Zahnrad: Internationale Betreuer bei den Ferienspielen

Zahnrad: Internationale Betreuer bei den Ferienspielen

Bürgermeister Frank Keppeler und Teilnehmer des internationalen Workcamps gehen ins Rennen, Regina Künzler (1.v.l.) und Michael Kreitz (4.v.l.) vom Brauweiler Zahnrad unterstützen. [/caption](PM) – Schon von weitem ist Dudelsack-Musik zu hören. Im Kilt mit klassischem Karomuster steht der Dudelsack-Spieler am Rand eines großen Feldes, auf dem kuriose Wettrennen ablaufen. Doch diese besonderen „Highland Games“ finden nicht etwa in Schottland, sondern direkt vor dem Brauweiler Zahnrad statt. Die starken Teilnehmer, die sich schweren Aufgaben stellen, gehören zu den rund 220 Kindern der Ferienfreizeit, die das Kinder- und Jugendhaus unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes auch in diesem Jahr während der ersten drei Wochen anbietet.
Mitten im Geschehen: Bürgermeister Frank Keppeler, der das Ferienlager gerade während der „Highland Games“-Aktion besucht, ist sofort mitten im Geschehen. Schnell ist eine Mannschaft zusammengestellt, die natürlich außer Konkurrenz startet. Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen nun gemeinsam auf zwei langen Brettern hintereinander, die Füße jeweils in Schlaufen festgesteckt. Die Aufgabe: Mit vereinten Kräften sollen sie unter diesen Bedingungen ein Rennen laufen. Das ist gar nicht so einfach, denn zunächst einmal muss ein gleicher Rhythmus gefunden und das Gleichgewicht gehalten werden. Doch am Ende gelingt es der mit internationalen Teilnehmern besetzten Mannschaft, erfolgreich das Ziel zu erreichen.
Die anderen Teammitglieder, die die Aufgabe mit Bürgermeister Keppeler meistern, kommen aus Mexiko, Spanien, Serbien, Frankreich und Italien. Sie gehören zu den insgesamt sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Internationalen Workcamps, das unter Federführung des städtischen Jugendamts in Kooperation mit dem Zahnrad und den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) Bonn während der Ferienspiele stattfindet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 19 Jahren sind zwei Wochen in Pulheim und wohnen im Brauweiler Pfadfinderheim.

Schon eine Woche vor Beginn der Ferienspiele sind sie angereist und haben sich gemeinsam mit ihren beiden Betreuerinnen Köln und die Umgebung angeschaut. Die Ukrainerin Mariia Olenchenko studiert in Deutschland Soziale Arbeit und macht als Ansprechpartnerin für die Teilnehmer des Workcamps ein Studium begleitendes Praktikum. „Die sieben Jugendlichen aus aller Welt sind bei der Ferienfreizeit als Betreuer der Kinder eng eingebunden“, berichtet sie. Sprachbarrieren gibt es nicht: „Die Verständigung läuft im Notfall mit Zeichen und Gesten“, sagt sie schmunzelnd. Die Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen Gründen: Einige von ihnen lernen Deutsch in der Schule und wollen so ihre Sprachkenntnisse verbessern, andere wollen andere Länder erleben und mit Kindern arbeiten.
Die Internationalität der Brauweiler Ferienspiele spiegelt sich nicht nur durch das Workcamp und in den schottischen Traditionen wider, sondern auch in der Dekoration: Überall wehen Fahnen von unzähligen Ländern. Auch Michael Kreitz, Leiter des „Zahnrads“, und Mitarbeiterin Regina Künzler genießen diese Atmosphäre während der Ferienspiele. „Es ist jedes Jahr spannend zu erleben, wie die Kinder hier gemeinsam spielen, kreativ sind und einfach Spaß haben“, sagt Kreitz.
Foto: Bürgermeister Frank Keppeler und Teilnehmer des internationalen Workcamps gehen ins Rennen, Regina Künzler (1.v.l.) und Michael Kreitz (4.v.l.) vom Brauweiler Zahnrad unterstützen.

