Das Bochheimer Wäldchen steht nicht mehr

Das Bochheimer Wäldchen steht nicht mehr

Nachdem RWE am 30.11.2021 ohne Vorwarnung den direkten Weg von Buir nach Bergheim gesperrt hat, wurde heute das Bochheimer Wäldchen komplett vernichtet.

Antje Grothus, Landtagskandiditatin der Grünen im Rhein-Erft-Kreis: „RWE gibt vor, die unter dem Bochheimer Wäldchen liegenden Massen zur Stabilisierung von Böschungen im Tagebau zu benötigen. Die aktuell gewonnenen Sande und Kiese werden stattdessen aber per LKW zum Kieswerk Forster Feld verbracht und verkauft. RWE will nun wegen des beschleunigten Kohleausstiegs schnell weitere Fakten schaffen. Wir brauchen dringend eine neue Landesregierung, die dem Treiben des Bergamts der Bezirksregierung als Erfüllungsgehilfen von RWE Einhalt gebietet und die in der Leitentscheidung geforderten ökologischen Trittsteine auch real durchsetzt. Es muss endlich Schluss sein mit der rücksichtslosen Naturzerstörung.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität und für einen nachhaltigen Strukturwandel brauchen wir unsere Wälder. Sie sind unsere Verbündeten bei der Bekämpfung des Klimawandels und des Artensterbens, dienen der Klimawandelfolgenanpassung und unserer Erholung.
Mit der bisherigen Hinterzimmerpraxis ist dem Klimawandel leider nicht beizukommen und es wird weiter auf Kosten der Zukunft unserer Kinder Geld verdient und den Anwohnern in Buir noch mehr Lärm und Verschmutzung zugemutet für ein gestriges Konzept von Wirtschaft und Energiegewinnung.“

BVP-Haushaltsantrag erfolgreich – Keine Steuererhöhungen in Pulheim

SPD und Grüne wollten Steuern erhöhen

In den Jahren 2022 und 2023 wird es keine Steuererhöhungen in Pulheim geben. Dies beschloss mehrheitlich der HFA am 30.11.2021 und folgte damit dem Haushaltsantrag des BVP sowie einem Antrag gleichen Inhalts von CDU, FDP und WfP. Die Grundsteuer und die Gewerbesteuer bleiben somit unverändert. Auf eine ursprünglich vorgesehene Anpassung für das Jahr 2023 wird verzichtet. Lediglich SPD und Grüne votierten für die vorgesehene Steuererhöhung.

„Wir freuen uns, dass es keine Steuererhöhungen in den kommenden zwei Jahren in Pulheim geben wird. In der aktuellen Lage ist es in unseren Augen sinnvoll darauf zu verzichten. Ein großer Teil der Unternehmen steht durch die Pandemie bedingt bereits vor beträchtlichen finanziellen Herausforderungen. Dies trifft ebenfalls die Einwohnerinnen und Einwohner Pulheims. Zudem führen die massiv steigenden Energiekosten zu weiteren erheblichen Belastungen für die Gewerbetreibenden und Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Dabei ist es egal, ob man im selbst bewohnten Eigenheim oder zur Miete wohnt, denn die Steuererhöhungen werden weitergegeben und schlagen so in allen Haushaltskassen zusätzlich durch“, meint die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

„Verwaltung und Ratsmehrheit haben mit dem Verzicht auf Steuererhöhungen ein positives Signal an die Pulheimer Gewerbetreibenden und die Bevölkerung gesetzt. Diese Entscheidung ist aus sozialen und wirtschaftlichen Aspekten wichtig und richtig“, so Liste-Partsch weiter.

LOSS MER SINGE CASTING 2021 – ALUIS gewinnt Jury- und Publikumspreis

Was ein großartiger Abend mit dessen Ausgang so niemand gerechnet hat. UNBESCHWERT und KÖLSCH betraten die 4 Jungs von ALUIS mit Startplatz 3 von insgesamt 8 Darbietungen die Bühne im Bürgerhaus Stollwerk beim diesjährigen LOSS MER SINGE CASTING 2021 und lieferten eine saugeile Show ab.

Mathieu (20), Pete (22), Jan (21) und Chris (21) hatten wie alle anderen Künstler 15 Minuten Zeit um einen Ausschnitt ihres KÖLSCH-ROCK-Repertoires zu präsentieren. Die Wahl viel auf „Danzmarieche“, „Bes de Sonn opjeiht“ und den aktuellen Sessionstitel „Wenn Kölle danz“ und sowohl das Publikum als auch die Jury waren begeistert.

Auch wenn man sich den 1.Platz der Jury-Entscheidung mit zwei absoluten gleichwertigen Newcomern noch teilen durfte, so belegte man laut Aussage von Helmut Frangenberg nach Auszählung der abgegebenen Stimmen „…mit großem Abstand“ den alleinigen 1.Platz beim Publikumspreis.

