeige. (sc)

Kommunale Wärmeplanung in Pulheim

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Vorhabens ist die kommunale Wärmeplanung. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung informierten Expertinnen und Experten im Pulheimer Rathaus Verwaltung, Politik und Interessierte über die gesetzlichen Anforderungen sowie den allgemeinen Ablauf einer Wärmeplanerstellung.

Den Grundstein für die Energiewende legte die Stadt Pulheim im Frühjahr 2023. Sowohl der Umweltausschuss als auch der Rat beschlossen hier die Teilnahme an der Förderung zur kommunalen Wärmeplanung. Im Juli 2023 erfolgte die Einreichung des Antrags beim Fördermittelgeber. Sobald die Stadt die Zusage erhalten hat, kann per Ausschreibung ein Ingenieurbüro mit der Erarbeitung eines kommunalen Wärmeplans beauftragt werden.

Im Anschluss wird das Konzept in eine Wärmewendestrategie umgesetzt und politisch beschlossen. „Mit dieser Erarbeitung folgen wir nicht nur einer rechtlichen Vorgabe. Vielmehr ermitteln wir den besten Weg für Pulheim, um die Wärmeversorgung umwelt- und klimafreundlich sowie kosteneffizient zu gestalten“, sagt Bürgermeister Frank Keppeler. Zu gegebener Zeit sind auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung sowie das Angebot einer Stellungnahme zu den erarbeiteten Szenarien der Energiewende vorgesehen.

Über den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung in Pulheim können sich Interessierte jederzeit auf der städtischen Homepage informieren.

FDP Rhein-Erft will Kernfusionskraftwerk ins Rheinische Revier holen

Kernfusion als logischer Nachfolger der Kohle im Rheinischen Revier

NRW soll Standort des ersten Kernfusionskraftwerks in Deutschland sein, so der Wunsch der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen. Dabei bewerten die Liberalen die Standortvorteile bei Jülich sowie die Flächenverfügbarkeit im Rheinischen Revier nach dem Kohleausstieg als wichtige Bonusvorteile für die Ansiedlung eines Fusionsreaktors bei uns vor Ort.

Dr. Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP Rhein-Erft, unterstützt den Beschluss des FDP-Landesvorstandes vom Montag. „Wir befinden uns im Rheinischen Revier gerade Mitten im Strukturwandel“, legt er die aktuellen Herausforderungen dar, vor denen der Kreis steht. „Da sollten wir natürlich die Ressourcen und Potentiale, die wir im Kreis ohnehin schon haben, auch weiterhin nutzen.“ Für den Liberalen ist es demnach nur konsequent, sich für sich für das Großkraftwerk der Zukunft einzusetzen. Ein Fusionskraftwerk könnte, ebenso wie die zwei von Microsoft angekündigten Hyperscaler, eine enorme Sogwirkung auf weitere Unternehmen ausüben.

Genau wie FDP-Landesvorsitzender Henning Höne hofft Pohlmann nun auf die Landesregierung: „Bislang zeigt Schwarz-Grün leider zu wenig Ambitionen und zu wenig Engagement. Aber Zukunft passiert heute und wir wollen nicht zu einem Land der verpassten Chancen werden.“ Auch die rechtlichen Voraussetzungen für eine unbürokratische und schnelle Umsetzung sollten umgehend geschafften werden.

Turnhallen möglichst zügig wieder freigeben – Stadtverwaltung informiert über Flächen für zusätzliche Unterkünfte

Derzeit leben in Pulheim 1.484 Geflüchtete, davon 962 Menschen in städtischen Unterkünften. Damit liegt die Zahl deutlich über dem bisherigen Höchststand: Im Januar 2016 waren 859 Personen in städtischen Unterkünften untergebracht. Die Verwaltung wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Generationen und Integration am Dienstag, 27. Februar 2024, über die aktuelle Situation und weitere Planungen informieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt reichen die Plätze in den 28 städtischen Unterkünften – darunter auch zusätzlich angemieteter Wohnraum – aus, um die Menschen, die Pulheim zugewiesen werden, unterzubringen. Allerdings zählen zu diesen Unterkünften auch zwei Turnhallen im Zentralort und in Stommeln, die somit für den Schul- und Vereinssport schon seit einigen Monaten nicht mehr zur Verfügung stehen. Sollte die Zahl der Zuweisungen, die derzeit auf hohem Niveau stagniert, wieder ansteigen, müsste mit der neuen Dreifachturnhalle in Brauweiler eine weitere Sporthalle geschlossen werden, um dort eine Notunterkunft einzurichten. Die betroffenen Schulen und Vereine sind darüber bereits vor einiger Zeit vorsorglich informiert worden. Wann eine Schließung notwendig wird, ist derzeit nicht absehbar.

Ein solcher Schritt ist mit erheblichen Auswirkungen für den Schul- und Vereinssport verbunden. Deshalb arbeitet der Arbeitskreis „Unterbringung“ der Verwaltung an Konzepten, um die Hallen möglichst zügig wieder für die sportliche Nutzung freigeben zu können. So sollen in Brauweiler an der Donatusstraße feste Flüchtlingsunterkünfte errichtet werden. Die bisherigen mussten vor einiger Zeit teilweise abgerissen werden.

Darüber hinaus hat die Verwaltung potentielle Flächen geprüft und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Auf dem Tennenplatz am Laurentiusweg in Brauweiler sollen Unterkünfte für etwa 300 Geflüchtete geschaffen werden. Es wird derzeit noch geprüft, in welcher Bauart – ob beispielsweise Zelte oder Container – diese entstehen sollen. Mit einer Fertigstellung wird frühestens im zweiten Halbjahr 2024 gerechnet. Dies gilt auch für die in Stommeln geplanten Modulbauten, die auf einem kleinen Ascheplatz nahe der Straße Im Schellental Platz für rund 80 Menschen bieten sollen. Sobald konkrete Planungen vorliegen, wird die Stadtverwaltung darüber insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner zeitnah informieren.

Im Stadtteil Sinnersdorf wird derzeit geprüft, ob eine Fläche an der Hedwigstraße für die Schaffung weiterer Unterkünfte genutzt werden kann. Hierzu liegt noch keine abschließende Bewertung vor.

Die Verwaltung der Stadt Pulheim wird weiterhin privaten Wohnraum zur Unterbringung anmieten, deshalb können sich Vermieterinnen und Vermieter mit Angeboten an die Verwaltung wenden.