Noch mehr Spaß auf dem Spielplatz

Mit Freunden toben, im Sand buddeln, auf Spielgeräten klettern – dafür sind Spielplätze da. Noch mehr „Spaß auf Spielplätzen“ gibt es für Kinder bei der gleichnamigen Aktion des städtischen Jugendamts: Für die Kleinen werden besondere Spielaktionen angeboten, während die Begleitung miteinander ins Gespräch kommt. Zum nächsten „Spaß auf Spielplätzen“ lädt das Jugendamt für Sonntag, 21. Juli 2019, zwischen 15 Uhr und 18 Uhr auf den Stommelner Spielplatz Rheidter Weg ein. Sollte es regnen, fällt die Veranstaltung leider aus. Weitere Informationen unter 02238/808-311.

Zerstörungswut an den Vier Winden

Zerstörungswut an den Vier Winden

Wenn man in Dansweiler die Marienstr. Richtung Königsdorf fährt, dann kreuzt man die Bernhardstr. Diese Kreuzung heißt vier Winde. Bis vor kurzem, war es ein Unfallschwerpunkt aber seit der neuen Ampel ist er ruhig geworden. Leider kommt es immer wieder vor, dass die Ampel dort zerstört wird. Es ist unverständlich, dass es Menschen gibt, die wahllos alles zerstören müssen.

Es kommt noch dicker für Brauweiler! Ehrenfriedstraße wird gesperrt

Der Umbau des Guidelplatzes geht in die nächste Phase: Zu Beginn der zweiten Sommerferienwoche, am 22. Juli 2019, wird die Ehrenfriedstraße zwischen Kaiser-Otto-Straße und Sankt Nikolaus Kirche für den Verkehr vollständig gesperrt. Fußgänger können in der Regel die Stelle entlang der Prälatur passieren; außerdem steht ihnen als Umleitung der Weg durch den Abteipark zur Verfügung. Wie die Verwaltung mitteilt, soll die Sperrung möglichst am 28. August 2019 wieder aufgehoben werden. „Dieses Ziel ist sehr ambitioniert, aber wir werden alles dafür tun, um es zu erreichen“, sagt der zuständige Technische Beigeordnete Martin Höschen.

Die Umleitungen für den Kfz-Verkehr laufen wie folgt:
Großräumig über L 183 Bonnstraße, L 213 Ortsumgehung nach Glessen, L 91 Glessen-Dansweiler-Königsdorf, K 25 Bernhardstraße

ÖPNV:
Die Linien 980 und 949 werden über Bernhardstraße, Pfalzgrafenstraße, Friedhofsweg, Alfred-Brehm-Straße, Kaiser-Otto-Str., Wiesenweg, Glessener Str. geführt. Die Linie 961 nimmt zwischen Dansweiler und Brauweiler ihren üblichen Weg und biegt dann ebenfalls ab am Aldi-Markt vorbei zur Ortsumgehung und wird dann über die Bonnstraße geführt. Die Linie 962 wird komplett über die Ortsumgehungen geführt. Alle Linien halten aber in Höhe des Aldi-Kreisels.

Technischer Beigeordneter Martin Höschen im Amt bestätigt

Technischer Beigeordneter Martin Höschen im Amt bestätigt

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 9. Juli 2019 Martin Höschen einstimmig als Technischen Beigeordneten wiedergewählt. Höschen bekleidet das Amt seit dem 1. Dezember 2011. Als Chef der Stadtplaner, der Koordinierungsstelle Umweltschutz, der Tiefbauer, des Bauordnungsamts und des Bauverwaltungsamts hat er während der vergangenen Jahre unter anderem die Ansiedlung des Möbelhauses Segmüller aktiv begleitet. Zu seinen Aufgaben zählen außerdem so große Projekte wie der Umbau der Rathauskreuzung in Pulheim, die Erweiterung des Nordparks, die Schaffung der neuen Baugebiete südlich der Bahn sowie die Umgestaltung des Brauweiler Guidelplatzes.
Der gebürtige Westfale (Jahrgang 1960) absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur. Außerdem legte er die Große Staatsprüfung in der Fachrichtung Städtebau beim Land Nordrhein-Westfalen – Bezirksregierung Münster – ab.
Zu seinen beruflichen Stationen gehört auch die Leitung des Bauordnungsamtes der Stadt Pulheim von Februar 1989 bis Juni 1991. In dieser Zeit erteilte Martin Höschen unter anderem Baugenehmigungen für das heutige Kaufland-Kaufhaus und das Rathaus-Center. Von Juli 1991 bis September 1996 leitete Höschen das Bauaufsichtsamt des Kreises Steinfurt, 1996 wechselte er nach Moers in die Bauaufsicht. Seit Dezember 2011 ist der parteilose Diplom-Ingenieur Technischer Beigeordneter der Stadt Pulheim.
Foto: Bürgermeister Frank Keppeler gratuliert dem Technischen Beigeordneten Martin Höschen zur Wiederwahl.