Mobiles Impfangebot in Pulheim-Sinnersdorf

Am Dienstag, 30. November 2021, gibt es von 11 Uhr bis 15 Uhr das nächste mobile Impfangebot im Pfarrheim der Gemeinde St. Hubertus, Kölner Straße 74-76, in Sinnersdorf.
Einwohnerinnen und Einwohner ab einem Alter von zwölf Jahren können sich ohne vorherige Terminabsprache impfen lassen. Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 15 Jahren müssen von einem Sorgeberechtigten begleitet werden.

Geldautomatensprengung in Pulheim-Stommeln

Geldautomatensprengung in Pulheim-Stommeln

Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Pulheim zu einer Explosion in einem Gebäude in Stommeln alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr musste festgestellt werden, dass ein Geldautomat gesprengt wurde.

Am frühen Morgen des 25.11.2021 wurde die Feuerwehr Pulheim durch die Kreisleitstelle zu einer Explosion in einem Bankgebäude in der Hauptstraße in Pulheim-Stommeln alarmiert. Da die Lage zunächst nicht eindeutig war, wurden die Löschzüge Stommeln und Pulheim, die hauptamtliche Wache und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle entsendet. Die Kräfte stellten fest, dass es im Erdgeschoss eines zweistöckigen Wohn- und Geschäftshauses eine Explosion gegeben hatte. Baustaub umhüllte die Gebäudefront und zerborstene Fensterscheiben lagen vor der Filiale zerstreut auf dem Bürgersteig und der Straße.
Ein Trupp erkundete die Lage in der total zerstörten Filiale der Kreissparkasse, in der ein Geldautomat gesprengt worden war. Maßnahmen waren aber nicht erforderlich. Die Bewohner des Hauses wurden nach dem Schrecken kurzzeitig durch den Rettungsdienst betreut, blieben aber durch das Ereignis unverletzt. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr begangen und im Anschluss durch diese freigegeben. Die Wohnung und der Treppenraum wurden mit einem Hochleistungslüfter belüftet, da diese durch den Baustaub in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Nach Freigabe durch die Polizei wurde durch die Feuerwehr, die unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Tim Schweren mit 25 Kräften etwa eineinhalb Stunden vor Ort war, noch die Hauptstraße gereinigt, um diese wieder für den Verkehr freigeben zu können.
(Foto: Feuerwehr Pulheim)

Ehrung: 70 Jahre Mitgliedschaft im TCE Dansweiler

Ehrung: 70 Jahre Mitgliedschaft im TCE Dansweiler

Am vergangenen Wochenende ehrte der Tamboucorbs Edelweiß Dansweiler e.V. die Mitglieder Bernd Engels und Paul Moritz für 70 Jahre Mitgliedschaft. „Normalerweise ehren wir alle 2 Jahre in einem gemütlichen Rahmen bei uns im Clubheim aber für die 70 jährige Mitgliedschaft der beiden haben wir uns für einen besonderen Rahmen entschieden. Wir haben sie zu Hause mit einem Musikalischen Ständchen besucht“, erklärt Vorsitzender Patrick Ochlast. „Wir drei vom Vorstand sind stolz diese seltene langjährige Mitgliedschaft am vergangenen Wochenende geehrt zu haben.“

Paul Moritz war seit 1968 40 Jahre lang 2. Vorsitzender im Verein und hatte die früheren hauseigenen Karnevalssitzungen moderiert. Er ist nach seiner eigenen Ehrung mit zu Bernd Engels nach Dansweiler gekommen. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit und haben so manch lustige und fröhliche Tage in Dansweiler erlebt.

Bernd Engels ist seit 1951 durchgehend aktives Mitglied. Er hört seit einem halben Jahrhundert dem Vorstand als Hauskassierer an und ist noch bis vor kurzem mit der Trommel durch den Rhein Erft Kreis marschiert.

Walter Lugt hat für die Stadt Pulheim als stellvertretender Bürgermeister und gebürtiger Dansweiler mit seiner Rede diesen schönen Tag abgerundet.

Swing Guitars Cologne · Mythos John Lennon

Swing Guitars Cologne · Mythos John Lennon

John Lennon gilt als einer der größten Musiker aller Zeiten, als Rebell, als Egozentriker, als Genie. Mit ihrer Hommage  an den Ausnahmemusiker zeigen die Swing Guitars Cologne, wie viel Lennon auch heute noch jungen Musikern bedeutet. Die Musiker Frederik Gebhardt (Gitarre), Sven Jungbeck (Gitarre) und Christoph Bormann (Bass) spielen Lennon-Stücke, die sie für die Trio-Besetzung arrangiert und verjazzt haben. Das bedeutet, dass im Konzert das Thema Improvisation eine wichtige Rolle spielen wird. Bei der Flut an Beatles-Stücken, die maßgeblich auf John Lennon zurückgehen, werden sie auch Stücke aus seiner Zeit in der Band spielen. Vorrangig werden aber vor allem solche Lieder im Fokus stehen, die John Lennon unabhängig von den Beatles schrieb. In diesem reinen Gitarrenprogramm, werden John Lennons Stücke im Stil der Swing Guitars adaptiert. Auch wenn das Publikum erkennt, um welches Lied es sich handelt, wird es feststellen, dass da etwas Neues entsteht, das völlig anders klingt.Das Konzert findet am Sonntag, den 28. November um 18:00 Uhr im Rittergut Orr statt. Karten gibt es im Vorverkauf bei koelnticket.de oder an der Abendkasse.

