Brandanschlag auf Flüchtlingunterkunft – Grundschulkinder mit Schusswaffe bedroht

(MG) – In der Nacht vom 7. auf den 8. März kam es in Pulheim zu einem Anschlag mit 2 Molotowcocktails auf ein Flüchtlingsheim. Zum Glück sind beide nur ausgebrannt und haben somit außer Schrecken keinen weiteren Schaden angerichtet. Kurze Zeit später, am 19. März, meldete die Rektorin der Grundschule Buschweg, dass an diesem Tag Schülerrinnen im Bereich der Flüchtlingsunterkunft am alten Hallenbades von einem Mann mit einer Schusswaffe bedroht wurden. Dieser Vorfall wurde der Polizei gemeldet.

Antenne Pulheim hat die Stadt Pulheim um eine Stellungsnahme gebeten. Leider hat das Presseamt nur auf die Staatsanwaltschaft hingewiesen. Auch die Staatsanwalt hat uns keinerlei Informationen hierzu gegeben.
Ich findet es unfassbar, dass es zu solch schlimmen Vorfällen keine Stellungsnahme von der Stadt gibt. Am heutigen (24. März 2026) Abend findet die 5. Ratssitzung der Stadt statt. Wir sind gespannt, ob es dort Informationen dazu gibt.

Sinnersdorf – Feuer im Dachgeschoss

Sinnersdorf – Feuer im Dachgeschoss

Am Samstagabend (21.03.) wurden die Löschzüge Pulheim und Stommeln neben der hauptamtlichen Wache und dem Rettungsdienst zu einem Gebäudebrand in Pulheim-Sinnersdorf gerufen, bei dem nach ersten Meldungen auch Personen in Gefahr waren. Bei Eintreffen der Kräfte wurde festgestellt, dass alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen hatten.

Um etwa 21:40 Uhr erreichte die Kreisleitstelle des Rhein-Erft-Kreises der Notruf. Im Dachgeschoss eines eineinhalb geschossigen Wohnhauses sollte es brennen und es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen im Haus befänden. Neben der hauptamtlichen Wache in Pulheim wurden auch zwei weitere Löschzüge und der Einsatzleitwagen aus Brauweiler sowie ein Rettungswagen zur Einsatzstelle entsandt. Die Besatzung des ersteintreffenden Fahrzeugs konnte schnell feststellen, dass alle Bewohner das Haus unbeschadet verlassen hatten und somit keine Personen in Gefahr waren.
Unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Guido Bruckmann ging ein Feuerwehrtrupp unter Atemschutz in das verrauchte Dachgeschoss vor und konnte das Feuer in einem Zimmer schnell lokalisieren und zügig löschen. Der Trupp wurde im Verlauf der Arbeiten durch den Einsatz der Drehleiter von außen unterstützt und zur Belüftung des Gebäudes wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Trotz dieser Maßnahme konnte aber nicht verhindert werden, dass der Brandraum erheblich beschädigt wurde.
Damit die durch den Brandrauch kontaminierte Kleidung der Einsatzkräfte möglichst schnell von den Kräften abgelegt und gegen unbelastete Kleidung ausgetauscht werden konnte, unterstützte die Hygieneeinheit aus Pulheim.

Die Feuerwehr, die mit insgesamt 40 Kräften und 8 Fahrzeugen vor Ort war, konnte nach eineinhalb Stunden die Einsatzstelle an die Bewohner übergeben und den Einsatz beenden.

Brauweiler – Verkehrsunfall auf Landstraße

Brauweiler – Verkehrsunfall auf Landstraße

Die Feuerwehr Pulheim wurde am Abend des 22.03. zu einem Verkehrsunfall auf die L213 zwischen Pulheim-Brauweiler und Bergheim-Glessen gerufen. Eine schwer verletzte Fahrerin, die mit Ihrem Auto gegen einen Baum geprallt war, wurde vom Notarzt versorgt und ins Krankenhaus gefahren.