Bürgermeister verabschiedet Erzieherin der „Rappelkiste“ in den Ruhestand

Bürgermeister verabschiedet Erzieherin der „Rappelkiste“ in den Ruhestand

Mehr als 40 Jahre hat Doris Misiak in der Sinnersdorfer „Rappelkiste“ mit Kindern gespielt, gebastelt, gelacht, gesungen, und manches Mal hat sie die Kleinen auch getröstet. Jetzt ist Schluss: Mit dem Beginn der Sommerferien geht die Erzieherin in den Ruhestand. Bürgermeister Frank Keppeler verabschiedete Doris Misiak und dankte ihr für die geleistete Arbeit in der Kita an der Görreshofstraße. Zur kleinen Feier war außerdem die Personalratsvorsitzende Heike Kersten gekommen, um die Erzieherin nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Stadt Pulheim persönlich zu verabschieden. „Nach einer so langen Zeit fällt der Abschied nicht leicht“, sagte Doris Misiak, die sich nun jedoch auf die Zeit mit ihrem Mann, den beiden Kindern und besonders ihren Enkelkindern freut. Zur Verabschiedung waren aktuelle und ehemalige Kollegen sowie Eltern gekommen. Auch eines ihrer ersten Gruppenkinder war dabei: Der Junge von damals hat mittlerweile selbst zwei Kinder, die beide die „Rappelkiste“ besucht haben.
Foto: Bürgermeister Frank Keppeler verabschiedet gemeinsam mit der Personalratsvorsitzenden Heike Kersten (3.v.l.) Doris Misiak (2.v.l.) nach mehr als 40 Jahren in den Ruhestand. Mit dabei waren auch ihr Mann und ihre Tochter.

Kanalbauarbeiten: Vollsperrung Alte Kölner Straße

In der „Alte Kölner Straße“ in Pulheim muss ein Kanalanschluss verlegt werden. Wegen der Lage des Kanals kann dies nur unter Vollsperrung in Höhe der Hausnummer 16 erfolgen. Anlieger können bis zur Höhe der Baustelle fahren. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass die Tiefbauarbeiten, deren Beginn für die Zeit ab Montag, 15. Juli 2019, geplant ist, nach etwa fünf Arbeitstagen fertiggestellt sind. Dann wird die Sperrung wieder aufgehoben.

Orr: Wildkräuterpassion auf dem Heinenhof

Orr: Wildkräuterpassion auf dem Heinenhof

Orr: Wussten Sie, dass Spitzwegerich ein Champingnonaroma hat oder dass Brennnesseln das heimische Superfood sind? All diese Schätze gibt es auf unseren Wiesen. Für viele ist es einfach nur Unkraut, aber wer dessen Vorzüge erkennt, kann den Pflanzen aus einer ganz anderen Perspektive begegnen. Wildkräuter besitzen eine unglaubliche Menge Vitalstoffe und sekundären Pflanzenstoffen, die uns widerstandsfähiger gegen Infektionen und Stress machen. Man kann die Wildkräuter direkt frisch von der Wiese ohne Dünger und Pestizide auf den Teller bringen.

