Im Bike- und Skatepark ist immer etwas los: Die große Anlage am Sportzentrum im Zentralort nutzen Familien, Jugendliche sowie Sportlerinnen und Sportler. Der neue Pavillon am Stommelner Kirchtalsweg ist erst kürzlich zur Nutzung freigegeben worden und wird sicherlich schnell zum beliebten Treffpunkt für Jugendliche. Beide Projekte haben eines gemeinsam: Wichtige Impulse dazu kamen jeweils aus dem Jugendforum der Stadt Pulheim.
Bei der diesjährigen achten Auflage der Veranstaltung stellten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis neun des Abtei-Gymnasiums Brauweiler, der Gesamtschule Pulheim, des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, der Marion-Dönhoff-Realschule und der Papst-Johannes-XXIII.-Schule ihre zuvor im Unterricht entwickelten Anliegen vor. Mit ihnen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und offener Jugendarbeit sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung über Möglichkeiten und auch Grenzen der Umsetzbarkeit.
Von besonderem Interesse waren in diesem Jahr unter anderem die Verkehrssicherheit, die Gestaltung des Nordparks oder auch Umwelt- und Klimaschutz. „Jugendliche möchten ihre Stadt aktiv mitgestalten. Das Jugendforum bietet engagierten jungen Menschen diese Möglichkeit. Hier können sie ihre Projekte vortragen und erfahren zugleich, welche demokratischen Entscheidungsprozesse notwendig sind“, sagte Bürgermeister Frank Keppeler, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rathaus begrüßte und die Präsentationsstände besuchte.
Das Jugendforum ist ein fester Bestandteil des Jugendpartizipationsprojektes, das der Rat der Stadt Pulheim auf Vorschlag der Verwaltung im Dezember 2014 beschlossen hatte. Erstmalig fand es im Jahr 2016 statt. Ziel des Projektes ist es, bei Schülerinnen und Schülern das Interesse am kommunalpolitischen Geschehen und an kommunalpolitischen Entscheidungen, die sie unmittelbar betreffen, zu wecken. Geplant und realisiert wird der Jugendbeteiligungsprozess unter Federführung des Bildungsbüros und mit Beteiligung von Lehrkräften der weiterführenden Schulen sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes und der offenen Jugendarbeit.
Auch außerhalb des Jugendforums haben junge Menschen Gelegenheit, ihre Ideen und Anliegen Politik und Verwaltung vorzutragen: Bei den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses gibt es zu Beginn den festen Tagesordnungspunkt „Fragen und Anregungen von Kindern und Jugendlichen“. Der Ausschuss tagt etwa vier Mal im Jahr.
Ansprechpartnerin für weitere Informationen rund um das Projekt „Jugendforum“ ist Ursula Conz, die Leiterin des Bildungsbüros der Stadt Pulheim. Sie ist unter der Rufnummer 02238 / 808-353 oder per E-Mail an bildungsbuero@pulheim.de zu erreichen.