Verleihung Landesehrenpreis 2018

Das Unternehmen Fleischwaren Morawitzky aus Pulheim wurde letzter Woche durch die Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser mit dem Landesehrenpreis für Lebensmittel NRW 2018 ausgezeichnet.

Mit dem Landesehrenpreis für Lebensmittel NRW, der seit 2009 vergeben wird, werden die hohe Produktqualität von Lebensmitteln sowie das Engagement der Unternehmen für gesellschaftliche Belange ausgezeichnet. Er ist eine Wertschätzung gegenüber den Unternehmen, die in Nordrhein-Westfalen hervorragende Lebensmittel herstellen und darüber hinaus auch jungen Menschen Perspektiven bieten sowie Verantwortung für die Umwelt übernehmen.
Grundlage für die Verleihung des „Landesehrenpreises für Lebensmittel NRW“ ist die Auszeichnung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Gold. Darüber hinaus gelten folgende Kriterien:

-Produktionsstandort in NRW, an dem mindestens ein substantieller Verarbeitungsschritt stattfindet (Verpacken oder Abfüllen gelten nicht als substantieller Verarbeitungsschritt)

-Bereitstellung von Ausbildungsplätzen

-Bezahlung nach den aktuellen Tarifverträgen

-Zufriedenstellende Ergebnisse bei der Lebensmittelüberwachung

Zusätzlich ist die Anwendung von Nachhaltigkeitskonzepten wünschenswert.

Storytime in English

Raymond Briggs: The Snowman

Wer englische Lektüre lesen und verstehen will sowie Gespräche in englischer Sprache führen möchte, wird von der Stadtbücherei Pulheim zur „Storytime in English“ eingeladen. Die Teilnehmer erwartet eine unterhaltsame Stunde mit einer Muttersprachlerin. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 sowie Erwachsene mit Grundkenntnissen der englischen Sprache. Nächster Termin ist Mittwoch, 28. November, 16.30 Uhr (Einlass 16.20 Uhr). Gelesen wird an diesem Tag aus Raymond Briggs „The Snowman“. Die Teilnahme ist kostenlos. Voranmeldungen sind zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei, Telefon 02238-808-165, möglich (Stadtbücherei, Steinstraße 13, in Pulheim).

Backworkshop

Am Sonntag, 2. Dezember, findet im Caritas Jugendzentrum Pogo in Pulheim ein Backworkshop für Kinder ab neun Jahren statt. Von 10 bis 14 Uhr kann nach Herzenslust gebacken werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Anmeldungen werden am Telefon, 02238/ 55236, entgegengenommen.

Einblicke in jüdisches Leben im Rheinland vom 18. Jahrhundert bis heute

Vortrag am 5. Dezember 2018, 18 Uhr, im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler

Das LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen
Einblicke in jüdisches Leben im Rheinland vom 18. Jahrhundert bis heute
Monika Grübel M.A. referiert in der Reihe „Kulturregion Rheinland“

Ab dem 25. Kislew (in diesem Jahr vom 3. bis 10. Dezember) feiern Juden Chanukka, ein achttägiges Lichterfest. An wel­ches Ereignis wird bei diesem Fest erinnert, welche Speisen werden traditionell gegessen, und was macht man mit dem achtarmigen Chanukka-Leuchter? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Monika Grübel in ihrem Vortrag über das LVR-KULTURHAUS Land­synagoge Rödingen, das das ehemalige Wohnhaus der jüdi­schen Familie Ullmann und die Synagoge der Landjuden von Rödingen und Umgebung umfasst.
Das wichtigste Ausstellungsstück ist die 1841 erbaute Synagoge selbst. Sie ist das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene jüdische Gotteshaus im westlichen Rheinland. Synagoge und Wohnhaus wurden vom LVR behutsam saniert und 2009 als LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen eröffnet. In der Dauerausstellung, bei Vorträgen und Work­shops werden zahlreiche Facetten jüdischen Lebens (nicht nur) auf dem Land erläutert.
Den Vortrag über die Geschichte der Gebäude und seiner Bewohner und Bewohnerinnen sowie über die heutigen Ak­tivitäten hält die Judaistin Monika Grübel. Sie ist seit 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim LVR mit dem Schwer­punkt Beratung, Publikationen und Veranstaltungen zur jüdischen Geschichte, Religion und Kultur im Rheinland und leitet das LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe des LVR-Kulturzentrums. Unter dem Titel „Kulturregion Rheinland“ nimmt sie Museen und Kultureinrichtungen des Rheinlands in den Blick und gibt Einblicke in das breite Spektrum der Kulturarbeit des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).
Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18 Uhr, im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Äbtesaal, in Brauweiler. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen findet man im Internet www.abteibrauweiler.lvr.de

Sperrung Venloer Straße

Für die Anlieferung von Betonfertigteilen für die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses im Zentrum von Pulheim wird die Venloer Straße am Montag,
26. November, in Höhe der Hausnummer 132 (Kreuzung Venloer Straße/
Farehamstraße/Rathausstraße) von 10 Uhr bis 15 Uhr vollständig gesperrt.