Seit Juni dieses Jahres gibt es auf dem Heinenhof in Pulheim Orr, im alten Hofladen, eine Wildkräuterküche. Die zertifizierte Wildkräuterpädagogin Petra Renner veranstaltet Kochabende und zeigt interessierten Wildkräuterneulingen wie gut sich Wildkräuter in der Küche verarbeiten lassen. Die Teilnehmer werden zu Beginn der Veranstaltungen mit einer Wildkräuterlimonade begrüßt. Dann sammeln sie auf einem kleinen Rundgang verschiedene Kräuter. Natürlich gibt es genaue Informationen, was gesammelt werden kann und was besser nicht. Gemeinsam wird ein Dreigängemenü gekocht, welches z.B. aus Frischkäsebällchen mit Blüten, Brennnesselquiche und Holunderblütencreme mit saisonalem Obst bestehen kann. Nach Möglichkeit werden alle Kochzutaten vom Bauernladen des Heinenhofes verwendet.
Die Kochveranstaltungen finden meistens freitags von 18 bis 21 Uhr statt. Es können aber auch andere Termine vereinbart werden.
Zu folgenden Terminen sind noch Plätze frei:
9. August, 13. September und 20. September.
Info unter 0177/8135900, wildkraeuterpassion@web.de
Foto: Petra Renner

Einwohnermeldeamt: Geänderte Öffnungszeiten während der Sommerferien

Während der Sommerferien gelten für das Einwohnermeldeamt in Pulheim geänderte Öffnungszeiten: In der Zeit vom 15. Juli bis zum 27. August 2019 schließt das Einwohnermeldeamt dienstags statt um 18 Uhr bereits um 16 Uhr. An allen anderen Wochentagen gelten die üblichen Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr, montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr und donnerstags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Die Nebenstelle des Einwohnermeldeamtes in Brauweiler ist – wie üblich – während der gesamten Sommerferien geschlossen.

Gemeinschaftshauptschule Pulheim vergibt zum letzten Mal Zeugnisse

Bewegender Abschied: Bürgermeister würdigt Engagement

Großer Bahnhof in der Turnhalle der Gemeinschaftshauptschule Pulheim: Eltern, Freunde, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ratsmitglieder haben mitgefeiert, als Gaby Ahren 30 Schülerinnen und Schüler ihre Abschluss-Zeugnisse überreicht hat. Diese Aufgabe erfüllte die kommissarische Schulleiterin zum letzten Mal, die Gemeinschaftshauptschule hat nun ihre Türen geschlossen.
Bürgermeister Frank Keppeler gratulierte in seiner Rede den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern: „Ihr habt von Euren Lehrerinnen und Lehrern ein hervorragendes Rüstzeug erhalten, mit dem Ihr Eure Zukunft erfolgreich gestalten könnt.“ Zugleich würdigte der Bürgermeister mit sehr persönlichen Worten die Arbeit von Gaby Ahren und ihrem Kollegium: „Ich weiß, dass es für Sie alle heute ein schwerer Tag ist. Sie haben bis zuletzt die Schülerinnen und Schüler mit außerordentlichem Einsatz gefördert und gefordert. Ich habe Hochachtung vor Ihrer Leistung.“
Mehr als 50 Jahre gehörte die Gemeinschaftshauptschule zur Pulheimer Bildungslandschaft: 1962 hatte der Rat der damaligen Gemeinde Pulheim die Gründung und den Bau einer neuen Volksschule an der Escher Straße beschlossen, 1965 zogen die ersten Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ein. Am 1. August 1968 wurde dann aus der Katholischen Volksschule die Gemeinschaftshauptschule. Im Jahr 2013 beschloss der Rat der Stadt Pulheim das Auslaufen der Gemeinschaftshauptschule Pulheim und der Arthur-Koepchen-Realschule.
Gaby Ahren hat als kommissarische Schulleiterin die letzten Jahre intensiv begleitet. „Wir wurden weniger, aber dadurch sind wir noch persönlicher miteinander umgegangen“, sagte sie in ihrer Ansprache. Ihren Schülerinnen und Schülern gab sie mit auf den Weg, sich selbst zu vertrauen: „Ihr seid gut! Seid neugierig auf die Stationen des Lebens.“