Um 18:37 Uhr wurde der ehrenamtliche Löschzug Brauweiler und die Hauptwache in Pulheim sowie ein Rettungswagen zu einem Unfall auf die L213 gerufen. Als die ersten Kräfte eintrafen, fanden diese eine schwerverletzte Frau neben ihrem auf dem Dach liegenden Fahrzeug vor. Die Besatzung des Rettungswagens kümmerte sich mit Hilfe der ersten Feuerwehrkräfte um die Fahrerin und wurde kurz später auch von einem Notarzt unterstützt. Nach dieser ersten Versorgung wurde die Frau in Begleitung des Arztes in das zuständige Notfallkrankenhaus gebracht.
Wie augenscheinlich erkennbar, war der Wagen frontal gegen einen Alleebaum geschleudert und blieb dann auf einem Fahrradweg neben dem Baum auf dem Dach liegen.
Die insgesamt etwa 20 Kräfte, die unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Peter Fenkl mit vier Feuerwehrfahrzeugen vor Ort waren, kümmerten sich neben der Patientenversorgung um auslaufende Betriebsstoffe und den Brandschutz, leuchteten den Bereich aus und sicherten die Unfallstelle ab.
Zur Unterstützung der Polizei verblieb ein Teil der Kräfte noch bis zur Bergung des Fahrzeugs durch einen Abschleppbetrieb an der Einsatzstelle und leuchteten diese weiterhin aus.

Teurer Tanken im Rhein-Erft-Kreis: CDU-Sozialflügel mahnt soziale Balance an

Teurer Tanken im Rhein-Erft-Kreis: CDU-Sozialflügel mahnt soziale Balance an

Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind an den Zapfsäulen im Rhein-Erft-Kreis spürbar. Die steigenden Kraftstoffpreise belasten insbesondere Arbeitnehmer, Pendler und Familien.

Die CDA Rhein-Erft begrüßt daher die Arbeit der Task Force „Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Krieges“ der Berliner Koalition. Die geplanten Maßnahmen – mehr Transparenz auf dem Kraftstoffmarkt, eine stärkere kartellrechtliche Kontrolle sowie Eingriffe zur Begrenzung kurzfristiger Preissprünge – seien wichtige Schritte gegen mögliches Marktversagen.

Gleichzeitig betont der CDU-Sozialflügel, dass eine rein marktwirtschaftliche Betrachtung der Preisentwicklung nicht ausreiche. Der politische Geschäftsführer der CDA Rhein-Erft, Werner Theisen, erklärt: „Zur Sozialen Marktwirtschaft gehört nicht nur der Markt, sondern auch ein aktiver sozialer Ausgleich durch den Staat.“

Gerade Arbeitnehmer, Pendler und Familien seien von steigenden Energiepreisen besonders betroffen und benötigten gezielte Entlastungen. Die CDA fordert daher, die energiepolitische Debatte konsequent im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft zu führen. Marktmechanismen sorgten für Effizienz, sozialer Ausgleich für Gerechtigkeit – beides müsse zusammen gedacht werden.

Tim Ingenhaag erneut einstimmig Vorsitzender der CDU Brauweiler

Tim Ingenhaag erneut einstimmig Vorsitzender der CDU Brauweiler

Die CDU Brauweiler, Dansweiler und Freimersdorf hat am 16. März 2026 im Pater-Kolbe-Haus in Brauweiler ihren Ortsverbandsvorstand neu gewählt. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende Tim Ingenhaag (28) mit 100 Prozent der Stimmen für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Auch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Birgit Maroske (59) und Gereon Gödderz (25) wurden von der Mitgliederversammlung erneut in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Mitgliederbeauftragter ist der 16-jährige Elias Stark. Das Amt des Schriftführers übernimmt weiterhin André Ingenhaag (27).

Als Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren Sofia Dinos (18), Gloria Horn (26), Alfons Klar (72), Dirk Meier (59), Jörg Meier (59), Manfred Michatz (82), Manfred Rennerich (64), Michael Rudersdorf (48), Marcus Rüttgers (36) und Simon Schlürscheid (16) den Vorstand.

Ortsverband blickt auf erfolgreiche Kommunalwahl zurück
In seinem Bericht blickte Vorsitzender Tim Ingenhaag auf die vergangenen zwei Jahre zurück und hob insbesondere den erfolgreichen Kommunalwahlkampf hervor. Alle Kandidaten der CDU aus Brauweiler, Dansweiler und Freimersdorf konnten ihre Wahlkreise direkt gewinnen.
Dem Stadtrat gehören damit aus dem Ortsverband Mathilde Ehlen, Gereon Gödderz, Tim Ingenhaag, Birgit Maroske und Manfred Rennerich an. Besonders bemerkenswert sei dabei, dass in Dansweiler erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder ein Wahlkreis für die CDU gewonnen werden konnte.
Zudem konnte der Kreistagsabgeordnete Marcus Rüttgers seinen Wahlkreis erfolgreich verteidigen.