Für Konzertbesucher gilt die 2G-Regel (Geimpft, genesen), Ausweis- sowie Maskenpflicht. Es wird empfohlen, höchstens 24 Stunden vor der Veranstaltung eine Corona Schnelltest zu machen und den Nachweis mitzubringen. Bitte registrieren Sie sich vor der Veranstaltung unter: https://www.mucuma.de/konzertanmeldung.html. Weitere Informationen zu dem Konzert finden Sie unter https://www.rittergut-orr.de/kulturkalender/termin/.

Foto: Sophia Hegewald

Land NRW übernimmt Großteil der Baukosten des TTC Grün-Weiß Brauweiler

„Das ist eine schöne Förderung für sportliches Ehrenamt“, freut sich Romina Plonsker. Denn das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt den größten Teil der Kosten an zwei Bauprojekten der Sportvereinigung Kirch-Grottenherten 1945 e.V. und der TTC Grün-Weiß Brauweiler e.V. „Möglich macht dies das NRW-Programm Moderne Sportstätten 2022“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim. „Das ist ein tolles Programm. Bisher sind daraus rund 1,1 Millionen Euro an Sportvereine in Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim geflossen.“

Beim TTC Brauweiler geht es um den Bau einer Drainage um die Tennishalle. Diese schlägt mit rund 13.000 Euro Gesamtkosten zu Buche. Moderne Sportstätten 2022 übernimmt mit 11.700 Euro 90 Prozent dieser Gesamtkosten.

Zum 1. Oktober 2019 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung das Programm „Moderne Sportstätten 2022“ aufgelegt. Es wendet sich an Vereine, die Eigentümer ihrer Anlagen sind. Auch Vereine, die Anlagen langfristig pachten oder mieten, können in den Genuss von Fördergeldern aus diesem Programm kommen, wenn sie als wirtschaftliche Träger zuständig sind. Für sie gibt es Zuschüsse für die Sanierung und Modernisierung ihrer Sportstätten.

Die CDU-Landtagsabgeordnete hat beide Vereine schon besucht und sich dort auch die Bauvorhaben erläutern lassen. Plonsker: „Die Sportvereine sind unersetzbar für körperliche Gesundheit der Menschen, aber auch für die Integration vor Ort. Sie wissen aber auch, dass sie sich attraktiv aufstellen müssen für die Zukunft. Das Programm Moderne Sportstätten 2022 hilft ihnen dabei. Wo ich kann, werde ich mich auch für andere Sportvereine einsetzen.“ „Gleichzeitig danke ich dem Kreissportbund für die Beratung der Vereine und die Koordinierung des Förderprogramms für unseren Rhein-Erft-Kreis.“

Hubertuskerze und Pokale zum Patronatsfest der Sinnersdorfer Schützen

Endlich konnte man sich wieder einmal zu einem Fest treffen. Die St. Hubertus – Schützenbruderschaft Sinnersdorf e.V. feierte am 07.11.2021 ihr Patronatsfest.

Das Fest begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Andreas Luckey, Präses der Schützenbruderschaft, feierlich zelebrierte .
Während des Gottesdienstes wurde die „Hubertuskerze“ der St. Hubertus – Schützenbruderschaft durch Pfarrer Luckey gesegnet und erstmalig entzündet. Das Kerzenmotiv wurde von den Schützenschwestern Sonja Heidenbluth und Maike Abitz in mühevoller und zeitaufwendiger Kleinarbeit hergestellt.

Nach dem Gottesdienst erfolgte auf dem alten Friedhof eine Kranzniederlegung zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriegen. Anschließend hatte die Schützenbruderschaft, unter Einhaltung der 3G-Regeln, in das Schützenheim eingeladen, wo man sich bei Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen sowie netten Gespräche traf.

Auch der sportliche Aspekt konnte endlich einmal wieder zur Geltung kommen. So wurden Pokalgewinner im Schießsport ermittelt. Den Pokal für den „König der Könige“ holte sich Elke Hack mit dem 160. Schuss. Tim Heidenbluth freute sich riesig über seinen Pokalgewinn des diesjährigen Hubertuspokal, den er mit  dem 62. Schuss für sich gewinnen konnte. Den dritten und letzten Pokal für die „Königin der Königinnen“ sicherte sich in diesem Jahr Günther Bügner mit dem 71. Schuss.

Majestäten wie Schützenkönig, Miniprinz und Bürgerkönig wurden bereits beim Königsschießen im Jahr 2019 ermittelt. Bedingt durch die Anfang 2020 beginnende Corona – Pandemie und die deshalb ausgefallenen Schützenfeste in den Jahren 2020 und 2021 konnten die damals ermittelten  Majestäten ihre Insignien mit einer Krönung bisher nicht übernehmen.
Nun warten alle auf das Jahr 2022 und hoffen, am geplanten Schützenfest ihre Insignien übernehmen zu können. Ein Virus macht alles ganz spannend!