Grasweg in Brauweiler – Verlegung Gasversorgungsleitung

Im Grasweg in Brauweiler wird in Höhe der Hausnummern 3 bis 9 von Dienstag, 27. November, bis Freitag, 21. Dezember, eine Gasversorgungsleitung verlegt. Die Baustelle befindet sich vom Schmiedegässchen kommend auf der rechten Fahrbahnseite. Der Fahrzeugverkehr kann weiterhin eingeschränkt erfolgen. Die Überfahrt über die Baugrube wird durch Stahlplatten gewährleistet.

WDR dreht auf der Venloer Straße

Für die Produktion „Curiosity killed the cat“ hat das städtische Ordnungsamt dem WDR eine Drehgenehmigung erteilt. Am Donnerstag, 22. November, 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr, wird auf dem Bürgersteig in der Venloer Straße in Höhe der Einmündung Pletschmühlenweg und Anemonenweg eine Kamera aufgestellt. Gefilmt wird der laufende Betrieb in diesem Kreuzungsbereich. Sperrungen werden nicht angeordnet.

Informationsabend für Grundschuleltern am 29.11.2018, 19.30 Uhr, in der Aula der Marion-Dönhoff-Realschule

Viele Grundschulkinder der 4. Klasse bekommen in diesen Tagen die Empfehlung für die weiterführenden Schulen ausgesprochen. Für die Eltern stellt sich die Frage, welche Schule die richtige für ihr Kind ist. Über das Leben und Lernen an der Marion-Dönhoff-Realschule können sie sich am 29.11.2018, 19.30 Uhr, in der Aula ein Bild machen. Es gibt Informationen über die einzelnen Fächer, den Ganztag, die Lernzeiten, das Lernbüro und weitere Aktivitäten und Einrichtungen an der Marion-Dönhoff-Realschule.

Stommelner Ehrenmal wieder komplett

Neue Schalen in steinerner Ausführung feierlich enthüllt

Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Stommeln, Helmut Schmitz, und seine Stellvertreterin, Ula Köppen, haben gemeinsam mit Bürgermeister Frank Keppeler und Pfarrer Christoph Hittmeyer zwei neue Schalen für das Ehrenmal feierlich enthüllt. Die Schalen sind von der Pulheimer Firma Naturstein Pabel in steinerner Ausführung erstellt worden und ersetzen die alten Schalen aus Metall, die im vergangenen Jahr entwendet worden sind. Das Ehrenmal ist im Oktober 1953 von der Maigesellschaft erschaffen und der Gemeinde Stommeln übergeben worden. Es ist den Toten, den Verletzten und den Traumatisierten von Krieg und Gewaltherrschaft gewidmet. Es erinnert an die 77 Toten des 1. Weltkrieges und an die 48 Verstorbenen des 2. Weltkrieges. Mit zwei Gedenktafeln mit den Namen der Stommelner Juden wird zudem der Opfer des Holocaust gedacht.
Zur Feierstunde konnte Helmut Schmitz neben dem Bürgermeister und dem Pfarrer zahlreiche Gäste begrüßen. Das Ehrenmal, so Helmut Schmitz, sorge dafür, dass die Toten und das Geschehene nicht vergessen werden: „Kriege und die Verfolgung von Menschen dürfen wir nicht mehr zulassen.“
Bürgermeister Frank Keppeler wies auf das Leid hin, die Kriege heute noch über Menschen und Länder bringen: „Der Krieg in Syrien dauert schon länger als der 2. Weltkrieg.“ Gleichzeitig lobte er die Initiative der Dorfgemeinschaft: „Nicht zuletzt durch den Einsatz für das Ehrenmal wird das vielfältige Wirken der Vereine sichtbar. Sie schließen sich mit Gleichgesinnten zusammen, engagieren sich für wichtige Aufgaben und Ziele und setzen sich für ihre Mitmenschen ein.“
Im vergangenen Jahr hatte Pfarrer Christoph Hittmeyer darauf aufmerksam gemacht, dass das Ehrenmal ohne die entwendeten Schalen nicht komplett sei. Die Dorfgemeinschaft griff diesen Hinweis auf und gab die Neugestaltung in Auftrag. Finanziert hat die Dorfgemeinschaft die steinernen Schalen aus ihrer Kasse, die im Wesentlichen mit Eintrittsgeldern der Kirmes gefüllt worden war. Damit hat die Dorfgemeinschaft das eingenommene Geld den Stommelnerinnen und Stommelnern
und dem Ort wieder zurückgegeben.