Gut aufgestellt für die kommenden Jahre
Der neu gewählte Vorstand zeichnet sich durch einen vergleichsweise jungen Altersdurchschnitt von 42,3 Jahren aus. Zum Vergleich: Der Altersdurchschnitt der CDU liegt bundesweit bei 61 Jahren. „Damit sehen wir uns personell gut für die kommenden Jahre aufgestellt“, betonte Ingenhaag.

Zugleich zeigt sich im Ortsverband eine enge Zusammenarbeit der Generationen. Jüngere Mitglieder wie Sofia Dinos, Simon Schlürscheid und Elias Stark engagieren sich bereits als stellvertretende sachkundige Bürger in der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Pulheim. Mit Gereon Gödderz stellt der Ortsverband zudem das jüngste Mitglied des Pulheimer Stadtrates.

„Dass bei uns junge und erfahrene Mitglieder Hand in Hand zusammenarbeiten, ist eine besondere Stärke der CDU in Brauweiler, Dansweiler und Freimersdorf“, so Ingenhaag abschließend.

Errichtung einer Fahrradstraße im Pulheimer Zentrum – Informationsveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner

Derzeit laufen die Planungen zur Errichtung einer Fahrradstraße im Zentralort. Vorgesehen ist eine Strecke entlang der Hackenbroicher Straße, der Escher Straße und der Straße „Am Jürgenshof“ bis zur Venloer Straße. Auch die Johannisstraße ist in den Planungen berücksichtigt. In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Lindschulte hat die Stadt Pulheim hierzu einen Gestaltungsentwurf erarbeitet.

Um interessierte Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Planungsstand zu informieren lädt die Stadtverwaltung für Mittwoch, 25. März 2026, um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Ratssaal (1. Obergeschoss) des Rathauses ein. Hier werden der Gestaltungsentwurf sowie alle weiteren Planungen zur Fahrradstraße im Pulheimer Stadtzentrum vorgestellt. Außerdem erhalten Interessierte die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Hecke statt Leitplanke

Hecke statt Leitplanke

Am Pulheimer Bach, Abschnitt Rossweiherfeld in Pulheim, ist der letzte Pfosten der dortigen Leitplankensicherung gezogen (Bild).
Die Leitplanken hatte einige Jahre lang einen maroden Jägerzaun ersetzt, um zu verhindern, dass Fahrzeuge nach Fahrfehlern in den Bach stürzen.
Am Bach und an einer Wohnstraße städtebaulich kein schönes Bild. Deshalb hat der Bachverband vor einigen Jahren eine Feldahornhecke gepflanzt. Diese ist inzwischen so kräftig und stabil, dass sie den Schutz auf gerader Strecke ersetzen kann. Nur in den Einmündungsbereichen bleiben aus Sicherheitsgründen kurze Leitplankenfelder stehen, um Fahrzeuge, die nicht die Kurve kriegen vor dem Absturz in den Bach zu bewahren. Die Hecke wird noch ein Stück eingekürzt, so dass der Blick auf den renaturierten Bach möglich wird.

Die Umstrukturierung erfolgte In Abstimmung mit der Stadt Pulheim und dem Gemeindeunfallversicherungsverband.

Zeugensuche nach Einbruch in Haus

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet derzeit nach einem oder mehreren unbekannten Tätern. Sie sollen am Mittwochnachmittag (11. März) in ein Haus in Pulheim eingebrochen sein. Laut ersten Ermittlungen entwendeten die Täter Schmuck und Bargeld.

Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 13 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise zu den Tätern oder zu verdächtigen Feststellungen nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Nach derzeitigem Sachstand habe der Geschädigte sein Haus im Bereich der Albrecht-Dürer-Straße zwischen der Orrer Straße und Wilhelm-Leibl-Straße gegen 16 Uhr verlassen. Als er gegen 20.40 Uhr zurückkehrte, habe er festgestellt, dass die Terrassentür offenstand und beschädigt worden war. Im Haus seien mehrere Räume und die Schränke darin durchwühlt worden.

Hinzugerufene Polizeikräfte dokumentierten die Spuren am Tatort und fertigten eine Strafanzeige. (jus)

230 zusätzliche Mietwohnungen sind eine gute Nachricht für Pulheim

SPD begrüßt Pläne für die „Oppelner Höfe“ und Fortschritt bei der Bauleitplanung

„Es ist seit langem bekannt, dass es in Pulheim viel zu wenige Mietwohnungen gibt, gerade im unteren und mittleren Preissegment. Denn über Jahrzehnte wurde der Geschosswohnungsbau vernachlässigt. Den Preis dafür zahlen jetzt die Mieterinnen und Mieter. Die Pläne “Oppelner Höfe“ der Eigentümerin des Areals mitten in Pulheim kommen zur rechten Zeit,“ betont David Hochhausen, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Pulheim.

Dort hatte der zuständige Umwelt- und Planungsausschuss (UPA) mehrheitlich den nächsten Schritt zur Verabschiedung der notwendigen Änderung des Bebauungsplans beschlossen. Rolf Dohmen, Sprecher der SPD-Fraktion im UPA: „Die Verwaltung hat gründlich gearbeitet. Schon jetzt sind viele Aspekte des Projektes untersucht worden. Mit dem angekündigten Termin zur Bürgerinformation können die Sorgen und Bedenken der Anwohnerschaft und der Menschen im Quartier, die bisher nicht an die Verwaltung herangetragen worden sind, aufgenommen und dann adressiert werden. Ich bin froh, dass dieses wichtige Projekt gut vorankommt. Pulheim braucht diese zusätzlichen 230 Wohnungen dringend.“

Die SPD-Fraktion im Pulheimer Stadtrat unterstützt Ausbau des Sportzentrums Brauweiler

In der gestrigen Sitzung des Pulheimer Umwelt- und Planungsausschuss (UPA) wurde mehrheitlich die Fortführung der Bauleitplanung für die Modernisierung und den Ausbau des Sportzentrums Brauweiler beschlossen. Dabei wurde auf die Einbeziehung der Wiesenfläche neben dem Stadion vorerst verzichtet, um einen zügigen Fortgang der Planung im Sinne der Vereine zu ermöglichen.

Rolf Dohmen, Sprecher der SPD-Fraktion im UPA:

„Wir begrüßen die Initiative der Vereine am Sportpark Brauweiler zur möglichen Nutzung der großen Wiese neben dem Stadion. Der konstruktive Austausch untereinander, mit der Verwaltung und Politik sollte weitergeführt werden. Hier gibt es ein sehr positives Momentum.“

Mit der Einbeziehung der Wiese hätten sich erhebliche Planungsrisiken ergeben. Da sowohl der TuS Brauweiler 1951 e.V., als auch der SV Grün-Weiß Brauweiler 1961 e. V. auf die Neubauten am Stadion dringend angewiesen sind, wurde daher die schneller umsetzbare Planungsvariante beschlossen.

David Hochhausen, Vorsitzender der SPD-Fraktion, ergänzt:

„Ganz wichtig ist für uns, dass die Bauleitplanung für die neuen Gebäude am Stadion nun sicher und zügig voranschreiten kann. Grün-Weiß und der TuS können mit ihren Planungen gesichert weitermachen und bei Abschluss des Bauleitplanverfahrens ihre Bauanträge einreichen. Das sind gute Nachrichten für die Vereine.“

Mit Blick auf die Überlegungen zur Nutzung der Wiese sagt Hochhausen: „Ich bin gespannt auf die von den Vereinen angekündigte Studie zur Nutzung der Fläche. Wir haben ja bereits dafür gesorgt, dass die Sportstättenleitplanung der Stadt Pulheim endlich fortgeschrieben wird. Diese Ergebnisse und die Klimaanpassungsuntersuchungen der Stadt werden für die Überlegungen zu einer möglichen Nutzung der Fläche wichtig sein.“

Hochhausen und Dohmen betonen: „Der Stillstand am Sportzentrum Brauweiler ist definitiv beendet. Die geplanten Gebäude werden kommen können, wir erwarten auch bald eine Lösung für die problematische sanitäre Situation am Rasenplatz und haben schon den Weg vom Stadion zum Rasenplatz sicherer gemacht.“